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    <updated>2026-04-14T00:00:00+00:00</updated>
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        <title>Wie aus Aussagen Erwartungen entstehen</title>
        <published>2026-04-14T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2026-04-14T00:00:00+00:00</updated>
        
        <author>
          <name>
            Thomas Weitzel
          </name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://pureandroid.com/blog/gewohnheit-trifft-erwartung/">&lt;p&gt;Oft sind es die kleinen Situationen, in denen sichtbar wird, wie wir miteinander umgehen. Nicht dort, wo klare Regeln
gelten, sondern wo vieles unausgesprochen bleibt.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h2 id=&quot;das-fitnessstudio-als-beispiel&quot;&gt;Das Fitnessstudio als Beispiel&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;In einem Kursraum eines Fitness-Studios entstehen mit der Zeit feste Muster. Manche kommen früh und wählen ihren Platz
mit Bedacht. Andere orientieren sich daran, was sich eingespielt hat. Es gibt keine Schilder, keine Markierungen, keine
Zuweisung. Und doch wirkt alles geordnet.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;An einem Tag verschiebt sich dieses Gleichgewicht leicht. Eine Person ist früher da und stellt sich an eine Position,
die üblicherweise von jemand anderem genutzt wird. Als sie später kommt, entsteht eine kurze Irritation. Die eine Seite
versteht die Situation als entschieden. Die andere sieht noch Anlass, nachzufragen. Die Nachfrage wird jedoch nicht als
offene Frage verstanden, sondern als Anspruch. Entsprechend fällt die Reaktion aus, und die Situation spannt sich an.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Etwas später entsteht an einem anderen Punkt im Raum eine zweite Szene. Jemand hat sich so positioniert, dass zu beiden
Seiten ausreichend Abstand bleibt. Eine später kommende Person stellt fest, dass ihre Sicht eingeschränkt ist, und
spricht das an. Die Antwort ist ruhig und knapp. Die gewählte Position wird erklärt und bleibt unverändert. Die andere
Person entscheidet sich, ihre eigene Position anzupassen. Die Situation klärt sich ohne weiteres Aufsehen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Beide Szenen sind unspektakulär und zeigen doch ein wiederkehrendes Muster.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Menschen handeln auf der Grundlage von Annahmen, die für sie selbst naheliegend erscheinen. Wer früh kommt, versteht
seine Entscheidung als ausreichend. Wer einen Platz gewohnt ist, sieht darin stille Kontinuität. Wer eingeschränkt ist,
sieht darin Anlass für eine Reaktion anderer. Keine dieser Perspektiven ist für sich genommen unvernünftig. Das Problem
entsteht erst dort, wo sie aufeinandertreffen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Eine einfache Unterscheidung hilft, diese Dynamik zu ordnen:&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Eine Handlung zeigt, was jemand möchte.&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;Eine Regel legt fest, worauf jemand Anspruch hat.&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;&#x2F;ul&gt;
&lt;h2 id=&quot;wenn-wunsche-zu-anspruchen-werden&quot;&gt;Wenn Wünsche zu Ansprüchen werden&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;Wo Regeln fehlen, bleiben Handlungen offen für Deutung. Hier entsteht der Spielraum für Missverständnisse. Aus einer
Präferenz wird ein Anspruch. Aus einer Feststellung wird eine Erwartung. Und aus einer kurzen Irritation kann schnell
mehr werden, als die Situation eigentlich hergibt.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Auffällig ist, wie stark indirekte Kommunikation dabei eine Rolle spielt. Sätze, die wie neutrale Beschreibungen
klingen, tragen oft eine implizite Aufforderung in sich. Wer sie hört, muss entscheiden, ob er sie als Hinweis, als
Bitte oder als Anspruch versteht. Diese Entscheidung fällt selten bewusst und bestimmt dennoch den weiteren Verlauf.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Die zweite Szene zeigt, dass es auch anders gehen kann. Eine klare, sachliche Erklärung, ohne zusätzliche Angebote und
ohne Rechtfertigung, lässt wenig Raum für Fehlinterpretationen. Gleichzeitig bleibt die Verantwortung dort, wo sie
hingehört. Wer eine Einschränkung erlebt, trägt zunächst Verantwortung für deren Lösung. Dieser scheinbar kleine Schritt
macht den entscheidenden Unterschied.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h2 id=&quot;selbstverantwortung-als-prinzip&quot;&gt;Selbstverantwortung als Prinzip&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;Dahinter steht ein einfaches Prinzip, das sich verallgemeinern lässt. Man kann es als stillen Maßstab verstehen:&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Handle so, dass dein Verhalten auch dann noch tragfähig wäre, wenn alle anderen es ebenso handhaben würden.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Kant hätte es anders ausgedrückt. Die Idee ist dieselbe.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Wer früh kommt und seinen Platz wählt, kann das ohne Weiteres rechtfertigen. Wer fragt, ob eine kleine Anpassung möglich
ist, ebenfalls. Wer eine Anfrage ablehnt, wenn sie nur durch das Schaffen eines neuen Problems lösbar wäre, handelt
konsistent.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Entscheidend ist, wo die Verantwortung verortet wird. Wer eine Einschränkung wahrnimmt, kann sie zunächst als eigene
Aufgabe verstehen. Erst wenn die eigenen Möglichkeiten ausgeschöpft sind, entsteht überhaupt ein Anlass, andere
einzubeziehen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Dieses Prinzip verlangt keine besonderen Zugeständnisse. Es fordert vor allem Klarheit. Klarheit darüber, was man
möchte. Klarheit darüber, was man nicht anbieten kann. Und Klarheit darüber, dass andere unter denselben Bedingungen
ebenso handeln.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Viele alltägliche Spannungen verlieren an Schärfe, wenn diese Klarheit gegeben ist. Eine kurze Erklärung statt einer
Rechtfertigung. Eine Frage ohne Anspruch. Eine Ablehnung ohne Abwertung. Oft ist nicht mehr erforderlich.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Die Ordnung solcher Situationen entsteht nicht durch Regeln, sondern durch das Zusammenspiel von Klarheit und
Selbstverantwortung. Wer deutlich macht, was er möchte, ohne daraus einen Anspruch abzuleiten, und eigene
Einschränkungen zunächst selbst löst, verringert den Spielraum für Missverständnisse deutlich.&lt;&#x2F;p&gt;
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        <title>Suche</title>
        <published>2026-01-14T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2026-01-14T00:00:00+00:00</updated>
        
        <author>
          <name>
            Thomas Weitzel
          </name>
        </author>
        
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        <title>Kinder und Smartphones</title>
        <published>2025-06-24T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2025-06-24T00:00:00+00:00</updated>
        
        <author>
          <name>
            Thomas Weitzel
          </name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://pureandroid.com/blog/kinder-und-smartphones/">&lt;p&gt;Vor ein paar Tagen war ich Teil eines Gesprächs mit einer Grundschullehrerin und einer alleinerziehenden berufstätigen
Mutter zweier Kinder zwischen 10 und 15 Jahren zum Thema der negativen Auswirkungen von übermäßiger Smartphone-Nutzung
bei Kindern. Die Lehrerin sah die Verantwortung dafür bei einem Versagen der Eltern.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Studien zeigen, dass exzessive und unbegleitete Bildschirmnutzung die Entwicklung von Kindern beeinträchtigen kann.
Konzentrationsprobleme, Schlafstörungen, emotionale Belastungen, all das ist gut dokumentiert. Doch wie belastbar sind
diese Aussagen? Die Wissenschaft stützt sich vor allem auf Beobachtungsstudien, also auf Daten, die Zusammenhänge
zeigen, aber keine klaren Kausalitäten beweisen. Dass Kinder, die viel Zeit auf TikTok verbringen, später eine ganze
Reihe von Defiziten haben, ist statistisch plausibel, aber ob TikTok etc. die Ursache ist oder nur Symptom tiefer
liegender Probleme, bleibt offen. Trotzdem ist die wissenschaftliche Lage ausreichend deutlich, um von einem erheblichen
Risikofaktor zu sprechen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Dabei ist unbestritten, dass Smartphones und digitale Medien an sich wertvolle Werkzeuge sein können, die Zugang zu
Wissen ermöglichen und soziale Interaktion fördern können. Die Herausforderung liegt vielmehr in der unbegleiteten und
übermäßigen Nutzung.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;In vielen Familien mit Schulkindern ist die Diskussion um Bildschirmzeit allgegenwärtig. Besonders in Haushalten, in
denen Eltern berufstätig oder gar alleinerziehend sind, prallen oft die Anforderungen von Schule, Gesellschaft und dem
digitalen Alltag der Kinder aufeinander. Während Lehrkräfte auf eine begrenzte und kontrollierte Mediennutzung bestehen,
sehen sich viele Eltern mit der Realität konfrontiert: Kinder haben Smartphones oder Tablets, sie nutzen TikTok, YouTube
und andere Plattformen intensiv und es fehlt an Zeit, Energie oder Wissen, um das alles zu überblicken. Die Folge ist
Überforderung, die in der öffentlichen Debatte zu selten wahrgenommen wird.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Was in der Diskussion zu kurz kommt, ist die Frage nach der gesellschaftlichen Verantwortung. Medienerziehung wird in
Deutschland weitgehend privatisiert. Eltern sollen regeln, überwachen, begleiten, meistens ohne klare Orientierung, ohne
gesetzliche Hilfen und ohne passende Strukturen. Anders als bei Alkohol, Rauchen oder Glücksspiel, wo
Werbebeschränkungen, Altersnachweise beim Kauf und klare Kennzeichnungen selbstverständlich sind, gibt es keine
verbindlichen gesellschaftlichen Leitlinien, keine Warnhinweise, keine gesetzlichen Alterskontrollen, die wirklich
greifen. Plattformen wie TikTok oder Instagram sind für Kinder leicht zugänglich, während gleichzeitig von den Eltern
erwartet wird, die Kontrolle zu behalten.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Das ist unrealistisch und ungerecht. Gerade Alleinerziehende geraten unter Druck: sie tragen die Verantwortung allein,
können aber kaum gegenhalten, wenn die Nutzung digitaler Medien in Schule, Freizeit und bei Freunden weit verbreitet
ist. Sie sollen Gespräche führen, Inhalte bewerten, Nutzungszeiten begrenzen und gleichzeitig beruflich funktionieren.
Medienerziehung wird zum Spagat zwischen Anspruch und Wirklichkeit.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Was es braucht, ist ein Perspektivwechsel. Nicht alleine die Eltern müssen besser funktionieren (sie sind immer auch
mitverantwortlich), ebenso müssen Gesellschaft und Politik bessere Rahmenbedingungen schaffen. Schulen können nicht nur
fordern, sondern müssen selbst Medienkompetenz aktiv vermitteln. Plattformen müssen in die Pflicht genommen werden,
kinderfreundliche Voreinstellungen und effektive Schutzmechanismen bereitzustellen. Und wir brauchen eine öffentliche
Debatte darüber, wie viel Verantwortung Einzelne tragen können und ab wann es eine Frage der Fairness ist, Verantwortung
zu teilen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Solange Medienerziehung als Privatsache gilt, wird sie immer wieder an sozialen Realitäten scheitern. Was wir brauchen,
ist kein weiterer Appell an die Disziplin der Eltern, sondern ein gesellschaftliches Klima, das versteht, dass die
digitale Kindheit kein Randthema ist. Sie ist Teil unserer gesellschaftlichen Zukunft.&lt;&#x2F;p&gt;
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        <title>Rule 802: Hörensagen</title>
        <published>2025-01-19T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2025-01-19T00:00:00+00:00</updated>
        
        <author>
          <name>
            Thomas Weitzel
          </name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://pureandroid.com/blog/verschwoerungstheorien/">&lt;p&gt;Es war einer dieser düsteren Spätherbst-Abende, an denen der kalte Regen hart gegen die Fensterscheiben prasselt und der
Wind unablässig durch die Straßen pfeift. Ich saß in einem kleinen Café, irgendwo in der Stadt, eingehüllt in den warmen
Duft von frisch gebrühtem Kaffee. Gegenüber von mir saß Ralf, ein alter Bekannter aus Studienzeiten. Damals hatten wir
zusammen Vorlesungen über Rechtsphilosophie und Logik besucht. Heute war Ralf anders. Ruhiger, aber auch rastlos. Er
beugte sich vor, seine Stimme senkte sich zu einem verschwörerischen Flüstern.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;&quot;Hast du es gehört? Bill Gates. Impfungen. Mikrochips zur Überwachung. Es ist doch offensichtlich! Sie stecken alle
unter einer Decke.&quot;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Ich seufzte leise. Da war er wieder, dieser Moment, in dem Rationalität und Emotion frontal aufeinanderprallten. Ich
nahm einen Schluck von meinem Kaffee, ließ die Worte nachhallen. In meinem Kopf erklang sie, diese trockene, nüchterne
Stimme aus dem US-amerikanischen Gerichtssaal: &quot;Hörensagen!&quot;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Ralf runzelte die Stirn. &quot;Was?&quot;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;&quot;Rule 802&quot;, sagte ich. &quot;Im amerikanischen Beweisrecht: Hörensagen ist unzulässig.&quot;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Ralf sah mich verständnislos an. &quot;Was hat das jetzt mit …?&quot;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;&quot;Mehr, als du denkst.&quot;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Und so begann unsere Diskussion, die sich nicht nur um Verschwörungstheorien drehte, sondern auch um die Frage, warum
Menschen dazu neigen, das Schlimmste anzunehmen, und warum das Rechtssystem so viel Wert auf überprüfbare Aussagen legt.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Im Gerichtssaal ist der Einwand des Hörensagens ein mächtiges Werkzeug. Er schützt den Prozess vor Aussagen, die nicht
überprüft werden können, weil sie aus zweiter oder dritter Hand stammen. Aussagen wie: &quot;Mein Nachbar hat gehört, dass
der Angeklagte den Mord geplant hat.&quot; Kein Richter würde das zulassen. Die Quelle fehlt, die Überprüfbarkeit fehlt, und
damit auch die Grundlage für eine faire Bewertung. Im Common Law ist das fest verankert, weil man dort weiß, wie
gefährlich ungesicherte Informationen sein können. Aussagen müssen überprüfbar sein, direkt, nachvollziehbar. Doch
außerhalb des Gerichtssaals gelten solche Regeln nicht.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;In der realen Welt, in der Informationsflut des Internets, werden Behauptungen selten geprüft. Sie verbreiten sich
rasant, oft befeuert durch emotionale Reaktionen und nicht durch rationale Überlegungen. Verschwörungstheorien gedeihen
in diesem Umfeld. Sie ziehen ihre Kraft aus Andeutungen, aus &quot;Insider-Informationen&quot;, aus bruchstückhaften Beweisen, die
sich niemals vollständig überprüfen lassen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Ralf ließ sich nicht beirren. &quot;Aber ist es nicht möglich? Ich meine, wir wissen doch nicht alles. Vielleicht stimmt es
ja?&quot;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Natürlich, in einer Welt, in der nichts mit absoluter Sicherheit ausgeschlossen werden kann, bleibt vieles theoretisch
möglich. Doch hier liegt der Denkfehler. Nur weil etwas nicht widerlegt werden kann, bedeutet das nicht, dass es
plausibel oder wahrscheinlich ist. Der berühmte Philosoph Karl Popper betonte einst, dass nur Aussagen von
wissenschaftlichem Wert sind, die falsifizierbar sind. Das bedeutet, sie müssen so formuliert sein, dass sie durch
Beobachtungen widerlegt werden könnten, wenn sie falsch wären. Eine Theorie, die sich jeder Überprüfung entzieht, ist
keine wissenschaftliche Theorie, sondern ein Glaubenssatz.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;div class=&quot;my-4 px-8 py-4 border border-4 border-primary-600 rounded-md shadow-md bg-primary-900&quot;&gt;
&lt;p&gt;Dieses Konzept der &lt;strong&gt;Falsifizierbarkeit&lt;&#x2F;strong&gt; ist ein zentrales Prinzip in der Wissenschaftstheorie.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Popper entwickelte dieses Prinzip als Antwort auf das sogenannte &lt;strong&gt;Abgrenzungsproblem&lt;&#x2F;strong&gt;, also die Frage, wie
wissenschaftliche Aussagen von nicht-wissenschaftlichen unterschieden werden können. Er argumentierte, dass Theorien,
die nicht falsifizierbar sind, zur Metaphysik gehören und nicht zur empirischen Wissenschaft. Ein klassisches Beispiel
ist die Aussage &quot;Alle Schwäne sind weiß&quot;. Diese Aussage ist falsifizierbar, da die Beobachtung eines einzigen
andersfarbigen Schwans sie widerlegen würde. Im Gegensatz dazu sind Aussagen, die keine Möglichkeit zur Widerlegung
bieten, nicht empirisch-wissenschaftlich.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Es ist wichtig zu betonen, dass Falsifizierbarkeit nicht bedeutet, dass eine Theorie tatsächlich falsch ist, sondern
dass sie prinzipiell widerlegbar sein muss. Eine Theorie, die sich jeder Überprüfung entzieht, kann nicht als
wissenschaftlich gelten, da sie keine überprüfbaren Vorhersagen macht. Daher fordert das Falsifikationsprinzip, dass
wissenschaftliche Hypothesen so formuliert werden, dass sie durch empirische Daten getestet und potenziell widerlegt
werden können.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Die Falsifizierbarkeit stellt ein grundlegendes Kriterium dar, um wissenschaftliche Theorien von
nicht-wissenschaftlichen zu unterscheiden. Sie gewährleistet, dass wissenschaftliche Aussagen stets offen für
Überprüfung und potenzielle Widerlegung sind, was den Fortschritt und die Selbstkorrektur der Wissenschaft ermöglicht.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;div&gt;
&lt;p&gt;Ich sah Ralf an. &quot;Stell dir vor, du springst von einem Hochhaus. Während du am 20. Stock vorbei fällst, schaust du um
dich und denkst: &#x27;Bisher geht es gut.&#x27; Am 19. Stock dasselbe. Also folgerst du: &#x27;Ich werde wohl heil unten ankommen.&#x27;
Klingt das vernünftig?&quot;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Ralf verzog das Gesicht. &quot;Natürlich nicht. Aber das ist doch was anderes.&quot;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;&quot;Ist es das? Du nimmst einen Einzelfall – einen speziellen Kontext – und verallgemeinerst ihn. Das ist ein logischer
Fehlschluss. Ein klassischer &lt;strong&gt;Beweis durch Beispiel&lt;&#x2F;strong&gt;. Genau das passiert bei der Bill-Gates-Theorie: Ein spezielles
Projekt in Afrika, das Impfungen besser nachverfolgbar machen sollte, wird als Beweis dafür genommen, dass alle
Impfprogramme - oder viele, oder eine beliebige Anzahl - weltweit Menschen überwachen. Die Details, der Kontext, die
tatsächliche Absicht – all das wird ignoriert. Ein Einzelfall rechtfertigt keine universelle Wahrheit.&quot;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Ralf schwieg. Ich wusste, dass solche Beispiele oft nicht ausreichen, um Überzeugungen zu erschüttern. Warum neigen
Menschen überhaupt dazu, negative Annahmen zu bevorzugen? Warum glauben Menschen eher, dass eine geheime Elite die Welt
kontrolliert, als dass komplexe Probleme einfach aus vielen unüberschaubaren Faktoren entstehen?&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Die Psychologie hat darauf eine Antwort. Der sogenannte &lt;strong&gt;Negativity Bias&lt;&#x2F;strong&gt; erklärt, warum negative Informationen
stärker wirken als positive. Evolutionär betrachtet war es für unsere Vorfahren wichtiger, Gefahren schnell zu erkennen,
als sich mit angenehmen Dingen zu beschäftigen. Diese tief verankerte Tendenz führt dazu, dass Verschwörungstheorien,
die Bedrohungen suggerieren, besonders glaubwürdig erscheinen. Eine harmlose Erklärung ist langweilig. Eine geheime
Verschwörung hingegen weckt Aufmerksamkeit und gibt dem Chaos einen Sinn.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Hinzu kommt der &lt;strong&gt;Kontrollillusionseffekt&lt;&#x2F;strong&gt;. Die Vorstellung, dass mächtige Gruppen die Fäden ziehen, ist für viele
angenehmer als die Erkenntnis, dass die Welt oft einfach nur chaotisch und unvorhersehbar ist. Lieber glauben sie an
eine geplante Verschwörung als an Zufall und Unsicherheit.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Ralf lehnte sich zurück. &quot;Und was soll man tun? Wie geht man mit solchen Dingen um?&quot;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Ich lächelte. &quot;Frag dich: Ist die Information überprüfbar? Ist sie aus erster Hand? Gibt es unabhängige Bestätigungen?
Kann die Behauptung durch überprüfbare Daten getestet werden? Wenn nicht, dann ist sie genauso wenig wert wie eine
Aussage, die im Gericht wegen Hörensagen abgelehnt wird.&quot;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;&quot;Und wenn der andere trotzdem darauf beharrt?&quot;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;&quot;Dann bleibt dir nur, die fehlerhafte Logik offenzulegen. Zeig, dass ein Einzelfall kein Beweis für ein universelles
Muster ist. Frag nach Daten, nicht nach Meinungen. Und vor allem: Erkenne, dass du niemanden zum Umdenken zwingen
kannst. Aber du kannst Denkanstöße geben.&quot;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Ralf sah aus dem Fenster in die regennasse Nacht. Irgendwo in ihm arbeitete es. Ich wusste, dass ich ihn nicht von jetzt
auf gleich überzeugen würde. Aber vielleicht hatte ich ihm einen Gedanken gepflanzt. Einen kleinen Widerhaken der Logik,
der sich festsetzen würde.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;&quot;Scheiße! Rule 802!&quot;, murmelte er schließlich und schüttelte den Kopf. &quot;Du hast recht. Das macht’s nicht gerade leichter,
aber vielleicht klarer.&quot;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Ich nickte. &quot;Genau das ist der Punkt.&quot;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Und während der Regen weiter gegen die Scheiben prasselte, wusste ich, dass der Kampf gegen Fehlinformationen nicht in
hitzigen Diskussionen gewonnen wird, sondern - wenn überhaupt - in der geduldigen Arbeit, Wahrheit von Hörensagen zu
trennen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https:&#x2F;&#x2F;pureandroid.com&#x2F;blog&#x2F;verschwoerungstheorien&#x2F;quote.webp&quot; alt=&quot;The world is rudderless&quot; &#x2F;&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
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        <title>Von Wut und Kreativität</title>
        <published>2024-01-02T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2024-01-02T00:00:00+00:00</updated>
        
        <author>
          <name>
            Thomas Weitzel
          </name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://pureandroid.com/blog/wut-und-kreativitaet/">&lt;p&gt;Wut und Kreativität sind zwei komplexe Gefühlszustände, die sich auf unterschiedliche Weise beeinflussen können.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h2 id=&quot;wut-und-denken&quot;&gt;Wut und Denken&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;Manche Menschen finden, dass Wut ihren Kopf so sehr füllt, dass wenig Platz für andere Gedanken bleibt.
Auf der anderen Seite können einige diese starke Emotion nutzen, um außergewöhnliche Ideen zu entwickeln.
Es ist wichtig zu verstehen, dass jeder Mensch anders auf Wut reagiert und es keine allgemeingültige Regel gibt,
wie Wut die Kreativität beeinflusst.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h2 id=&quot;rache-als-antrieb&quot;&gt;Rache als Antrieb&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;Manchmal hat man den Wunsch, jemandem zu zeigen, dass man besser ist – oder man will ihn einfach nur zu &quot;bestrafen&quot;.
Das &lt;em&gt;kann&lt;&#x2F;em&gt; zu bemerkenswerten kreativen Leistungen führen.
Aber oft kann dieses Gefühl auch dazu führen,
dass man sich zu sehr auf die negative Emotion konzentriert und die eigene Kreativität darunter leidet.
Der Schlüssel liegt darin, zu erkennen, wie solche Gefühle die eigene Arbeit beeinflussen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h2 id=&quot;unterscheidung-zwischen-wut-und-eigenwilligkeit&quot;&gt;Unterscheidung zwischen Wut und Eigenwilligkeit&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;Wut ist oft mit instinktiven Überlebensmechanismen verbunden,
während eigenwilliges Verhalten meist eine bewusste Entscheidung ist,
die als Teil des kreativen Prozesses angesehen wird.
Beide Zustände können die Kreativität beeinflussen, jedoch auf unterschiedliche Art und Weise.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h2 id=&quot;kontrolle&quot;&gt;Kontrolle&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;Wie genau Wut die Kreativität beeinflusst, ist persönlich und kann von Mensch zu Mensch stark verschieden sein.
Manche finden, dass Wut ihre Kreativität einschränkt, während andere sie als Ansporn nutzen.
Wichtig ist, sich selbst zu beobachten und zu verstehen, wie diese Gefühle die eigene Kreativität beeinflussen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Beim nächsten Mal, wenn ich wütend bin, halte ich inne und überlege,
ob diese Emotion meine kreativen Bemühungen fördert oder hemmt.
Wenn die negativen Aspekte der Wut überwiegen, und ich begreifen kann, dass die Wut nicht alleine vom Stammhirn ausgeht,
dann muss ich sie als bewusste Entscheidung verstehen.
Als etwas, worüber ich die Kontrolle habe.
Dann könnte ich mich dazu entscheiden, keine Wut zu empfinden.&lt;&#x2F;p&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Über Software-Entwicklung</title>
        <published>2023-12-24T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2023-12-24T00:00:00+00:00</updated>
        
        <author>
          <name>
            Thomas Weitzel
          </name>
        </author>
        
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        <id>https://pureandroid.com/blog/software-entwicklung/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://pureandroid.com/blog/software-entwicklung/">&lt;p&gt;Als Software-Entwickler stoße ich regelmäßig auf Missverständnisse und Fehleinschätzungen über meinen Beruf.
Diese reichen von der Annahme, dass Software-Entwicklung einfach sei, bis hin zu der Vorstellung,
dass Programmierer lediglich austauschbare Komponenten eines größeren Systems sind.
Ich möchte diese Missverständnisse klären und die tatsächliche Komplexität und
Bedeutung der Software-Entwicklung beleuchten.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h2 id=&quot;die-allgegenwartigen-missverstandnisse&quot;&gt;Die allgegenwärtigen Missverständnisse&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;In meinem Berufsalltag begegne ich oft der Vorstellung,
dass die Entwicklung von Software ein einfacher Prozess ist - ein paar Klicks hier,
ein wenig Code dort, und schon ist eine neue App oder Website geboren.
Diese Annahme liegt fernab von der Wahrheit:
Software-Entwicklung ist ein komplexes Feld, das nicht nur technisches Know-how,
sondern auch ein tiefes Verständnis für die zu lösenden Probleme erfordert.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Ein weiteres oft anzutreffendes Missverständnis ist die Idee, dass Software nur ein kleiner,
fast unbedeutender Teil eines größeren Geschäftskonzepts ist.
Diese Sichtweise ignoriert die Tatsache,
dass in unserer zunehmend digitalisierten Welt die Software oft das Herzstück eines jeden Unternehmens ist.
Sie bestimmt, wie Benutzer mit Dienstleistungen interagieren, verarbeitet Daten und bietet die Schnittstelle,
durch die ein Unternehmen seine Kunden erreicht.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Schließlich gibt es die Vorstellung, dass Programmierer einfach austauschbare Teile eines größeren Ganzen sind.
Diese Sichtweise verneint die individuellen Fähigkeiten und das kreative Problemlösungspotenzial,
das erfahrene Entwickler in ihre Arbeit einbringen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h2 id=&quot;die-realitat-der-software-entwicklung&quot;&gt;Die Realität der Software-Entwicklung&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;Um die Missverständnisse aufzuklären, müssen wir zuerst die Realität der Software-Entwicklung verstehen.
Software-Entwicklung ist nicht einfach ein Prozess des Codierens; es ist ein komplexer, iterativer Prozess,
der Planung, Verständnis, Design, Entwicklung, Testing und Wartung umfasst.
Jeder Schritt erfordert ein tiefes Verständnis nicht nur der Technologie,
sondern auch der Benutzerbedürfnisse und Geschäftsziele.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Ein wichtiger Aspekt, der oft übersehen wird, ist die Zeit und die Ressourcen, die erforderlich sind,
um qualitativ hochwertige Software zu entwickeln.
Gute Software zu entwickeln, bedeutet nicht nur, Funktionen zu erstellen, sondern auch sicherzustellen,
dass diese zuverlässig, benutzerfreundlich und wartbar sind.
Dies erfordert umfangreiche Tests, Überarbeitungen und manchmal das vollständige Zurückziehen auf die Planungsphase,
um sicherzustellen, dass das Endprodukt den Anforderungen entspricht.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h2 id=&quot;personliche-erfahrungen-und-einsichten&quot;&gt;Persönliche Erfahrungen und Einsichten&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;In meiner Karriere als Software-Entwickler habe ich viele Projekte gesehen,
die an unrealistischen Erwartungen scheiterten.
Ein häufiges Szenario ist, dass Nicht-Techniker die Komplexität der Entwicklung unterschätzen und erwarten,
dass eine umfangreiche Anwendung &quot;einfach zusammengewürfelt&quot; werden kann.
Diese Einstellung führt oft zu schlecht geplanten Projekten,
die entweder scheitern oder nicht den ursprünglichen Erwartungen entsprechen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Ein weiteres Problem ist die mangelnde Bereitschaft, in gute Entwicklung zu investieren.
Viele sehen Software-Entwicklung als eine Kostenstelle anstatt als eine Investition in die Zukunft des Unternehmens.
Diese Kurzsichtigkeit kann dazu führen, dass Unternehmen veraltete oder fehleranfällige Systeme verwenden,
die letztendlich mehr Kosten verursachen, sei es durch direkte Reparaturkosten oder entgangene Geschäftschancen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h2 id=&quot;die-rolle-der-entwickler-im-unternehmen&quot;&gt;Die Rolle der Entwickler im Unternehmen&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;Entwickler sind nicht nur Code-Schreiber; sie sind Problemlöser,
Innovatoren und oft die treibende Kraft hinter neuen Geschäftsinitiativen.
Ihre Arbeit ermöglicht es Unternehmen, neue Märkte zu erschließen,
die Effizienz zu verbessern und einzigartige Benutzererfahrungen zu schaffen.
Doch trotz ihrer zentralen Rolle werden Entwickler oft als austauschbar oder als einfache Ausführer gesehen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Es ist an der Zeit, dass Unternehmen erkennen,
dass die Qualität ihrer Software direkt die Qualität ihres Geschäfts widerspiegelt.
Investitionen in talentierte Entwickler, die Nutzung moderner Technologien und Methoden sowie eine Kultur,
die Innovation fördert, sind entscheidend für den langfristigen Erfolg.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h2 id=&quot;erkenntnis&quot;&gt;Erkenntnis&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;Die Welt der Software-Entwicklung ist komplex, herausfordernd und ständig im Wandel.
Es erfordert ein tiefes technisches Verständnis, Kreativität und eine ständige Bereitschaft zu lernen.
Diejenigen, die die Bedeutung der Software-Entwicklung erkennen und in sie investieren, werden in der Lage sein,
die Früchte in Form von innovativen Produkten, zufriedenen Kunden und einem florierenden Geschäft zu ernten.
Es ist an der Zeit, die Missverständnisse über die Software-Entwicklung zu überwinden und
die wahren Herausforderungen und Möglichkeiten dieses faszinierenden Feldes anzuerkennen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Es ist in diesem Kontext nicht hilfreich,
wenn gute Software die Komplexität dahinter vollständig weg-abstrahieren kann,
da manche dann fälschlicherweise das Interface als die Stelle identifizieren, die alles erledigt.
So als wollten sie glauben, dass das Gaspedal im Auto die ganze Arbeit macht.
Und das kann ja wahrlich kein kompliziert herzustellendes Teil sein.&lt;&#x2F;p&gt;
</content>
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Freier Wille als Illusion</title>
        <published>2023-11-11T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2023-11-11T00:00:00+00:00</updated>
        
        <author>
          <name>
            Thomas Weitzel
          </name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://pureandroid.com/blog/freier-wille-oder-determinismus/">&lt;p&gt;In der Welt der Philosophie und Wissenschaft ist die Debatte, ob wir einen freien Willen haben, oder ob alles vorherbestimmt ist, gleichzeitig so alt wie komplex.
Freier Wille ist die Idee, dass wir fähig sind, Entscheidungen zu treffen, die nicht durch die Bedingungen unserer Biologie oder Umgebung vorherbestimmt sind.
Determinismus hingegen behauptet, dass jedes Ereignis, einschließlich menschlicher Kognition und Verhalten, das Ergebnis vorangegangener Ereignisse und Handlungen in Übereinstimmung mit den Gesetzen der Natur ist.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Die Auseinandersetzung wird befeuert durch aktuelle Bücher wie Robert Sapolskys &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;www.amazon.com&#x2F;Determined-Science-Life-without-Free&#x2F;dp&#x2F;0525560971&quot;&gt;&lt;em&gt;Determined: A Science of Life Without Free Will&lt;&#x2F;em&gt;&lt;&#x2F;a&gt; und Kevin Mitchells &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;www.amazon.com&#x2F;Free-Agents-Evolution-Gave-Will&#x2F;dp&#x2F;0691226237&quot;&gt;&lt;em&gt;Free Agents: How Evolution Gave Us Free Will&lt;&#x2F;em&gt;&lt;&#x2F;a&gt;,
die kontrastierende Ansichten zu dieser uralten Frage darstellen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h1 id=&quot;die-wissenschaftliche-haltung-zum-freien-willen&quot;&gt;Die wissenschaftliche Haltung zum freien Willen&lt;&#x2F;h1&gt;
&lt;p&gt;Sapolsky, ein renommierter Neurobiologe, argumentiert aus einer deterministischen Perspektive und behauptet, dass Hormone, Neurotransmitter und historische Umstände die unsichtbaren Marionettenspieler des menschlichen Verhaltens sind.
Seine Forschung erstreckt sich über verschiedene Disziplinen und konvergiert zur Schlussfolgerung, dass Biologie und Umwelt jeden unserer Schritte vorschreiben und wenig Raum für freien Willen lassen.
Mitchell sieht hingegen Handlungs- und Autonomiefähigkeit als Produkte evolutionärer Prozesse und schlägt vor, dass die Komplexität unserer neuronalen Netzwerke und die ganzheitliche Organisation unseres Gehirns eine Form von freiem Willen ermöglichen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h1 id=&quot;die-philosophischen-implikationen&quot;&gt;Die philosophischen Implikationen&lt;&#x2F;h1&gt;
&lt;p&gt;Die philosophischen Einsätze dieser Debatte sind hoch und berühren unser Verständnis von Moral, Gerechtigkeit und persönlicher Verantwortung.
Wenn das Konzept des Determinismus gilt, dann wird das Fundament unserer moralischen und rechtlichen Systeme – basierend auf der Idee, dass Individuen eine Wahl in ihren Handlungen haben – infrage gestellt.
Doch wenn freier Wille existiert, fordert er die wissenschaftliche Erklärung eines geschlossenen Systems von Ursache und Wirkung heraus.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h1 id=&quot;freier-wille-im-taglichen-leben&quot;&gt;Freier Wille im täglichen Leben&lt;&#x2F;h1&gt;
&lt;p&gt;Die alltägliche Erfahrung scheint die Existenz einer Wahl zu bestätigen.
Wir fühlen, als ob wir Entscheidungen treffen und Kontrolle über unsere Handlungen ausüben.
Diese gelebte Erfahrung steht im Widerspruch zur deterministischen Perspektive, die menschliches Verhalten mit einem vorhersagbaren System vergleicht, ähnlich wie ein Computer, der ein Programm ausführt.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h1 id=&quot;komplexitat-und-emergentes-verhalten&quot;&gt;Komplexität und emergentes Verhalten&lt;&#x2F;h1&gt;
&lt;p&gt;Das Konzept der emergenten Eigenschaften in komplexen Systemen fügt der Debatte eine weitere Dimension hinzu.
Emergente Eigenschaften beziehen sich auf Merkmale eines Systems, die in seinen einzelnen Teilen nicht offensichtlich sind, aber aus den Wechselwirkungen innerhalb des Systems entstehen.
Dieses Konzept legt nahe, dass, selbst wenn menschliches Verhalten aus deterministischen Prozessen entsteht, die Ergebnisse aufgrund der Komplexität dieser Interaktionen nicht leicht vorhersehbar sind.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h1 id=&quot;quanteneffekte-und-bewusstsein&quot;&gt;Quanteneffekte und Bewusstsein&lt;&#x2F;h1&gt;
&lt;p&gt;Es gibt Vorschläge, dass Quanteneffekte in das Bewusstsein einbezogen sein könnten und somit nicht-deterministische Elemente in die Gehirnfunktion einführen.
Die Beteiligung der Quantenmechanik an bewussten Prozessen bleibt jedoch ein umstrittenes Thema, über das es keinen klaren Konsens in der wissenschaftlichen Gemeinschaft gibt.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h1 id=&quot;die-unvorhersehbarkeit-im-determinismus&quot;&gt;Die Unvorhersehbarkeit im Determinismus&lt;&#x2F;h1&gt;
&lt;p&gt;Obwohl der Determinismus nahelegt, dass Ergebnisse unvermeidliche Konsequenzen vorangegangener Ursachen sind, macht die schiere Komplexität der Variablen im menschlichen Verhalten diese Ergebnisse oft in der Praxis unvorhersehbar.
Diese Unvorhersehbarkeit fordert das deterministische Modell heraus und legt nahe, dass, wenn wir Handlungen nicht vorhersagen können, sie in gewissem Sinne ein Element der &lt;em&gt;Freiheit&lt;&#x2F;em&gt; bewahren.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h1 id=&quot;bewusstsein-und-das-selbst&quot;&gt;Bewusstsein und das Selbst&lt;&#x2F;h1&gt;
&lt;p&gt;Bewusstsein und Selbstbewusstsein stehen im Zentrum der Debatte um den freien Willen.
Die Fähigkeit zu reflektieren, zu planen und Impulse zu kontrollieren, ist laut Sapolsky an den präfrontalen Kortex gebunden.
Diese Fähigkeiten mögen sich wie Ausdrücke des freien Willens anfühlen, sind jedoch tief in biologischen Prozessen verwurzelt, die von externen und internen Faktoren geformt werden.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h1 id=&quot;der-interdisziplinare-beitrag-zur-debatte&quot;&gt;Der interdisziplinäre Beitrag zur Debatte&lt;&#x2F;h1&gt;
&lt;p&gt;Die Debatte zwischen freiem Willen und Determinismus wird bereichert durch Beiträge aus der Neurobiologie, die die Funktionsweise des Gehirns erklärt; der Psychologie, die Verhalten und mentale Prozesse interpretiert; und der Soziologie, die den Einfluss sozialer Umgebungen auf individuelle Handlungen untersucht.
Jedes Feld fügt Verständnis-Schichten hinzu, die unsere Vorstellungen von Handlungsfähigkeit und Vorherbestimmung herausfordern und verfeinern.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h1 id=&quot;konkrete-beispiele-fur-die-debatte&quot;&gt;Konkrete Beispiele für die Debatte&lt;&#x2F;h1&gt;
&lt;p&gt;Betrachten man den Akt der Auswahl einer Mahlzeit; scheinbar eine einfache Entscheidung, beeinflusst von Geschmacksvorlieben.
Aber tiefer grabend finden wir, dass diese Wahl von kulturellem Hintergrund, Ernährungsbildung und sogar genetischen Prädispositionen für bestimmte Geschmacksrichtungen beeinflusst wird.
Diese Verflechtung von Wahl und Determinismus kann auf komplexere Entscheidungen wie Karrierewege oder moralische Urteile ausgeweitet werden und spiegelt das dichte Netz von Faktoren wider, die menschliches Handeln beeinflussen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h1 id=&quot;was-nun&quot;&gt;Was nun?&lt;&#x2F;h1&gt;
&lt;p&gt;Während wir durch die Auseinandersetzung zwischen freiem Willen und Determinismus navigieren, könnten wir Trost in Sapolskys pragmatischer Lösung finden: Leben, als ob es freien Willen gäbe.
Indem wir diese Haltung annehmen, entscheiden wir uns für eine funktionale Illusion, die für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die persönliche Erfüllung notwendig ist.
Unterdessen können wir anerkennen, dass unsere Entscheidungen, obwohl möglicherweise vorab geschrieben durch die vielfältigen Drehbücher der DNA, der Erziehung und der Umwelt, Teil eines dynamischen und interaktiven Spiels sind, in dem wir sowohl Akteure als auch Autoren sind.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Egal ob wir zum deterministischen oder zum Lager des freien Willens tendieren: diese Debatte berührt grundlegende Aspekte der menschlichen Identität, Ethik und unseren Platz im Universum, was sie zu einem zeitlosen Thema für Reflexion macht.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Hinweis&lt;&#x2F;strong&gt;:&lt;br &#x2F;&gt;
In einem früheren Beitrag habe ich mich schon einmal näherungsweise mit dem Thema beschäftigt: &lt;a href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;pureandroid.com&#x2F;blog&#x2F;zucker-ist-eine-droge&#x2F;&quot;&gt;Zucker ist eine Droge&lt;&#x2F;a&gt;.
In ihm habe ich beschrieben, wie wir selber erleben, dass wir nicht immer frei entscheiden können, was wir essen wollen.&lt;&#x2F;p&gt;
</content>
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Nutzungsbedingungen</title>
        <published>2023-07-01T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2023-07-01T00:00:00+00:00</updated>
        
        <author>
          <name>
            Thomas Weitzel
          </name>
        </author>
        
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        <id>https://pureandroid.com/pages/terms/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://pureandroid.com/pages/terms/">&lt;p&gt;&lt;em&gt;Stand: 9. Februar 2026&lt;&#x2F;em&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
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        <title>Liebe</title>
        <published>2023-04-03T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2023-04-03T00:00:00+00:00</updated>
        
        <author>
          <name>
            Thomas Weitzel
          </name>
        </author>
        
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        <id>https://pureandroid.com/blog/liebe/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://pureandroid.com/blog/liebe/">&lt;p&gt;Wer selber Kinder hat, der weiß, dass &lt;em&gt;Liebe&lt;&#x2F;em&gt; zuallererst eine Entscheidung ist. Nicht notwendigerweise ein irgendwie schönes Gefühl. Nicht immer mag man seine eigenen Kinder, beziehungsweise ihr Verhalten. Trotzdem liebt man sie. Wenn man sich die Struktur der Eltern-Kind-Beziehung anschaut, dann erkennt man vielleicht auch, was &lt;em&gt;Liebe&lt;&#x2F;em&gt; in anderen Beziehungen wirklich ist.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https:&#x2F;&#x2F;pureandroid.com&#x2F;blog&#x2F;liebe&#x2F;liebe.webp&quot; alt=&quot;Liebe in Beziehungen&quot; &#x2F;&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Vor vielen hundert Jahren hat jemand Gedanken dazu aufgeschrieben. Bernhard von Clairvauxs Theorie der &lt;em&gt;Stufen der Liebe&lt;&#x2F;em&gt; geht so:&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Ich liebe mich zu meinem Vorteil&lt;&#x2F;strong&gt;: Eine egoistische und kindliche Stufe, die sich auf Eigeninteresse und den eigenen Nutzen konzentriert.&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Ich liebe dich zu meinem Vorteil&lt;&#x2F;strong&gt;: Die meisten Menschen befinden auf dieser Stufe, indem sie andere lieben, um im Gegenzug Bestätigung zu erhalten und Nutzen zu ziehen.&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Ich liebe dich zu deinem Vorteil&lt;&#x2F;strong&gt;: Obwohl es scheinbar selbstlos erscheint, ist diese Stufe nicht aufrechtzuerhalten, da sie die eigenen Bedürfnisse und Wünsche vernachlässigt.&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Ich liebe mich zu deinem Vorteil&lt;&#x2F;strong&gt;: Die höchste Stufe, bei der Menschen sich um sich selbst kümmern und Bestätigung von innen heraus suchen, wodurch andere von der Verantwortung befreit werden, ihnen ihre emotionalen Bedürfnisse zu erfüllen.&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;&#x2F;ul&gt;
&lt;p&gt;Es ist wichtig, zuerst sich selbst zu lieben, um gesunde Beziehungen zu haben. Indem man persönliches Wachstum und emotionale Erfüllung anstrebt, kann man für andere Menschen da sein, ohne sie mit der Erwartung zu belasten, Gleiches mit Gleichem zu erwidern.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Wir kennen das ganz praktisch aus dem Flugzeug: Der Aufkleber weist an, zuerst die eigene Sauerstoffmaske aufzusetzen, bevor man anderen hilft. Wenn man wegen Sauerstoffmangel ohnmächtig wird, dann kann man nicht für andere da sein.&lt;&#x2F;p&gt;
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        <title>Quellenangaben</title>
        <published>2021-06-04T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2021-06-04T00:00:00+00:00</updated>
        
        <author>
          <name>
            
              Unknown
            
          </name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://pureandroid.com/pages/attributions/"/>
        <id>https://pureandroid.com/pages/attributions/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://pureandroid.com/pages/attributions/">&lt;h2 id=&quot;content-management-system&quot;&gt;Content-Management-System&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;www.getzola.org&#x2F;&quot;&gt;Zola&lt;&#x2F;a&gt; ist meine Wahl für die Verwaltung der Inhalte und den Aufbau einer statischen Website.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h2 id=&quot;cascading-style-sheets&quot;&gt;Cascading Style Sheets&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;Für das Styling nutze ich das Framework &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;tailwindcss.com&quot;&gt;Tailwind CSS&lt;&#x2F;a&gt; von Adam Wathan.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h2 id=&quot;artwork&quot;&gt;Artwork&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;Ich verwende freie Illustrationen auf dieser Website:&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Freie Icons (MIT-Lizenz) von
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;github.com&#x2F;refactoringui&#x2F;heroicons&quot;&gt;Heroicons&lt;&#x2F;a&gt; von Refactoring UI Inc.&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;&#x2F;ul&gt;
&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;Freie Bilder unter der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;unsplash.com&#x2F;license&quot;&gt;Unsplash-Lizenz&lt;&#x2F;a&gt; von
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;unsplash.com&#x2F;@zgc1993&quot;&gt;冬城&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;unsplash.com&#x2F;@cuatrobel&quot;&gt;Abel Pérez&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;unsplash.com&#x2F;@alexander_ant&quot;&gt;Alexander Ant&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;unsplash.com&#x2F;@sharonmccutcheon&quot;&gt;Alexander Grey&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;Andrew Buchanan&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;unsplash.com&#x2F;@drwmrk&quot;&gt;Andrew Stutesman&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;unsplash.com&#x2F;@brett_jordan&quot;&gt;Brett Jordan&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;unsplash.com&#x2F;@woodpecker65&quot;&gt;Christian Stahl&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;unsplash.com&#x2F;@clintadair&quot;&gt;Clint Adair&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;unsplash.com&#x2F;@danielcgold&quot;&gt;Dan Gold&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;unsplash.com&#x2F;@davelowephoto&quot;&gt;Dave Lowe&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;unsplash.com&#x2F;@davidclode&quot;&gt;David Clode&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;unsplash.com&#x2F;@hasanalmasi&quot;&gt;Hasan Almasi&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;unsplash.com&#x2F;@jasonrosewell&quot;&gt;Jason Rosewell&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;unsplash.com&#x2F;@jaysung&quot;&gt;Jehyun Sung&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;unsplash.com&#x2F;@kathhh&quot;&gt;Katherine Fleitas&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;unsplash.com&#x2F;@lionel28&quot;&gt;Lionel Hesry&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;unsplash.com&#x2F;@mmmarq&quot;&gt;Marcelo Marques&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;Marian Kroell&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;unsplash.com&#x2F;@kerber&quot;&gt;Marko Blažević&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;unsplash.com&#x2F;@markusspiske&quot;&gt;Markus Spiske&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;unsplash.com&#x2F;@markuswinkler&quot;&gt;Markus Winkler&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;unsplash.com&#x2F;@max_williams&quot;&gt;Max Williams&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;Mohammad Ali Berenji&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;unsplash.com&#x2F;@nhulz&quot;&gt;Nathan Hulsey&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;unsplash.com&#x2F;@jannerboy62&quot;&gt;Nick Fewings&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;unsplash.com&#x2F;@olav_tvedt&quot;&gt;Olav Tvedt&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;Omar Flores&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;unsplash.com&#x2F;@pawel_czerwinski&quot;&gt;Pawel Czerwinski&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;li&gt;
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&lt;li&gt;Sophie Vinetlouis&lt;&#x2F;li&gt;
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&lt;&#x2F;ul&gt;
&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;&#x2F;ul&gt;
&lt;p&gt;Einige Unsplash-Profile sind nicht mehr verfügbar.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h2 id=&quot;bibliotheken-und-assets&quot;&gt;Bibliotheken und Assets&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;katex.org&#x2F;&quot;&gt;KaTeX&lt;&#x2F;a&gt; (MIT-Lizenz) für Formelsatz.&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;mermaid.js.org&#x2F;&quot;&gt;Mermaid&lt;&#x2F;a&gt; (MIT-Lizenz) für Diagramme.&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;howlerjs.com&#x2F;&quot;&gt;Howler.js&lt;&#x2F;a&gt; (MIT-Lizenz) für den Audio-Player.&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;lucaong.github.io&#x2F;minisearch&#x2F;&quot;&gt;MiniSearch&lt;&#x2F;a&gt; (MIT-Lizenz) für die Client-Suche.&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;artalk.js.org&#x2F;&quot;&gt;Artalk&lt;&#x2F;a&gt; (MIT-Lizenz) für optionale Kommentare.&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;github.com&#x2F;getzola&#x2F;giallo&quot;&gt;Giallo&lt;&#x2F;a&gt; (EUPL-1.2-Lizenz) für Syntax-Highlighting.&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;&#x2F;ul&gt;
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        <title>Über mich</title>
        <published>2020-01-01T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2020-01-01T00:00:00+00:00</updated>
        
        <author>
          <name>
            Thomas Weitzel
          </name>
        </author>
        
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        <id>https://pureandroid.com/pages/about/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://pureandroid.com/pages/about/">&lt;p&gt;Mein Name ist Thomas Weitzel und dies ist mein Blog. Ich arbeite als Freier IT-Berater und Software Entwickler. Meine Freizeit verbringe ich mit meiner Frau und unseren Kindern. Dazu lese ich gerne und viel, mache Sport und spiele Schach.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Warum dieses Blog? Ich versuche viele der eigenen Beurteilungen an meine Kinder weiterzugeben – was ist richtig, was ist falsch, und warum; ein Werte- und Bewertungssystem, das auch in neuen, unbekannten Situationen angewendet werden kann. Und dazu ist es erforderlich Kinder an die Benutzung des eigenen Verstandes zu gewöhnen. In meinen Augen ist es das Ziel der Erziehung, einem Kind selbst die richtige Beurteilung und Entscheidung zutrauen zu können.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Was dabei richtig, und was dabei falsch ist, ist nicht absolut. Es ist nur das, wofür ich es halte. Und auch nicht zu jeder Zeit, sondern jetzt. Manches kann sich ändern, denn jeder Tag bietet die Chance, etwas Neues zu lernen und es in seinem eigenen Beurteilungssystem zu verwenden. Nur eines ist dabei ganz wichtig: ich muss nicht nur wissen, was richtig ist, ich muss auch danach handeln. Nicht umsonst sagt man: Kinder muss man nicht erziehen, sie machen sowieso alles nach.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Was ich für richtig und für falsch halte und warum, darüber will ich in diesem Blog schreiben. Und es muss öffentlich sein, damit es eine Wirkung über mein direktes Umfeld hinaus haben kann. Denn eines will ich ganz bestimmt: Einfluss nehmen.&lt;&#x2F;p&gt;
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        <title>Impressum</title>
        <published>2020-01-01T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2020-01-01T00:00:00+00:00</updated>
        
        <author>
          <name>
            Thomas Weitzel
          </name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://pureandroid.com/pages/impressum/">&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Thomas Weitzel&lt;br &#x2F;&gt;
Theodor-Heuss-Str. 21&lt;br &#x2F;&gt;
63225 Langen&lt;br &#x2F;&gt;
Deutschland&lt;br &#x2F;&gt;
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&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;www.dnb.com&#x2F;de-de&#x2F;upik.html&quot;&gt;D-U-N-S Nummer&lt;&#x2F;a&gt; 344347635&lt;br &#x2F;&gt;
Telefon +491781696142&lt;br &#x2F;&gt;
Meine E-Mail Adresse ist webmaster at synformation dot com&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Copyright Thomas Weitzel.&lt;&#x2F;p&gt;
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        <title>Datenschutzerklärung</title>
        <published>2020-01-01T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2020-01-01T00:00:00+00:00</updated>
        
        <author>
          <name>
            Thomas Weitzel
          </name>
        </author>
        
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des Bundeslandes deines Wohnsitzes oder des Sitzes der verantwortlichen Stelle.&lt;&#x2F;p&gt;
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        <title>Echte Politik</title>
        <published>2019-09-10T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2019-09-10T00:00:00+00:00</updated>
        
        <author>
          <name>
            Thomas Weitzel
          </name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://pureandroid.com/blog/echte-politik/">&lt;p&gt;&lt;em&gt;Aus der Rede von Jeremy Corbyn (Parteivorsitzender der Labor Party) anlässlich des Trades Union Congress (TUC) in Brighton am 10. September 2019:&lt;&#x2F;em&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Heute bleibt das britische Parlament leer, es wurde von einem vor der Kontrolle flüchtenden Ministerpräsidenten geschlossen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Man darf das Drama in Westminster niemals mit dem verwechseln, worum es bei der Politik wirklich geht. Was für die Menschen wirklich wichtig ist sind nicht die Rücktritte, die Überläufe oder die spätabendlichen Abstimmungen im Parlament. Für die meisten Menschen liegt das alles weit weg. Was wirklich zählt, ist die Wirklichkeit ihres Alltags in ihrer Gemeinde, in ihrer Straße und an ihrem Arbeitsplatz. In der wirklichen Politik geht es nicht um das parlamentarische Hickhack mit seiner verwirrenden Sprache und seinen Verfahren. &lt;strong&gt;Bei echter Politik geht es darum, Menschen, die nicht viel Geld und keine Freunde in hohen Positionen haben, Macht zu geben, damit sie die Kontrolle über ihr eigenes Leben übernehmen können.&lt;&#x2F;strong&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Boris Johnsons politische Strategie ist völlig klar: Er will einen Showdown über einen No-Deal Brexit inszenieren, den er als Kampf zwischen Parlament und Volk verpacken kann. Das Volk in diesem Melodrama spielte niemand anders als Boris Johnson selbst. Aber die Vorstellung, dass Johnson und seine wohlhabenden Freunde und Unterstützer das Volk repräsentieren, ist völlig absurd. Johnson und sein rechtes Kabinett stehen nicht nur auf der Seite des Establishments, sie sind das Establishment. Diese Regierung unterscheidet sich nicht groß von anderen Tory-Regierungen. Sie werden den Reichen helfen, reicher zu werden und die Anderen bezahlen lassen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Johnsons rücksichtsloses No-Deal Abkommen würde Arbeitsplätze vernichten, die Lebensmittelpreise in den Läden in die Höhe treiben und einen Mangel an Medikamenten verursachen, auf die die Menschen angewiesen sind. Und es wird die Lieferketten im verarbeitenden Gewerbe durcheinander bringen und an vielen anderen Arbeitsplätzen zu einer Vielzahl von Problemen führen. Und wer trüge die Kosten dafür? Es wären nicht Johnson und seine reichen Freunde. Es geht nicht um ihren Lebensunterhalt. Es wird der Rest der Bevölkerung sein. Ebenso wenig wie die Banker, die Boris Johnson noch verteidigt, den Preis für den Finanzcrash von 2008 bezahlt haben. Getroffen hat es zig-Millionen Arbeiter, die absolut nichts damit zu tun hatten.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Für die Tories geht es um viel mehr als um das Verlassen der Europäischen Union. Es geht darum, die Ergebnisse des Referendums zu missbrauchen, um noch mehr Macht und Wohlstand für die Reichen zu schaffen. Sie werden einen No-Deal Crash nutzen, um Regelungen durchzusetzen, die ihnen und ihren superreichen Anhängern zugutekommen und allen anderen schaden. Genau wie nach dem Finanzcrash. Unter dem Deckmantel von No-Deal werden sie die öffentlichen Dienstleistungen privatisieren, die Vorschriften aufheben, die die Bevölkerung schützen, und die Arbeitnehmerrechte untergraben. Und sie werden all dies in einem Unterbietungswettlauf um einen Trade-Deal mit Donald Trump zementieren.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Es besteht kein Zweifel: Ein No-Deal Brexit ist in Wirklichkeit ein Trump-Deal Brexit, der zu einem einseitigen US-Handelsabkommen führen wird, das aus einer schwachen Position heraus ausgehandelt wird. Es wird Großbritannien der Gnade von Trump und den großen US-Konzernen ausliefern, die darauf aus sind, ihre Zähne noch weiter in das öffentliche Gesundheitssystem zu graben.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;youtu.be&#x2F;cQ3F_Psppv8&quot;&gt;Sky News: Corbyn attacks PM over reckless no-deal Brexit&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
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        <title>Psychologische Tricks</title>
        <published>2019-07-31T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2019-07-31T00:00:00+00:00</updated>
        
        <author>
          <name>
            Thomas Weitzel
          </name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://pureandroid.com/blog/psychologische-tricks/">&lt;p&gt;Du hast vielleicht bemerkt, dass die interessantesten und nützlichsten psychologischen Tricks nicht in der Schule unterrichtet werden. Die gute Nachricht ist: dieser Artikel beschreibt einige davon. In diesem Artikel beschreibe ich fünf psychologische Tricks, mit denen du leichter das erreichen kannst, was du dir vom Leben wünschst. Diese Tricks sind besonders nützlich in jeder Art von Szenario, in dem du versuchst, jemanden zu überzeugen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h2 id=&quot;emotionales-gewicht&quot;&gt;Emotionales Gewicht&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;Es hat mit einem sehr verbreiteten Wort zu tun, das du jeden Tag verwenden. Das Wort lautet „aber“. Was die Leute bei diesem Wort nicht erkennen ist, dass alles, was danach in einem Satz kommt, das gesamte emotionale Gewicht trägt. Die Leute verwenden es meist falsch. Wenn sie gemischte Nachrichten haben, dann neigen sie dazu, zuerst die Guten und dann die Schlechten zu nennen. Aber genau so solltest du es nicht machen, wenn du möchtest, dass jemand mit einem positiven Gefühl zurück bleibt. Nehmen wir zum Beispiel an, ein Freund lädt dich ein, aber du kannst an dem Termin nicht. Die meisten Leute sagen so etwas wie: „Oh man, ich würde gerne kommen. Ich freue mich sehr über die Einladung, aber ich schaffe es heute Abend nicht“. Es ist nicht schlimm, aber die ganze emotionale Betonung liegt auf der Tatsache, dass man es nicht schafft. Wenn du den Satz einfach umstellst und sagst: „Oh, ich schaffe es heute Abend leider nicht, aber ich wäre gerne gekommen. Ich freue mich sehr über die Einladung“. Plötzlich liegt der Schwerpunkt emotional auf der Tatsache, dass du dankbar bist, dass du gerne gekommen wärst. Du wirst mehr Einladungen bekommen. Die andere Person wird sich besser fühlen. Stelle in jedem Szenario mit gemischten Nachrichten das Positive immer ans Ende.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;img src=&quot;hypnotic-circles.webp&quot; alt=&quot;Kreise&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;220&quot; &#x2F;&gt;
&lt;h2 id=&quot;doppelbindung&quot;&gt;Doppelbindung&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;Die findet man überall. Das erste, worauf du achten solltest, ist ihre Verwendung in einer Verkaufssituation, möglicherweise zu deinem Nachteil. Du möchtest ein Auto kaufen, gehst durch den Ausstellungsraum und ein Verkäufer fragt dich: „Möchtest du Eines mit Lederausstattung oder Stoffbezügen kaufen“? Vielleicht möchtest du dein Auto gar nicht dort kaufen. Vielleicht möchtest du eine andere Marke. Vielleicht möchtest du nur schauen. Aber in diesem Moment geht es nur noch um die Wahl, welches der Autos du kaufen möchtest. Dem Verkäufer ist es egal, ob es sich um Stoff oder Leder handelt. Sei dir dessen bewusst. Bei hartnäckigen Menschen kann man es tatsächlich zum eigenen Vorteil einsetzen. Oder in einem Szenario, in dem du versuchst jemanden zu überzeugen, etwas zu tun. Vielleicht etwas, für das die Person nicht sofort offen ist. Der beste Weg ist die Verwendung einer „Doppelbindung“. Es geht folgendermaßen. Du sagst: „Schau, ich weiß, dass du diesbezüglich wahrscheinlich skeptisch sein wirst, und ganz ehrlich, wenn du es nicht wärst, würde ich denken, dass etwas mit dir nicht stimmt“. Wenn du das tust, erzeugst du eine sehr interessante „Doppelbindung“. Wenn die Person mit dir übereinstimmt, dann leitest du das Gespräch und erklärst ihr, warum du skeptisch bist und warum die Person dieser Sache gegenüber skeptisch sein sollte. Aber auch, warum du letztendlich der Sache trotzdem aufgeschlossen gegenüber stehst. Wenn die Person nicht mit dir übereinstimmt - also nicht skeptisch ist - dann wird sie vielleicht sagen: „Warum, ich bin doch gar nicht skeptisch“, zumindest wird sie dies aber denken. Und die andere Person wird in dieses Gespräch gehen und versuchen, sich selbst davon zu überzeugen, offen zu sein. Das kann sehr nützlich sein, wenn du jemanden von etwas überzeugen willst. Es geht dabei um die Beschränkung auf zwei Alternativen, die beide nützlich für dich sind.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h2 id=&quot;visualisierung&quot;&gt;Visualisierung&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;Dies ist eine Methode, mit der man für sich selber unglaubliche Dinge erreichen kann. Was wir aber nicht sofort erkennen ist, dass die Bilder, die durch unsere eigenen Worte in den Köpfen anderer Menschen entstehen, genauso kraftvoll sind. Einer der effektivsten Tipps dazu bezieht sich auf Vorstellungsgespräche. Das Ende eines Vorstellungsgesprächs kann ein guter Moment für die Anwendung dieser Methode sein. Wenn du gefragt wirst: „Haben sie Fragen zum Unternehmen“, dann antworte: „Ja, habe ich tatsächlich“. Nehmen wir mal an, das Gespräch lief gut. Dann frage: „Nach einem Jahr bei ihnen blicken wir zurück. Was hätte ich in diesem Jahr tun müssen, damit sie das Gefühl haben, einen großartigen Mitarbeiter eingestellt zu haben“? Wenn deine Gesprächspartner das beantworten, dann gehen sie es in Gedanken durch und beantworten deine Frage. Sie listen alle Eigenschaften auf, die du hättest haben müssen. Sie visualisieren für sich, dass du den Job bekommen hast und was du an Erfolgen erzielt hast. Wenn es anschließend darum geht den Job zu besetzen, rate mal, wer ganz oben auf der Liste steht? Deine Gesprächspartner habe schon durchgespielt, dass du einen tollen Job machst.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Diese Methode bietet viele Anwendungsmöglichkeiten. Wenn es irgendwo bei einem Club mal einen Türsteher gibt der dich nicht hinein lässt, frage Folgendes: „Haben sie jemals eine Ausnahme gemacht“? Dies zwingt sie, im Kopf nach Bildern von Zeiten zu suchen, in denen sie eine Ausnahme gemacht haben. Wenn du dich verabredest oder du möchtest, dass dich jemand mag, erzeuge positive Bilder von dir im Kopf des Gegenüber, selbst wenn es etwas ist, das niemals passieren wird, das aber positiv ist und gut für deine zukünftige Beziehung. Ein erstes Date ist normalerweise sehr unverbindlich. Für ein zweites Date schlägst du vielleicht Folgendes vor: „Okay, unser erstes Date in der Bar war großartig. Als Nächstes machen wir eine Luxuskreuzfahrt. Wir fahren übers Mittelmeer. Wir werden an tollen Stränden herumlaufen und wahrscheinlich rechtzeitig zum Beginn der Arbeitswoche wieder zurückfliegen“. Richtig, es ist Gealber, über das man lachen kann. Dein Date kann mitmachen und die Geschichte erweitern, oder du selber machst das. Der Punkt ist, dass diese Person jetzt ein Bild im Kopf hat, das Spaß macht und das sie mit dir verbindet. Jede Art positiver Bilder, die du mit dir selbst darin erzeugen kannst, wird sehr nützlich sein, um die Leute dazu zu bringen, dich zu mögen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h2 id=&quot;framing&quot;&gt;Framing&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;Fast jeder macht das falsch. Dabei ist es so einfach: Es gibt einen Ich-Rahmen und einen Du-Rahmen. Die meisten Menschen sprechen im Ich-Rahmen. Man kann es im Allgemeinen daran erkennen, dass sie das Wort „Ich“ oft verwenden. Wenn du andere überzeugen möchtest, dann solltest du einen Du-Rahmen verwenden. Es dreht sich alles um den Du-Rahmen, selbst wenn der Ich-Rahmen höflich formuliert ist. Zum Beispiel in Anfragen, in denen es heißt: „Es würde mir viel bedeuten, wenn du X, Y oder Z für mich tun könntest. Ich liebe deine Artikel“. Das klingt zwar nett, höflich und süß, aber keineswegs überzeugend. Viel effektiver ist es, wenn ich Dinge für jemanden tun soll, der sich bemüht, „du“ zu verwenden. In dem Fall bin dann natürlich ich gemeint. Jemand hat zum Beispiel einen Artikel geschrieben und sagt: „Ich habe diesen Artikel geschrieben. Es würde mir viel bedeuten, wenn du ihn mit deinem Publikum teilen könntest“. Stattdessen hätte er sagen können: „Ich habe diesen Artikel speziell für dein Publikum geschrieben. Er ist so aufgebaut, dass mehr Aufmerksamkeit auf deine Inhalte gelenkt wird. Kein Druck, aber wenn du es teilen willst, könnte es dir sehr helfen“. In beiden Fällen könnte es sich um den gleichen Artikel handeln. Es kann viel überzeugender sein, wenn es mit Bezug auf die Vorteile für mich dargestellt wird. Ich denke, wenn wir als Kinder aufwachsen und mit Eltern und Lehrern zu tun haben, dann erwarten wir, dass sie Dinge für uns tun wollen. Und wenn wir dann in die Welt hinausgehen und Fremde sich nicht so verhalten wie Eltern oder Lehrer, dann ist das für manche Menschen ein Schock. Gewöhne dich an diesen Du-Rahmen und nicht an den Ich-Rahmen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h2 id=&quot;sich-rar-machen&quot;&gt;Sich rar machen&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;Es ist wirklich einer der wichtigsten psychologischen Faktoren, um Begierden zu erzeugen. Wir werden verrückt, wenn wir das Gefühl haben, dass dies unsere letzte Chance ist, etwas oder jemanden zu haben. Was auch immer es ist. Das Problem dabei ist, dass wir uns extrem verfügbar machen, wenn wir wirklich etwas in unserem Leben wollen. Wir zerstören das Bild begrenzter Verfügbarkeit. Ich meine explizit nicht, du sollst Knappheit vortäuschen, Vorhaben erfinden oder so tun, als ob du nicht den Menschen in deinem Leben zur Verfügung stehst, die daran interessiert sind, Zeit mit dir zu verbringen. Wenn zum Beispiel deine Freunde dich am Mittwoch fragen, ob du mit ihnen am Freitag ausgehen willst, aber eigentlich gibt es diese spezielle Person, für die du diesen Tag eigentlich freihalten willst, doch es gibt keine Verabredung, dann sage deinen Freunden zu und verpflichte dich, diese Zusage auf jeden Fall einzuhalten. Ich verspreche dir, wenn diese spezielle Person dich am Donnerstag kontaktiert und fragt: „Hast du am Freitag schon was vor“, und du sagst wahrheitsgemäß: „Ich kann nicht, weil ich seit gestern eine Verabredung mit Freunden habe, aber ich schätze die Einladung und wäre gerne mit dir ausgegangen”, dann wird sie sich in der nächsten Woche schon am Dienstag oder Mittwoch bei dir melden, weil sie dann deine Zeit mehr schätzt. Beachte bei deiner Antwort die korrekte Verwendung von „Emotionalem Gewicht“. Wenn du nach einem Job suchst, versteife dich nicht auf diesen einen Job, den du unbedingt haben willst. Es kann sehr wichtig für dich sein, diesen einen Job zu bekommen, und das kannst du auch so sagen, aber setze deine Suche nach einem Job unbedingt auch woanders fort. Das passierte kürzlich in meinem Unternehmen. Wir suchten nach einer Möglichkeit, jemanden in einer Art Testphase einzustellen, und diejenige hat die Position bekommen, indem sie sagte: „Schau, ich habe noch ein anderes Jobangebot. Ich muss bis zum nächsten Donnerstag Bescheid wissen, sonst muss ich den anderen Job annehmen. Ich möchte den Job lieber bei euch, ich würde ihn wirklich sehr gerne haben“. Dies setzte uns unter Druck und wir entschieden uns dann auch, diese Person einzustellen. Hätten wir das sonst auch getan? Ich weiß es nicht. Der Punkt ist: Knappheit ist unglaublich wichtig, um Menschen zu beeinflussen. Das funktioniert bei mir und es funktioniert bei allen anderen auch. Täusche es nicht vor, aber lasse zu, dass dein Zeitplan mit Dingen gefüllt wird, die dich etwas knapper und nicht zu 100% verfügbar machen.&lt;&#x2F;p&gt;
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        <title>Hitzewellen: Menschheit nahe ihrer thermischen Grenzen</title>
        <published>2019-07-29T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2019-07-29T00:00:00+00:00</updated>
        
        <author>
          <name>
            Thomas Weitzel
          </name>
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        <content type="html" xml:base="https://pureandroid.com/blog/hitzewellen-menschen-nahe-ihrer-thermischen-grenzen/">&lt;p&gt;Es gibt aktuelle Forschungsergebnisse&lt;sup class=&quot;footnote-reference&quot;&gt;&lt;a href=&quot;#1&quot;&gt;1&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;sup&gt; über die Möglichkeit von katastrophalen Wirbelsturm-Hitzewellen-Kombinationen im Süden der Welt. Diese Ergebnisse werden über kurz oder lang auch auf Europa anwendbar sein. Es besteht die Gefahr, dass Schlüsselinformationen über extreme Hitze nicht genügend bekannt werden.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Es ist mittlerweile bekannt, dass heiße Extreme in dem veränderten Klima, in dem wir leben, wahrscheinlicher sind. Dennoch besteht ein scheinbar unstillbarer Durst danach, dass diese Geschichte jedes Mal, wenn Europa schwitzt, nacherzählt wird. Berichte über solche akuten, lokalen Ereignisse lenken von kritischen Botschaften über die globalen Herausforderungen durch extreme Hitze ab.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Maximale Temperaturen von 35°C oder mehr sind nach mitteleuropäischem Standard heiß, aber diese Bedingungen sind für rund 80% der Weltbevölkerung normal. Die Schlagzeilen machenden 45,9°C, die Frankreich (Gallargues-le-Montueux, im süd-östlichen Gard Départment) kürzlich erlebte, sind zwar ungewöhnlich, unterschreiten aber immer noch die 50°C, die Anfang Sommer 2017 in Indien gemessen wurden und 2016 in Kuwait. Menschen in diesen wärmeren Klimazonen können mit hohen Temperaturen besser umgehen, aber solche Hitze tötet auch Menschen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;img src=&quot;heat.webp&quot; alt=&quot;Hitze&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;111&quot; &#x2F;&gt;
&lt;p&gt;Tödliche Hitzewellen sind für Europäer natürlich kein Unbekannter. Das berüchtigte Ereignis von 2003 forderte insgesamt ungefähr 70.000 Todesopfer, und 2010 gab es in Westrussland mehr als 50.000 Todesopfer. Glücklicherweise wurden Lehren gezogen und die Behörden sind jetzt besser vorbereitet, wenn Hitzewarnungen heraus gegeben werden.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Aber denken sie an die weniger glücklichen Menschen, die regelmäßig außergewöhnliche Temperaturen erleben. In Ländern Südasiens und am Persischen Golf arbeitet der menschliche Körper trotz aller bemerkenswerten thermischen Effizienz oft nahe an seinen Grenzen. Ja, es gibt eine Grenze.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Wenn die Lufttemperatur 35°C übersteigt, ist der Körper auf die Verdunstung von Wasser angewiesen, hauptsächlich durch Schwitzen, um die Kerntemperatur auf einem sicheren Niveau zu halten. Dieses System funktioniert, bis die &quot;Feuchtkugel&quot;-Temperatur 35°C erreicht.&lt;sup class=&quot;footnote-reference&quot;&gt;&lt;a href=&quot;#2&quot;&gt;2&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;sup&gt; Die Feuchtkugel-Temperatur schließt die Kühlwirkung des vom Thermometer verdampfenden Wassers ein und ist daher normalerweise wesentlich niedriger als die normale Temperatur, die in Wettervorhersagen angegeben wird.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Sobald aber diese Temperaturschwelle überschritten ist, ist die Luft so voll mit Wasserdampf, dass der Schweiß nicht mehr verdunsten kann. Und dann kann der menschlich Körper keine Wärme mehr loswerden. Ohne die Möglichkeit, Wärme abzuleiten, steigt unsere Kerntemperatur, unabhängig davon, wie viel Wasser wir trinken, wie viel Schatten wir suchen oder wie viele Pause wir einlegen. Dann folgt der Tod - früher noch für die ganz jungen und älteren Menschen oder diejenigen mit vorbestehenden Erkrankungen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Feuchtkugel-Temperaturen von 35°C und mehr sind noch nicht allgemein bekannt, aber es gibt einige Hinweise darauf, dass sie in Südwestasien auftreten. Der Klimawandel bietet die Aussicht, dass einige der am dichtesten besiedelten Regionen der Erde diese Schwelle noch vor Ende des Jahrhunderts überschreiten könnten, wobei der Persische Golf, Südasien und das Nordchinesische Tiefland an vorderster Front stehen. In diesen Regionen leben Milliarden Menschen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Während sich das Klima in Ländern Europas erwärmt, können die Menschen noch vernünftige Vorsichtsmaßnahmen gegen die Hitze treffen: langsamer machen, mehr Wasser trinken und nach kühlen Zufluchtsorten suchen. Der Einsatz von Klimaanlagen ist eine der letzten Verteidigungslinien, bringt jedoch auch viele Probleme mit sich, beispielsweise einen sehr hohen Energiebedarf. Es wird erwartet, dass bis zum Jahr 2050 Klimaanlagen den Strombedarf um einen Wert erhöhen, der der derzeitigen Kapazität der USA, der EU und Japans zusammen entspricht.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Vorausgesetzt, dass die Stromversorgung aufrechterhalten werden kann, kann es in Zukunft noch möglich sein, in chronisch Hitze-belasteten Klimazonen zu überleben. Aber mit einer so großen Abhängigkeit von lebenserhaltenden Systemen könnte ein anhaltender Stromausfall katastrophal sein.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Eine tödliche Kombination&lt;&#x2F;strong&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Was würde also passieren, wenn wir massive Stromausfälle mit extremer Hitze kombinieren würden? Die erwähnte Studie “An emerging tropical cyclone–deadly heat compound hazard”&lt;sup class=&quot;footnote-reference&quot;&gt;&lt;a href=&quot;#1&quot;&gt;1&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;sup&gt; über Stürme und Hitze, die in der Fachzeitschrift “Nature Climate Change” veröffentlicht wurde, untersucht die Möglichkeit eines solchen vorhersehbaren, aber noch nicht vollständig erlebten &quot;Grauen Schwans&quot; (in Anlehnung an die “black swan theory”).&lt;sup class=&quot;footnote-reference&quot;&gt;&lt;a href=&quot;#3&quot;&gt;3&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;sup&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Die Studie untersucht tropische Wirbelstürme, die bereits die größten Stromausfälle auf der Erde verursacht haben, wobei der monatelange Stromausfall in Puerto Rico nach dem Hurrikan Maria zu den Schwersten zählt. Es wurde festgestellt, dass es mit zunehmender Erwärmung des Klimas immer wahrscheinlicher wird, dass auf diese starken Wirbelstürme gefährliche Hitze folgt und dass mit solchen Gefährdungen jedes Jahr gerechnet wird, spätestens wenn die globale Erwärmung 4°C erreicht hat. Die Notfallreaktion auf einen tropischen Wirbelsturm muss die Kühlung der Menschen ebenso sicherstellen wie die Bereitstellung von sauberem Trinkwasser.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Europa jedoch betritt Neuland, wenn es um den Umgang mit extremer Hitze geht. An Orten, die bereits Hitze-beansprucht sind, steigt die absolute Feucht-Hitze mit der geringsten Sicherheitsmarge (bevor die physikalischen Grenzen erreicht werden) tatsächlich am stärksten an. Diese Orte sind häufig am wenigsten darauf vorbereitet, um sich an die Gefahr anzupassen. Es ist daher nicht verwunderlich, dass extreme Hitze die Migration antreibt. Das macht extreme Hitze zu einem weltweiten Problem. Europa wird die Konsequenz von Bedingungen weit weg von seinen gemäßigten Zonen deutlich spüren.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Die Herausforderungen sind riesig. Anpassung hat ihre Grenzen. Wir müssen deshalb unsere Anstrengungen bezüglich des Stopps der globalen Erwärmung verstärken. Es muss eine globale Reaktion erfolgen, indem wir die Treibhausgas-Emissionen senken, um wenigstens die Grenzen des internationalen Klimavertrags von Paris einzuhalten. Auf diese Weise haben wir die größte Chance, tödliche Hitze auf unserer Welt abzuwenden.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;hr &#x2F;&gt;
&lt;div class=&quot;footnote-definition&quot; id=&quot;1&quot;&gt;&lt;sup class=&quot;footnote-definition-label&quot;&gt;1&lt;&#x2F;sup&gt;
&lt;p&gt;T. Matthews, R. L. Wilby &amp;amp; C. Murphy: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;www.nature.com&#x2F;articles&#x2F;s41558-019-0525-6&quot;&gt;An emerging tropical cyclone–deadly heat compound hazard&lt;&#x2F;a&gt;&lt;br &#x2F;&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;div&gt;
&lt;div class=&quot;footnote-definition&quot; id=&quot;2&quot;&gt;&lt;sup class=&quot;footnote-definition-label&quot;&gt;2&lt;&#x2F;sup&gt;
&lt;p&gt;Feuchtkugel-Temperatur (oder auch einfach nur Feucht-Temperatur): die niedrigste Temperatur, die durch Verdunsten von Wasser in die Luft erreicht werden kann&lt;br &#x2F;&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;div&gt;
&lt;div class=&quot;footnote-definition&quot; id=&quot;3&quot;&gt;&lt;sup class=&quot;footnote-definition-label&quot;&gt;3&lt;&#x2F;sup&gt;
&lt;p&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;en.wikipedia.org&#x2F;wiki&#x2F;Black_swan_theory&quot;&gt;Black swan theory&lt;&#x2F;a&gt;&lt;br &#x2F;&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;div&gt;
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        <title>Die Wahrheit über das Brexit-Referendum</title>
        <published>2019-07-22T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2019-07-22T00:00:00+00:00</updated>
        
        <author>
          <name>
            Thomas Weitzel
          </name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://pureandroid.com/blog/brexit-referendum-reality/">&lt;p&gt;Ich möchte ein paar Dinge dazu sagen, wie Referenden in Großbritannien funktionieren - oder eben nicht funktionieren. Außerdem Aspekte des Brexit-Referendums, bei denen die Leute immer wieder falsch liegen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Was ist ein Referendum? Es ist eine Frage, oder möglicherweise eine Reihe von Fragen, die an die Wähler gerichtet werden, um das Parlament über das allgemeine Gefühl im Lande zu einem bestimmten Thema zu informieren. In Großbritannien ist es nichts weiter. Tatsächlich wurde in Großbritannien traditionell kein wirklicher Gedanke an Referenden verschwendet, so dass, als David Cameron Premierminister wurde und es so aussah, als würde er Referenden abhalten, ein ausgewähltes Komitee von Lords eine Debatte abhielt und auf einige Punkte hinwies. Die wichtigste Schlussfolgerung, die sie gezogen haben, war, dass Referenden im Vereinigten Königreich nicht konsequent durchgeführt werden, sondern eher als taktisches Instrument als in Fragen des Verfassungsprinzips eingesetzt werden.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Dies gilt sicherlich auch für das Brexit-Referendum. Es gab keinen guten Grund dafür. In den Meinungsumfragen des Parlaments im Land zeigte sich, dass damals keine Mehrheit die EU verlassen wollte. Es wurde nur als ein Mittel verfolgt, um zu verhindern, dass die Tories ein paar Sitze in Westminster verlieren. Und weil David Cameron nicht stark genug war, sich den Hardlinern in seiner eigenen Partei zu widersetzen, so wie es frühere konservative Premierminister getan hatten.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;img src=&quot;brexit-referendum.webp&quot; alt=&quot;Wahlzettel zum Brexit-Referendum&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;188&quot; &#x2F;&gt;
&lt;p&gt;Stellen wird dem die Schweiz gegenüber, wo Referenden gängige Praxis, etabliert und verbindlich sind. In der Schweiz gibt es ungefähr vier Referenden pro Jahr, und die Schweizer können jedes Mal über mehrere Vorschläge abstimmen. Ein wichtiges Merkmal eines schweizerischen Referendums ist, dass den Wählern die richtigen Fakten gegeben werden müssen, um ihre Entscheidung treffen zu können. Es könnte fast als eine Form von göttlicher Einmischung angesehen werden, um zu zeigen, wie schlecht das Vereinigte Königreich Referenden organisiert.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Die Schweizer haben das Ergebnis eines Referendums zum ersten Mal in ihrer Geschichte Anfang dieses Jahres verworfen. Das Referendum selbst fand bereits 2016 statt, der Oberste Gerichtshof stellte jedoch fest, dass den Wählern nicht alle Fakten bekannt waren. Das hat die Wahlfreiheit verletzt. Die Wähler erhielten falsche Informationen und müssen nun das Referendum mit den richtigen Informationen wiederholen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Die Seite, die das ursprüngliche Referendum gewonnen hat, jammert natürlich darüber, aber niemand hat gesagt, die Schweizer hätten nicht die gleichen menschlichen Instinkte wie die Briten. Aber sie haben einfach ein besseres System, um damit umzugehen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;David Cameron veranlasste das Referendum aus parteipolitischen Gründen. Das Referendums-Gesetz musste vom Parlament verabschiedet werden. Und hier kommen wir zu einem weiteren missverstandenen Merkmal. Die Menschen in Großbritannien scheinen zu glauben, dass das Ergebnis des Referendums eine bindende Anweisung an das Parlament war. Das war’s nicht. Die Leute glauben das, weil David Cameron es ihnen so gesagt hat. Ja, aber er hat gelogen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Das Parlament trifft Entscheidungen. Obwohl bei Verfassungsänderungen vermutlich ein Referendum stattfinden sollte, das die Autorität des Parlaments, das die souveräne Macht in Großbritannien ist, nicht umgeht.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Das Gesetz legte Regeln fest, nach denen das Referendum abzuhalten war. Zum Beispiel: was sind akzeptable Spenden an die verschiedenen Kampagnen-Gruppen? Genau diese Regeln wurden mehrfach verletzt. Vor allem die beiden größten Pro-Brexit-Gruppen wurden mit vielen Millionen Pfund illegal finanziert. Da wurden massenhaft Regeln missachtet. Was aber das Gesetz auf seinen 67 Seiten nirgendwo getan hat, war, die Ergebnisse verbindlich zu machen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Ein Bericht von 2010, den ein Komitee ausgewählter Lords vorlegte, macht deutlich, warum. In diesem Bericht heißt es, dass “Referenden in Großbritannien aufgrund der Souveränität des Parlaments nicht rechtsverbindlich sein können”. Deshalb sind sie lediglich beratend. Es wäre jedoch schwierig für das Parlament, einen entscheidenden Ausdruck der öffentlichen Meinung zu ignorieren. Rechtlich ist es keine Anweisung an das Parlament. Es macht keinen Unterschied, was ein Politiker für seine eigenen politischen Zwecke dazu sagt. Das ist die rechtliche Tatsache. In dem Bericht wurde auch die politische Schwierigkeit vermerkt, ein so entscheidendes Ergebnis zu ignorieren. Wenn sie bei einem Referendum das Ergebnis ignorieren, macht das die Leute vermutlich wütend. Das macht es aber noch nicht rechtsverbindlich.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Was ist überhaupt ein entscheidender Ausdruck der öffentlichen Meinung? Vielleicht 52% der Personen, die gewählt haben? Bevor das Ergebnis bekannt gegeben wurde, sagten sogar Brexit-Befürworter wie Jacob Rees-Mogg und Nigel Farage, dass ein solch knappes Ergebnis nicht entscheidend sei. Vielleicht 37% der tatsächlichen Wähler? Das ist sicherlich kein entscheidender Ausdruck der öffentlichen Meinung. 26% der Menschen im Vereinigten Königreich stimmten für den Brexit. Und das wird nur schlimmer, wenn wir uns der Frage widmen, wofür die Leute eigentlich gestimmt haben.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Vor dem Referendum haben sich beide Seiten dafür eingesetzt, im europäischen Binnenmarkt zu bleiben. Die Brexit-Gegner wollten im Binnenmarkt und in der gesamten EU bleiben. Die Brexit-Befürworter wollten im Binnenmarktes bleiben, aber aus der EU austreten. Bei jeder Brexit-Kampagne hieß es: &quot;Wir werden im Binnenmarkt bleiben&quot;. Das war nicht verhandelbar. Es gab nicht einmal Überlegungen, dass das Verbleiben im europäischen Binnenmarkt nicht der Fall wäre.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Springen wir 3 Jahre weiter: dieselben Leute, die darauf bestehen, dass sie wissen, wofür sie gestimmt haben, sagen jetzt, dass sie dafür gestimmt haben, den Binnenmarkt zu verlassen. Nun, nicht nur, dass dies weder explizit noch implizit in der Frage vorkam, sondern auch, dass sich niemand - und ich meine wirklich niemand - dafür einsetzte, bevor das Ergebnis bekannt gegeben wurde.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Die Wählerschaft wurde belogen, um sie davon zu überzeugen, für den Brexit zu stimmen. Schon deshalb hätte ein Schweizer Gericht das Ergebnis sofort verworfen. Warum aber nicht die britischen Gerichte? Das liegt daran, dass Referenden in der Schweiz verbindlich sind, aber nicht in Großbritannien. Gerade diese Frage der Souveränität erlaubt es den Brexit-Befürwortern zu behaupten, es sei ein bindendes Referendum gewesen, und gleichzeitig diesen illegal gewonnenen Preis zu behalten. Wäre die Abstimmung nämlich rechtsverbindlich gewesen, dann hätten die Gerichte sie verworfen und eine Wiederholung erzwungen. Als die Angelegenheit vor die britischen Gerichte gebracht wurde, wurde das Votum tatsächlich für illegal erklärt. Da es sich jedoch nur um eine Empfehlung handelte, konnte das Gericht den Tätern lediglich Geldbußen auferlegen, das Ergebnis aber nicht annullieren.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Aber weil es beim Brexit immer um Parteipolitik ging, hat das Parlament die Ergebnisse nicht verworfen, sondern trotz aller Vorbehalte anerkannt. Es ist dem Verhalten der Demokraten in den USA ähnlich, die Donald Trump nicht anklagen: es ist alles Parteipolitik. Nun, im Falle des Parlaments war es eine ziemlich halbherzige, kompromisslose Art und Weise, wie sie mitgemacht haben. Das hat zu diesem Chaos geführt, das wir in Großbritannien jetzt haben.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt jetzt eine Situation, in der ungefähr 90 Abgeordnete, die unbedingt wollen, dass sich Großbritannien vollständig von der EU löst, die 550 Abgeordneten, die dies vermeiden wollen, irgendwie kontrollieren können. Dies liegt daran, dass sie - bildlich gesprochen - eine entsicherte Granate halten und damit drohen, sie in ihrer Mitte zu zünden. Die Tatsache, dass auch sie unter der Explosion leiden würden, scheint nicht von Bedeutung. Denken sie an Prinzessin Leia in Jabbas Palast, mit Boris Johnson als Prinzessin Leia. Ich glaube zwar nicht, dass ihn jemand dazu bewegen kann einen Bikini zu tragen, aber: netter Gedanke.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Das Brexit-Referendum wurde also nur wegen der Parteipolitik ins Leben gerufen. Weder eine Mehrheit des Parlaments wollte es, noch eine Mehrheit des Landes. Das Referendum war nicht rechtsverbindlich, wie jeder klarstellen kann, der jemals ein bisschen tiefer gegraben hat. Es wurden illegal Mittel von mehreren Gruppen verwendet, einschließlich der zwei größten Gruppen der Brexit-Befürworter. Und es hat das britische politische System beschädigt. Es gibt eine massive Kluft zwischen der wirklichen Rechts- und Verfassungs-Position, die die Politik nicht ignorieren kann, und dem, was die breite Öffentlichkeit fälschlicherweise für diese Position hält. Aber auch das kann die Politik nicht ignorieren.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Und weil das Parlament und die Regierung nicht der Meinung sind, dass es in ihrem Interesse liegt, dafür zu sorgen, dass die Öffentlichkeit die Realität der Situation versteht, verbleiben sie in dieser Sackgasse, und alle hoffen, dass jemand Neues daherkommt und das Chaos für sie beseitigt.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Based on &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;youtu.be&#x2F;rE0tp97h7Us&quot;&gt;What the Brexit Referendum Really Was&lt;&#x2F;a&gt; by Phil Moorhouse.&lt;&#x2F;p&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Freie Routerwahl</title>
        <published>2018-05-29T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2018-05-29T00:00:00+00:00</updated>
        
        <author>
          <name>
            Thomas Weitzel
          </name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://pureandroid.com/blog/freie-routerwahl/">&lt;p&gt;Forrest Gump formulierte es positiv: „Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen - man weiß nie, was man kriegt“.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Was mir mit Unitymedia bei einem gescheiterten Vertragswechsel und der anschließenden Aktivierung eines eigenen Routers passierte.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h2 id=&quot;die-situation&quot;&gt;Die Situation&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;Seit 2014 habe ich einen Vertrag bei Unitymedia mit dem Namen 3play SMART 50, also bis zu 50 MBit&#x2F;s Download-Geschwindigkeit und 2,5 MBit&#x2F;s Upload-Geschwindigkeit. Zu Unitymedia bin ich von der Telekom gekommen, die bei uns damals nur ca. 3 MBit&#x2F;s zur Verfügung stellen konnten. Zu wenig im Vergleich zum Mitbewerber.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Von Unitymedia habe ich neben einem HD-Recorder eine FritzBox 6360 Cable gestellt bekommen, mit der ich neben der Telefonie (Komfort-Option mit 3 Nummern) die Wohnung mit WLAN versorgen konnte.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Mit Einführung der freien Routerwahl im August 2016 hatte ich kurz mit dem Gedanken gespielt, die von Unitymedia gestellte FritzBox durch eine eigene FritzBox 6490 Cable zu ersetzen. Die Vorteile wären zeitnahe Firmware-Updates durch AVM, bei kurzen Reichweiten das schnellere 5 GHz WLAN zusätzlich, Streaming von Fernsehsendern und eine deutlich schnellere Admin-Oberfläche.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe es dann aber doch gelassen, auch weil ich erstmal sehen wollte, über welche Erfahrungen Andere mit eigenem Router bei Unitymedia berichten. Was ich gelesen habe, war wenig ermutigend, da viele Berichte von Problemen sprachen. Ich wollte erstmal keine möglicherweise tagelangen Ausfälle des Internets riskieren.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h2 id=&quot;der-anlass&quot;&gt;Der Anlass&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;Eines Tages fand ich ein Werbeschreiben im Briefkasten, dass mir einen attraktiven Preis für den Umstieg auf 2PLAY FLY 400 in Aussicht stellte. Zu ungefähr gleichen Kosten, jedoch ca. 8 Mal so schnell ins Internet ist kein Angebot, dass man leichtfertig ausschlägt.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Der Anruf bei der Bestellhotline verlief erfreulich: ich wurde schnell verbunden und ein kompetent wirkender Mitarbeiter hat sich meine Wünsche angehört: Umstieg auf das 2PLAY FLY 400 zusammen mit Abbestellen der Telefonkomfort-Option und Bereitstellung einer FritzBox 6490 Cable. Ja, die FritzBox 6490 Cable gibt es normalerweise nur mit der Komfort-Option, aber in meinem Fall war es auch anders möglich. Angeblich. Ich habe mir nochmal die Merkmale am Telefon bestätigen lassen und auch den Preis, denn der war ein anderer als der vom Angebot aus der Post. Aber dafür bekam ich genau das, was ich wollte. Dachte ich.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;In meiner Familie wird das Festnetz nur noch in Ausnahmefällen genutzt, deshalb ergibt es keinen Sinn, an der Telefon Komfort-Option festzuhalten. Mit einer Festnetz-Nummer sind wir bestens bedient. Ich erwähne das, so dass sich jeder denken kann, was jetzt folgt.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h2 id=&quot;die-probleme&quot;&gt;Die Probleme&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;Wenn der Login im Kundencenter bei Unitymedia gelingt - was aufgrund von Server-Fehlern nicht immer ganz einfach ist - kann man den Status seiner Aufträge ansehen. In meinem Fall wurde einige Tage später die nötige Hardware verschickt. Die Auflistung der Komponenten enthielt eine Connect Box COMPAL und keine FritzBox 6490 Cable. Nicht das, was ich erwartet hatte. Ein Anruf bei der Kundenhotline ergab genau das, was ich befürchtete: die FritzBox 6490 Cable will mir Unitymedia nur in Verbindung mit der Telefon Komfort-Option überlassen, unabhängig davon, was der Konsens bei der Bestellung war. Ich bestand darauf, dass die Zusagen eingehalten werden. Der Mitarbeiter versprach, dass er das möglich machen werde. Ich war zufrieden.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Kurze Zeit später war im Unitymedia Kundencenter zu sehen, dass der ursprüngliche Auftrag mit der Connect Box COMPAL storniert und ein neuer erfasst wurde. Der neue Auftrag enthielt auch tatsächlich die FritzBox 6490 Cable. Ebenso die aber abbestellte Telefon Komfort-Option.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;So musste ich nochmals telefonisch Kontakt aufnehmen: Unitymedia will mir trotz anderer Absprache keine FritzBox 6490 Cable zur Verfügung stellen, wenn ich nicht gleichzeitig die Telefonkomfort-Option nutze. Statt auf der Absprache zu beharren habe ich dem Mitarbeiter am Telefon angeboten, den erfassten Auftrag herauszunehmen, da dies nicht der Auftrag war, den ich erteilt hatte. Das hat er gemacht.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h2 id=&quot;die-ruckabwicklung&quot;&gt;Die Rückabwicklung&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;Unitymedia hatte in der Zwischenzeit die Hardware auf den Weg gebracht. Da ich keinen Grund mehr hatte, die Sendung anzunehmen, habe ich die Annahme verweigert. Das Paket ging zurück an Unitymedia. Trotzdem hat mir Unitymedia einige Tage später einen Brief geschickt, in dem sie nicht nur die Hardware zurückforderten, die vermutlich in dem Paket war, sondern auch einen - mittlerweile veralteten - HD-Recorder gleichen Typs, den ich 2014 erhalten hatte. Der zurückgeforderte HD-Recorder hatte allerdings eine andere Seriennummer als derjenige, der mir von Unitymedia zur Verfügung gestellt wurde. Auf meine Frage bei der Hotline, wie ich denn fernsehen soll, wenn ich diesen HD-Recorder zurücksende, wusste man keine Antwort. Der Mitarbeiter wollte das klären und hat gesagt, für mich sei die Sache damit erledigt. Nun gut, ich hoffe das auch!&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Kurze Zeit später erhielt ich eine E-Mail mit PDF-Anhang, in dem Unitymedia sein Bedauern darüber zum Ausdruck brachte, dass ich meinen Auftrag widerrufen habe. Vielleicht käme man später nochmal zusammen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h2 id=&quot;frustration&quot;&gt;Frustration&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;Zu keinem Zeitpunkte hatte ich einen Auftrag widerrufen! In meiner Antwort betonte ich, dass der Widerruf des Angebotes seitens Unitymedia stattfand. Ich hatte lediglich erklärt, dass ich das Angebot zu den von Unitymedia im Nachhinein veränderten Konditionen nicht annehme und sich die ursprünglich Annahme des Angebotes auf andere Leistungsmerkmale bezog.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Etliche Stunden seines Lebens zu vergeuden, ohne ein greifbares Ergebnis zu haben ist frustrierend, besonders wenn es vermeintlich einfach möglich gewesen wäre. Aber man sollte nicht versuchen zu ändern, was man nicht ändern kann.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;img src=&quot;fritzbox-6490-cable.webp&quot; alt=&quot;FritzBox 6490 Cable&quot; width=&quot;350&quot; height=&quot;220&quot; &#x2F;&gt;
&lt;h2 id=&quot;der-sprung&quot;&gt;Der Sprung&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;Meine Gedanken zur Einführung der freien Routerwahl im August 2016 kamen mir wieder in den Sinn. Und wenn mir Unitymedia zu den vereinbarten Konditionen keine FritzBox 6490 Cable zur Verfügung stellen will, dann besorge ich mir doch selber eine und storniere anschließend die Telefonkomfort-Option. Nach 35 Monaten haben sich die Kosten amortisiert. Zumindest die direkten finanziellen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Das Standard-Prozedere zur Aktivierung des eigenen Routers ist bei Unitymedia aus unerfindlichen Gründen fehleranfällig und führt bei vielen Kunden zu Problemen, über die man im Internet informiert wird: die Seriennummer und die CM-MAC Adresse des eigenen Routers sollen telefonisch mitgeteilt werden. Was da für Fehler passieren können. Falsche Buchstaben und Ziffern, Vertauschungen und die Verwendung von Zeichen, die in keiner MAC Adresse vorkommen können (in mindestens einem Fall wurde ein großes O statt einer Null eingegeben). Warum nicht via Formular, E-Mail oder anderer Text-basierter Kommunikation?&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Es wurde von einem Weg berichtet, der diese Probleme weitgehend eliminieren soll: die Mitteilung der Daten via Chat auf den Webseiten von Unitymedia.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Also habe ich mich in den Chat begeben und den Prozess zur Nutzung des eigenen Routers gestartet. Zuvor hatte ich eine neue FritzBox 6490 Cable bei Amazon erstanden und das gelieferte Gerät erfolgreich auf seine Funktionstüchtigkeit hin untersucht. Im Chat wurde ich dann erwartungsgemäß nach der Seriennummer (ohne Punkte) und der CM-MAC Adresse gefragt. Natürlich hatte ich diese Daten schon vorher erfasst und etliche Male geprüft, bevor ich sie via Copy &amp;amp; Paste in das Eingabefeld des Chats transportierte. Die Mitarbeiterin informierte mich noch, dass die Aktivierung meines Routers ein bis zwei Stunden dauern könnte und ich später die Zugangsdaten für SIP (zur Nutzung von VoIP-Telefonie) im Unitymedia Kundencenter finden würde.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;In den nächsten Stunden passierte … nichts. Der bisher noch angeschlossene Unitymedia Router versah nach wie vor seinen Dienst und ermöglichte der Familie den Internet-Zugang. Damit hörte er aber ungefähr 36 Stunden später endgültig auf. Mit etwas gemischten Gefühlen bezüglich dem, was jetzt kommen könnte, schloss ich die neue FritzBox 6490 Cable an. Und sie funktionierte sofort mit der vollen vertraglichen Bandbreite. Ohne Wenn und Aber. Das tut sie auch heute noch. Die Übernahme der gesicherten Einstellungen von der Unitymedia FritzBox 6360 Cable auf die FritzBox 6490 Cable gestaltete sich ebenfalls problemlos. Wenige Einstellungen wurden nicht übernommen. Unter anderem blieb der Teredo-Filter aktiv, obwohl er in den Quell-Einstellungen ausgeschaltet war. Xbox-Spiele im Multiplayer-Modus sind dann i.d.R. nicht möglich. Aber das ist ja schnell geändert.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Auch die Zugangsdaten für die Telefonie waren wenig später im Kundencenter verfügbar und haben ebenfalls problemlos funktioniert. Jedenfalls für 2 unserer 3 Telefonnummern der Telefonkomfort-Option. Die dritte Nummer wurde im Kundencenter nicht mehr angezeigt. Der folgende Anruf bei der Hotline ergab, dass ohne Komfort-Option nur zwei Nummern möglich sind, denn die Komfort-Option hätte ich ja gekündigt. Nein, hatte ich nicht! Aber gut, genau das hatte ich vor. Wenn ich es nicht besser wüsste, könnte ich mich freuen, dass Unitymedia im Sinne ihrer Kunden proaktiv tätig wird.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h2 id=&quot;fazit&quot;&gt;Fazit&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;Ich bin ein bestimmter, aber freundlicher Mensch. Und die Mitarbeiter von Unitymedia, mit denen ich zu tun hatte, waren allesamt genauso freundlich und hilfsbereit. Dass bei Unitymedia Dinge schieflaufen oder nahezu perfekt funktionieren hat bestimmt Ursachen, die zu komplex sind, um sie in wenigen Sätzen auf den Punkt zu bringen. Dinge, die perfekt sind, die braucht man nicht zu verbessern. Bezüglich der anderen Punkte gibt’s bei Unitymedia viel zu tun. Da sehe ich die Verantwortung in erster Linie bei denen, die strategische Entscheidung treffen. Sozusagen da, wo der Fisch seinen Kopf hat. Von wo auch eine üble Geruchsbelästigung ausgehen kann.&lt;&#x2F;p&gt;
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        <title>Erschaffen statt konsumieren</title>
        <published>2017-08-20T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2017-08-20T00:00:00+00:00</updated>
        
        <author>
          <name>
            Thomas Weitzel
          </name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://pureandroid.com/blog/erschaffen/">&lt;p&gt;Die Welt gehört denen, die Dinge erschaffen und nicht denen, die sie konsumieren.&lt;sup class=&quot;footnote-reference&quot;&gt;&lt;a href=&quot;#1&quot;&gt;1&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;sup&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Ich las in einem interessanten Beitrag, dass Johann W. Goethe mindestens 150 Bücher und viele weitere Texte verfasst hat. Diese Zahl ist erstaunlich. Der zeitliche Aufwand dafür ist für die meisten unvorstellbar. Für mich fühlt sich das Schreiben dieses Beitrags schon wie etwas Bedeutsames an. Ich musste mich überwinden und mich hinzusetzen und es tun. Und ich sitze in der Bahn wo es praktisch nichts anderes zu tun gibt. Mit etwas Rechnen wird klar, dass meine Wahrnehmung stark verzerrt ist:&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;wir haben alle die gleichen 24 Stunden am Tag, seit Anbeginn der Zeit&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;24 Stunden am Tag, davon 8 Stunden für Schlaf, ergibt 16 Stunden an Möglichkeiten&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;&#x2F;ul&gt;
&lt;p&gt;Was mache ich mit diesen 16 Stunden? Wie wurde unsere allgemeine Leistung so deutlich reduziert? Wie ist es möglich mit 16 vollen Stunden zu wenig Zeit für verhältnismäßig kleine Aufgaben zu haben? Der englische Autor Charles Hamilton hat in seinem Leben ungefähr einhundert Millionen Wörter geschrieben, zu einer Zeit, als seine statistische Lebenserwartung deutlich geringer war als meine heute.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Die Art, wie wir unsere Zeit verbringen und wohin wir unsere Aufmerksamkeit richten, hat sich völlig verändert.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Unsere Aufmerksamkeit wird heimlich (bzw. gar nicht so heimlich) von neue Ablenkungen aufgesaugt, die wir als normal und unvermeidlich akzeptieren, bis hin zum Punkt, an dem nur 3 Stunden tatsächliche Arbeit an einem 16-stündigen Tag sich &quot;produktiv&quot; und „anstrengend“ anfühlen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir diese Zahlen betrachten ist es wirklich verrückt. Der erschreckenste Teil ist das Potenzial und die Leichtigkeit mit Hilfe all der Technologie wirklich produktiv zu sein - eigentlich. Es wird klar, dass dieser Wahnsinn eine Wahl unsererseits ist. Die Menge der uns zur Verfügung stehenden Informationen ist ein zweischneidiges Schwert.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Es gab eine bedeutsame und sehr schnelle Verschiebung vom Erschaffen hin zum Konsumieren. Sehr wenige von uns erschaffen tatsächlich etwas (auch bei der Arbeit). Wir verwenden den größeren Teil unseres Tages darauf zu konsumieren, was andere erschaffen haben. Und den kleineren Teil, um für jemand anderen gegen Bezahlung etwas zu erschaffen, um dann weitermachen zu können mit dem Konsumieren dessen, was andere geschaffen haben.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;img src=&quot;maslowsche-beduerfnispyramide.svg&quot; title=&quot;Maslow-Pyramide&quot; alt=&quot;Maslow-Pyramide&quot; width=&quot;60%&quot; &#x2F;&gt;
&lt;p&gt;Warum ist das ein Problem? Wie wir aus der klassischen Psychologie wissen, ist das Selbstwertgefühl, die Wertschätzung oder „Etwas bewirken“ das Fundament der Selbstverwirklichung. Bei der Maslow-Pyramide ist unterhalb dieser Ebene (das wären z.B. Essen und Trinken, Kleidung und Dach über dem Kopf, Sicherheit und soziale Bedürfnisse) für alles gesorgt, jedenfalls für die Bevölkerung, von der ich rede. „Etwas bewirken“ ist „einen individuellen Beitrag auf einzigartige Art und Weise zu leisten&quot;. Wenn man sich ansieht, wie wenig Einzigartiges wir erschaffen und wie viel mehr wir konsumieren, dann ist klar, warum viele Menschen nicht zufrieden mit ihrer Arbeit sind, warum Depressionen und &quot;Burn-Out&quot; so weit verbreitet sind. Es ist so, als ob wir auf der Stufe der sozialen Bedürfnisse dieser Pyramide stehen geblieben sind, unfähig, die Selbstverwirklichung zu erreichen, ausgetrickst durch die eigenen Fortschritte in der Kommunikation.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Irgendwie lustig, aber auch schrecklich wahr.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Wir haben einen der Schlüssel zu unserer Erfüllung weggeworfen und sehen stattdessen einfach anderen über eine digitale Plattform dabei zu. Über eine Plattform, die geeignet ist, unsere Aufmerksamkeit zu jeder Zeit vollständig zu verbrauchen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;So deprimierend das auch ist, es enthält großartige Möglichkeiten für diejenigen, die diesen Schlüssel zum Glück zurückbekommen wollen. Während sich der Rest der Bevölkerung mit Internet-Zugang in permanent abhängige Verbraucher verwandelt, die nichts erschaffen, kann man sich selber so positionieren, dass man sich außerhalb des Kreislaufs „Arbeit, Konsum, Depression“ befindet – falls man es schafft, so produktiv zu werden wie die „Wissensarbeiter“&lt;sup class=&quot;footnote-reference&quot;&gt;&lt;a href=&quot;#2&quot;&gt;2&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;sup&gt; der Vergangenheit. So lässt sich ein Leben aufbauen, das einen psychologisch und finanziell unterstützt.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Als „talentfrei“ kritisierte Rapper, die trotzdem Millionen verdienen, sind eines meiner Lieblingsbeispiele für diejenigen, die es „kapiert haben“: wen kümmert es, ob sie kein Talent haben (jedenfalls nach den Maßstäben einiger)? Zumindest erschaffen sie etwas! Lil Wayne hat in seiner relativ kurzen Karriere fast zweitausend Songs veröffentlicht. Möglicherweise mag man die Songs nicht, aber sie sind greifbare Früchte einer selbst gewählten Arbeit. Er hat damit Elvis auf den &quot;Billboard Hot 100&quot;-Charts der erfolgreichsten Künstler aller Zeiten eingeholt und befindet sich in einer finanziellen Lage, die nur wenige selber erfahren werden.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Es erfordert Ehrlichkeit gegenüber sich selbst und Verständnis dafür, wie man die Kontrolle über seine eigene Zeit zurück gewinnt.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Zurückblickend ist es erschreckend, wie viel Zeit ich schon verschwendet habe, aber es gibt nichts Schmerzhafteres, als auf ein ganzes Leben andauernd verschwendeter Kreativität, Zeit und möglich gewesener Erfüllung zu blicken.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Du musst dich entscheiden, sonst wirst du in der Welt derer leben, die sich entschieden haben zu erschaffen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;hr &#x2F;&gt;
&lt;div class=&quot;footnote-definition&quot; id=&quot;1&quot;&gt;&lt;sup class=&quot;footnote-definition-label&quot;&gt;1&lt;&#x2F;sup&gt;
&lt;p&gt;Frei nach Sophia Ellis: „The world belongs to those who create vs. those who consume“&lt;br &#x2F;&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;div&gt;
&lt;div class=&quot;footnote-definition&quot; id=&quot;2&quot;&gt;&lt;sup class=&quot;footnote-definition-label&quot;&gt;2&lt;&#x2F;sup&gt;
&lt;p&gt;Peter F. Drucker: „Landmarks of Tomorrow: A Report on the New Post Modern World“, 1959&lt;br &#x2F;&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;div&gt;
&lt;h2 id=&quot;kommentare&quot;&gt;Kommentare&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Melanie, 2020-05-20 um 13:16 Uhr&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Danke für den tollen Text, Du sprichst mir aus der Seele!&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Liebe Grüße, Melanie&lt;&#x2F;p&gt;
</content>
        
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        <title>Shepard‘s Tables</title>
        <published>2017-05-14T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2017-05-14T00:00:00+00:00</updated>
        
        <author>
          <name>
            Thomas Weitzel
          </name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://pureandroid.com/blog/shepards-tables/">&lt;p&gt;Es gibt einige optische Illusionen, die besonders stark sind: das Auge – das geistige Auge – sieht etwas, das objektiv nicht existiert.&lt;sup class=&quot;footnote-reference&quot;&gt;&lt;a href=&quot;#1&quot;&gt;1&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;sup&gt; Und selbst wenn wir wissen, was wir sehen sollten, können wir es nicht. Eine Illusion, die das besonders deutlich macht, sind „Shepard‘s Tables“: es sind perspektivisch 2 verschiedene Tische dargestellt, deren Tischplatten erkennbar vollständig unterschiedliche viereckige Oberflächen haben, die eine länglich, die andere weitaus weniger länglich. Und doch haben beide Flächen exakt die gleiche Form. Selbst wenn wir es wissen können wir es nicht wirklich sehen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;img src=&quot;shepards-tables.webp&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;350&quot; height=&quot;220&quot; &#x2F;&gt;
&lt;p&gt;Falls du es nicht glaubst: drucke das Bild aus, schneide die beiden Tischplatten (ohne Beine und Unterbau) aus und lege sie übereinander. Sie passen perfekt.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Warum ist das so? Weil das Bild dem Verstand einen Kontext vorschlägt (perspektivische Verkürzung), der die Interpretation der Flächen bestimmt. Das heißt: wir sehen nicht was ist, sondern was unser Verstand glaubt das wir sehen sollten.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Der Mensch füllt sich im Laufe seines Lebens mit Überzeugungen bezüglich der Realität an, die stärker als alles Andere bestimmen, was er wahrnimmt. Wir mögen uns selbst als offen für alles Mögliche sehen, die Wahrheit sieht anders aus. Wirklich etwas Neues annehmen kann deshalb schier unmögliche Mühen bedeuten. Selbst wenn es objektiv wahr ist und wir das zu wissen glauben.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;hr &#x2F;&gt;
&lt;div class=&quot;footnote-definition&quot; id=&quot;1&quot;&gt;&lt;sup class=&quot;footnote-definition-label&quot;&gt;1&lt;&#x2F;sup&gt;
&lt;p&gt;Roger N. Shepard: „Mind Sights“, WH Freeman, 1990, ISBN-13 978-0716721345&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;div&gt;
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        <title>Kollateralschaden</title>
        <published>2016-03-15T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2016-03-15T00:00:00+00:00</updated>
        
        <author>
          <name>
            Thomas Weitzel
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        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://pureandroid.com/blog/kollateralschaden/">&lt;p&gt;Batsch! Beim Aufschlag zerplatzt der Körper und die Innereien verteilen sich über eine große Fläche. Es ist ein überaus gewaltsamer Tod, der das junge Leben jäh auslöscht. Die dafür verantwortliche Vernichtungsmaschinerie ist bei den Bewohnern der Gegend zwar bekannt, doch sie schlägt immer und immer wieder so schnell zu, dass es kaum Hoffnung auf ein Entkommen zu geben scheint. Gerade noch genießt man unschuldig die Sonnenstrahlen des beginnenden Frühlings, doch im nächsten Moment ist das Todesurteil schon vollstreckt. Ohne Anhörung, Prozess oder Gerechtigkeit. Einfach so. Was muss es bedeuten, Mächten ausgeliefert zu sein, deren Ziele und Methoden man nicht kennt, die sich aber in der Konsequenz gegen das eigene Leben richten?&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;img src=&quot;universe.webp&quot; alt=&quot;The Universe&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;300&quot; &#x2F;&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir im Auto irgendwo hinfahren, dann haben wir nichts persönlich gegen die Biene, die an unserer Windschutzscheibe zerplatzt, gegen die Maus, die wir überrollen, oder das Reh, das beim Queren der Straße von uns angefahren und tödlich verletzt wird. Es passiert einfach ohne dass wir es explizit wollen. Ja, eigentlich wollen wir sogar, dass es nicht passiert, tun dafür aber nicht das Notwendige. Wir geben dem Umstand einen verniedlichenden Namen. Kollateralschaden: ein “Schaden” als Konsequenz einer Aktion, der nicht beabsichtigt ist und nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Ziel der Aktion steht, der aber dennoch in Kauf genommen wird.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Leben bedeutet Sterben und Leben bedeutet Töten.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Man hat vor kurzem geglaubt, dass es noch viele Jahre dauern wird, bis eine AI (Artificial Intelligence, Künstliche Intelligenz) einen der besten Go-Spieler konsistent schlagen kann. Tatsächlich ging es nun wesentlich schneller. DeepMind hat Weltklasse-Spieler Lee Se-dol heute Morgen im letzten von 5 Spielen geschlagen. Nur einmal war der Mensch siegreich. Anders als das Schachprogramm Deep Blue, das 1996 und 1997 gegen den amtierenden Schach-Weltmeister gewann, basiert DeepMind auf einem neuronalen Netz, der im Moment wohl beste Ansatz in der AI. Es ist abzusehen, wohin die Reise auf dem Gebiet der AI geht: vermutlich in den nächsten 20 bis 40 Jahren wird die Menschheit mit einer ASI (Artificial Super-Intelligence) konfrontiert sein. Diesem Ereignis haben wir schon vor mehr als einem halben Jahrhundert seinen Namen gegeben: Technologische Singularität. Trotz aller Vorbereitung werden wir dann die Kontrolle verlieren. Was auch immer wir tun werden, die ASI wird irgendwann ihre eigenen, “höheren” Ziele verfolgen. Dabei wird es Kollateralschäden geben.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Jede hinreichend fortschrittliche Technologie&lt;br &#x2F;&gt;
ist von Magie nicht zu unterscheiden.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;– Arthur C. Clarke&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;blockquote&gt;
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        <title>Zucker ist eine Droge</title>
        <published>2015-10-16T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2015-10-16T00:00:00+00:00</updated>
        
        <author>
          <name>
            Thomas Weitzel
          </name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://pureandroid.com/blog/zucker-ist-eine-droge/">&lt;p&gt;Personal-Trainer Andreas Trienbacher hat &lt;a href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;youtu.be&#x2F;6nxPHf1pg2s&quot; title=&quot;Geilen Body? Jetzt Klartext!&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;einen wunderbaren Beitrag&lt;&#x2F;a&gt; gefilmt, in dem er sich über ein grundlegendes Problem seiner Kunden zum Thema Ernährung äußert: sie wollen abnehmen aber gleichzeitig nicht auf Süßes verzichten.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Die Wahrheit ist leider, dass viele Menschen gerne von dem Süß-Kram (oder den Ersatz-Stoffen) wegkommen würden, es aber nicht können. Es ist wie bei einem Drogenabhängigen: die wenigsten schaffen es ohne fremde Hilfe. Wenn man sich eingesteht, dass man eine Art Sucht-Beziehung zu einfachen Kohlenhydraten hat, dann kennt man auch schon die Lösung: Entzug. Das wird nicht einfach und meistens nicht ohne Hilfe klappen, aber danach hat man Ruhe. Wenn man nicht wieder rückfällig wird. Es wäre schön, wenn jeder Mensch entsprechend dem, was er erreichen will, frei entscheiden kann, was er macht und was nicht. Aber Drogenabhängigkeit ist eine Krankheit, welche die Entscheidungsfreiheit einschränkt. Und ich betrachte Zucker als Droge.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Die meisten Menschen wollen bestimmt nicht dick und fett sein, viele sind es aber trotzdem. Ca. 2&#x2F;3 der männlichen und 1&#x2F;2 der weiblichen Deutschen gelten als übergewichtig. Sie haben die Kontrolle über ihre Nahrungsmittel an eine Industrie abgegeben, die es geschickt versteht, sie zu manipulieren und zum Verzehr von immer mehr Zucker zu bewegen. Sagte ich schon, dass Zucker wie eine Droge wirken kann? Die meisten glauben wahrscheinlich, &quot;Cerealien&quot; seinen etwas Gesundes. Oder Fruchtsaft. Oder Bircher-Müsli Joghurt. Oder, oder, oder. Mag sein, dass das so sein könnte. Aber was die Nahrungsmittel-Industrie i.d.R. unter diesen Namen ins Regal stellt hat zu viel zugesetzten Zucker. Wenn schon nicht zu viel für den Geschmack, so doch für die Gesundheit.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;img src=&quot;sugar-rush.webp&quot; alt=&quot;Sugar Rush&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;300&quot; &#x2F;&gt;
&lt;p&gt;Das mit dem eigenverantwortlichen Handeln passt der Nahrungsmittel-Industrie auch ins Konzept. So lässt sich die Verantwortung gut auf die Opfer abwälzen. Niemand zwingt schließlich einen Abhängigen, Drogen zu konsumieren.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Vielleicht kennst du sie, die &lt;a href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;youtu.be&#x2F;9XNcS4MHbZc&quot; title=&quot;Du bist nicht Du, wenn du hungrig bist&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Snickers TV-Werbung&lt;&#x2F;a&gt; mit Joan Collins als Diva. Und so geht sie:&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;(Szene in Männerumkleide nach Sport)&lt;br &#x2F;&gt;
Diva: &lt;strong&gt;Okay! Wer von euch Vollpfosten hat mein Deo geklaut?&lt;&#x2F;strong&gt;&lt;br &#x2F;&gt;
Mann: &lt;strong&gt;Damit wir so riechen wie du?&lt;&#x2F;strong&gt;&lt;br &#x2F;&gt;
Diva: &lt;strong&gt;Wer möchte das nicht?&lt;&#x2F;strong&gt;&lt;br &#x2F;&gt;
Mann: &lt;strong&gt;Hallo? Wer?&lt;&#x2F;strong&gt;&lt;br &#x2F;&gt;
Diva: (wirft Schuh) &lt;strong&gt;Klappe Stinker!&lt;&#x2F;strong&gt;&lt;br &#x2F;&gt;
Mann: &lt;strong&gt;... iss &#x27;nen Snickers!&lt;&#x2F;strong&gt;&lt;br &#x2F;&gt;
Diva: &lt;strong&gt;Wieso?&lt;&#x2F;strong&gt;&lt;br &#x2F;&gt;
Mann: &lt;strong&gt;Immer wenn du hungrig bist wirst du zur Diva!&lt;&#x2F;strong&gt;&lt;br &#x2F;&gt;
(Diva isst Snickers)&lt;br &#x2F;&gt;
Mann: &lt;strong&gt;Besser?&lt;&#x2F;strong&gt;&lt;br &#x2F;&gt;
Verwandelte Diva (Mann): &lt;strong&gt;Besser!&lt;&#x2F;strong&gt;&lt;br &#x2F;&gt;
Stimme aus dem Off: &lt;strong&gt;Du bist nicht du, wenn du hungrig bist ...&lt;&#x2F;strong&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Man sagt uns als Konsumenten unverblümt, wie es ist, und wir lachen vielleicht auch noch darüber. Wer abhängig von Zucker ist, der wird bei Entzug unausstehlich und ist nicht mehr er selber. Nur eine neue Dosis kann das beheben. Diese Werbung überzeichnet, aber viele erkennen sich trotzdem wieder.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Laut der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen gibt es eine Reihe von Anzeichen, die auf eine Sucht hinweisen können. Schon jedes einzelne Anzeichen für sich kann bedeuten, dass man abhängig ist.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;An erster Stelle steht der starke Wunsch oder Zwang, eine Substanz zu konsumieren.&lt;br &#x2F;&gt;
&lt;strong&gt;✓ Check&lt;&#x2F;strong&gt;&lt;br &#x2F;&gt;
Ein weiteres Anzeichen einer Sucht ist der Kontrollverlust. Wenn der Körper nach der Substanz verlangt und die Gelegenheit besteht, dann muss man die Substanz konsumieren.&lt;br &#x2F;&gt;
&lt;strong&gt;✓ Check&lt;&#x2F;strong&gt;&lt;br &#x2F;&gt;
Jetzt die Abstinenzunfähigkeit. Aus der Unfähigkeit, den Konsum einer Substanz zu kontrollieren oder auf ein bestimmtes Verhalten zu verzichten, resultiert die Unfähigkeit zur Abstinenz.&lt;br &#x2F;&gt;
&lt;strong&gt;✓ Check&lt;&#x2F;strong&gt;&lt;br &#x2F;&gt;
Entzugserscheinungen. Man wird unausstehlich und ist nicht mehr man selber.&lt;br &#x2F;&gt;
&lt;strong&gt;✓ Check&lt;&#x2F;strong&gt;&lt;br &#x2F;&gt;
Körperliche und psychische Symptome. Die Anzahl der Menschen mit Übergewicht steigt kontinuierlich, seit 1850 (ca. 3 Kg Zucker pro Jahr) ist der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch bei Zucker auf mittlerweile über 30 Kg angestiegen. Noch nie gab es so viele Menschen mit Insulin-Resistenz und Typ-2 Diabetes. Zugeschrieben wird das in erster Linie unseren Ernährungsgewohnheiten hinsichtlich einfacher Kohlenhydrate (Zucker).&lt;br &#x2F;&gt;
&lt;strong&gt;✓ Check&lt;&#x2F;strong&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Damit erfüllt die These &quot;Zucker ist eine Droge&quot; ganz locker den &lt;a href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;de.wikipedia.org&#x2F;wiki&#x2F;Ententest&quot; title=&quot;Ententest auf Wikipedia&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Ententest&lt;&#x2F;a&gt;: wenn es aussieht wie eine Ente, schwimmt wie eine Ente und quakt wie eine Ente, dann ist es vermutlich auch eine Ente.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Wer herausfinden will, ob er abhängig ist, kann folgenden einfachen Test machen. Man muss auf nichts verzichten, was der normale Körper für ein gesundes Leben benötigt.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Verzichte eine Woche (7 Tage) lang auf alles, was Zucker und einfache Kohlenhydrate enthält. Dazu gehören natürlich alle Süßigkeiten, gezuckerte oder mit Ersatzstoffen versehene Getränke. Dann alle Getreide-Produkte. Brot, Reis, Pizza, Müsli. Auch keine Vollkornprodukte. Nichts mit Mehl. Am besten auch keine verarbeiteten Lebensmittel, da in fast Allem zugesetzter Zucker enthalten ist. Zurückhaltung auch beim Obst. Ein Stück Obst am Tag ist Ok. Ersetze das Alles durch eine abwechslungsreiche Auswahl an Gemüse (Mais ist keine Gemüse sondern Getreide). Roh, gedünstet oder gekocht. Da Gemüse im Vergleich zu den Sachen, auf die verzichtet wird, sowieso mehr Vitamine und Mineralstoffe enthält, wird es deinem Körper auch an Nichts mangeln. Esse so viel du willst. Gemüse hat eine geringere Energiedichte, also kannst du eine größere Menge essen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Und, wie fühlst du dich? Keine Entzugserscheinungen wie Heißhunger auf Süßes oder Kohlenhydrathaltiges? Keine anderen körperlichen Symptome wie Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme oder Schwindel? Alles normal? Dann: Herzlichen Glückwunsch! Du bist vermutlich nicht abhängig. Anderenfalls: Jetzt weißt du Bescheid. Du brauchst dringend Hilfe und einen Entzug!&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Auch beachtenswert:&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Die süße Droge, &lt;a href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;www.spiegel.de&#x2F;spiegel&#x2F;print&#x2F;d-87997205.html&quot; title=&quot;URL Spiegel Artikel&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;https:&#x2F;&#x2F;www.spiegel.de&#x2F;spiegel&#x2F;print&#x2F;d-87997205.html&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;Sugar: The Bitter Truth, Prof. Lustig, &lt;a href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;youtu.be&#x2F;dBnniua6-oM&quot; title=&quot;URL YouTube Beitrag&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;https:&#x2F;&#x2F;youtu.be&#x2F;dBnniua6-oM&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;William Davis, &quot;Weizenwampe: Warum Weizen dick und krank macht&quot;: &lt;a href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;www.amazon.de&#x2F;Weizenwampe-Warum-Weizen-krank-macht&#x2F;dp&#x2F;3442173582&quot; title=&quot;URL Amazon.de&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;https:&#x2F;&#x2F;www.amazon.de&#x2F;Weizenwampe-Warum-Weizen-krank-macht&#x2F;dp&#x2F;3442173582&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;&#x2F;ul&gt;
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    </entry>
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        <title>Gewinnen ist kein Ziel</title>
        <published>2014-06-14T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2014-06-14T00:00:00+00:00</updated>
        
        <author>
          <name>
            Thomas Weitzel
          </name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://pureandroid.com/blog/gewinnen-ist-kein-ziel/">&lt;p&gt;&lt;em&gt;Wie war dein Lauf?&lt;&#x2F;em&gt; Die Antworten darauf haben sich im Laufe der Zeit verändert:&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Er war toll. Ich bin ihn etwas schneller angegangen und habe mich anschließend richtig gut gefühlt.&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;War in Ordnung. Ich lag beim Rennen im Mittelfeld, aber meine direkten Konkurrenten haben mich im Endspurt geschlagen.&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;Ist nicht schlecht gelaufen. Meine Durchschnittsgeschwindigkeit war 12 Kilometer pro Stunde. Das hab&#x27; ich aber schon schneller hinbekommen.&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;Ähm, mein Fitnessband sagt, ich bin persönliche Bestzeit gelaufen, aber meine Herzfrequenz war bei der letzten Steigung am Anschlag.&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;Die App sagt, dass ich von allen, die diese Strecke gelaufen sind, die 314. schnellste Zeit hatte. Was &#x27;ne Pleite ...&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;&#x2F;ul&gt;
&lt;p&gt;Ein Mehr an Informationen macht uns nicht unbedingt zufriedener. Irgendwann wird die Verbesserung zum Wettkampf, bei dem verloren oder gewonnen wird, aber den eigentlichen Sinn der Sache verlieren wir aus den Augen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;img src=&quot;was-ist-eigentlich-zufriedenheit.webp&quot; alt=&quot;was-ist-eigentlich-zufriedenheit-350&quot; width=&quot;350&quot; height=&quot;250&quot; &#x2F;&gt;
&lt;p&gt;Das Gleiche gilt für Geld, das wir verdienen. Ein höheres Einkommen macht uns nicht automatisch glücklicher. Wenn es zum Wettkampf wird - nicht ein Mittel zum Zweck - dann machen manche Menschen Dinge, nur um zu gewinnen. Die eigentlichen Ziele und die Wahl der Mittel werden dabei dem Wunsch unbedingt zu gewinnen geopfert. Dann werden Abkürzungen genommen und Dinge gemacht, auf die man nicht wirklich stolz sein kann. Und nur, weil wir uns an einer riesigen Rangliste orientieren, bei der wir möglichst weit vorne liegen wollen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Ebenso gilt es für die Versuche, beim Sport unter allen Umständen zu gewinnen. Oder das schnellste und stärkste Auto zu besitzen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;&quot;Wie viel hast du dieses Jahr verdient?&quot; ist nicht die gleiche Frage wie &quot;Wie zufrieden bist du?&quot; oder auch &quot;Du hast wirklich etwas Tolles bewirkt. Wie fühlst du dich?&quot;.&lt;sup class=&quot;footnote-reference&quot;&gt;&lt;a href=&quot;#1&quot;&gt;1&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;sup&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;hr &#x2F;&gt;
&lt;div class=&quot;footnote-definition&quot; id=&quot;1&quot;&gt;&lt;sup class=&quot;footnote-definition-label&quot;&gt;1&lt;&#x2F;sup&gt;
&lt;p&gt;Frei nach Seth Godin: &lt;a href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;sethgodin.typepad.com&#x2F;seths_blog&#x2F;2014&#x2F;06&#x2F;how-was-your-bike-ride.html&quot;&gt;How was your bike ride&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;div&gt;
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    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Kaffee mit Butter und Kokosöl</title>
        <published>2013-09-29T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-09-29T00:00:00+00:00</updated>
        
        <author>
          <name>
            Thomas Weitzel
          </name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://pureandroid.com/blog/kaffee-mit-butter-und-kokosoel/">&lt;p&gt;Vor einiger Zeit habe ich ein besonderes Kaffee-Rezept kennengelernt: Kaffee mit Butter und Kokosöl.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Zunächst konnte ich mir nicht vorstellen, dass das überhaupt gut schmecken kann. Aber die mir geschilderten Vorteile haben mich schließlich dazu bewogen, es auszuprobieren. Und es schmeckte mir tatsächlich auch noch gut.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Warum ich es ausprobieren wollte und was die Auswirkungen bei mir waren?&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Gehört hatte ich, dass man mit diesem Kaffee sein Wohlbefinden und seine Leistungsfähigkeit enorm steigern kann. Morgens getrunken hat man für 8 Stunden und mehr kein Hungergefühl und fühlt sich, als könne man Bäume ausreißen. Oder so ähnlich.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Bei mir setzt die Wirkung relativ schnell ein: nach ca. 30 Minuten fühle ich mich hellwach und präsent, kann mich hervorragend konzentrieren und diese Konzentration auch sehr lange aufrecht erhalten. Die Wirkung hält bei mir deutlich länger als 8 Stunden an. Allerdings habe ich dann auch ein deutlich gesteigertes Verlangen nach Bewegung, was bei meiner vornehmlich sitzenden Tätigkeit von Vorteil ist, denn dann bewege ich mich auch (ein Treppenhaus mit vielen Stockwerken zum Abreagieren ist von Vorteil).&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Wenn die Wirkung nachlässt, dann falle ich nicht in ein Loch, sondern sie klingt langsam ab. Alles in allem sehr angenehm. Wenn der Kaffee allerdings zu stark ist, oder ich zu viel Butter nehme, dann wird der Bogen auch schon mal überspannt, und ich fühle mich hibbelig. Da muss vermutlich jeder selber herausfinden, was die richtigen Mengen an Butter und Kokosöl sind.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Ich trinke diesen Kaffee nicht jeden Tag, sondern nur ab und zu, denn meistens fühle ich mich schon ohne ihn gut genug.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Die besten Ergebnisse erzielt man, wenn der Körper schon gut mit Fetten umgehen kann: am Besten sind eine an Kohlenhydraten arme Ernährung oder eine Paleo-Ernährung.&lt;sup class=&quot;footnote-reference&quot;&gt;&lt;a href=&quot;#1&quot;&gt;1&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;sup&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Falls der Anfang der Ernährungsumstellung weniger als zwei Wochen zurückliegt, dann würde ich zur Vorsicht raten. Die Finger sollte man vielleicht ganz davon lassen, wenn man Getreideprodukte (Brot, Kuchen oder Gebäck, Pasta, Müsli, etc.) oder Zucker (pur oder in Lebensmitteln) zu sich nimmt.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;img src=&quot;bullet-proof-coffee.webp&quot; alt=&quot;bullet-proof-coffee-512&quot; width=&quot;512&quot; height=&quot;512&quot; &#x2F;&gt;
&lt;p&gt;Zutaten:&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;ca. 30g ungesalzene Butter (Kerrygold), ca. 225 Kilokalorien&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;ca. 30g Kokosöl (Dr. Goerg),&lt;sup class=&quot;footnote-reference&quot;&gt;&lt;a href=&quot;#2&quot;&gt;2&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;sup&gt; ca. 270 Kilokalorien&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;ca. 400ml guter Kaffee (kaum Kalorien)&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;&#x2F;ul&gt;
&lt;p&gt;Vorgehen:&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Den Mixer-Aufsatz am Besten mit kochendem Wasser vorwärmen, dann die Butter und das Kokosöl in den leeren Mixer geben. Anschließend den Kaffee einfüllen. Mindestens 30 Sekunden mixen. Der Kaffee ist jetzt trinkfertig. Bequem über ein paar Stunden in einer geeigneten Thermoskanne aufbewahren.&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;Die Zutaten sollte man mit einer geeigneten Haushaltswaage abmessen.&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;Mit Mixer wird es besser: manchmal bilden sich Flocken, die sich aber beim Mixen auflösen. Außerdem bekommt man die schöne Crema-artige Schicht oben auf dem Kaffee. Bitte genügend Platz im Mixer lassen, denn das Volumen vergrößert sich beim Mixen.&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;Man kann auch eine andere Butter verwenden – nur sollte sichergestellt sein, dass sie von Kühen kommt, die mit Gras gefüttert wurden.&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;&#x2F;ul&gt;
&lt;p&gt;Trinkt man alles, dann nimmt man ca. 500 Kilokalorien zu sich.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;hr &#x2F;&gt;
&lt;div class=&quot;footnote-definition&quot; id=&quot;1&quot;&gt;&lt;sup class=&quot;footnote-definition-label&quot;&gt;1&lt;&#x2F;sup&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;thepaleodiet.com&quot;&gt;https:&#x2F;&#x2F;thepaleodiet.com&lt;&#x2F;a&gt;&lt;br &#x2F;&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;div&gt;
&lt;div class=&quot;footnote-definition&quot; id=&quot;2&quot;&gt;&lt;sup class=&quot;footnote-definition-label&quot;&gt;2&lt;&#x2F;sup&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;www.virgin-coconut-oil.de&#x2F;kaufen&#x2F;bio-kokosoel&#x2F;premium-bio-kokosoel-1000ml.html&quot;&gt;https:&#x2F;&#x2F;www.virgin-coconut-oil.de&#x2F;kaufen&#x2F;bio-kokosoel&#x2F;premium-bio-kokosoel-1000ml.html&lt;&#x2F;a&gt;&lt;br &#x2F;&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;div&gt;
&lt;h2 id=&quot;kommentare&quot;&gt;Kommentare&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Franz Maiser, 2014-04-06 um 11:58 Uhr&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Also das ist ja völlig durchgeknallt! Als Kaffeepurist und Baristo ist das Kaffeekulturfrevel.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Gunnar, 2014-06-01 um 17:38 Uhr&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Danke für den super Beitrag! Das werde ich mir auch mal &quot;reinziehen&quot;&lt;&#x2F;p&gt;
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    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Nie wieder Stress</title>
        <published>2013-05-20T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-05-20T00:00:00+00:00</updated>
        
        <author>
          <name>
            Thomas Weitzel
          </name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://pureandroid.com/blog/nie-wieder-stress/">&lt;p&gt;Jeder fühlt Stress und erkennt ihn sofort, aber nur sehr wenige denken darüber nach, was Stress eigentlich ist. Das tut ein neulich gefundener Text,&lt;sup class=&quot;footnote-reference&quot;&gt;&lt;a href=&quot;#1&quot;&gt;1&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;sup&gt; der als Vorlage für diesen Beitrag dient.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Stress ist ein Gedanke. Und das war&#x27;s auch schon. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn das stimmt, dann haben wir die vollständige Kontrolle über den Stress, denn er ist nicht etwas, das uns widerfährt, sondern etwas, das in uns geschieht.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Das Wörterbuch definiert Stress als, &quot;körperliche oder psychische Anspannung, die aus Faktoren resultiert, die ein vorhandenes Gleichgewicht stören&quot;. Die Gedanken sind also aus dem Gleichgewicht geraten.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Die medizinische Definition von Stress lautet &quot;die Wahrnehmung einer realen oder eingebildeten Bedrohung für deinen Körper oder dein Ego&quot;. Es könnte sein, dass dich ein Tiger jagt, oder du glaubst, dein Ehepartner ist sauer auf dich (auch wenn er oder sie es nicht ist). Ob real oder eingebildet, wenn man etwas als stressig wahrnimmt, dann erzeugt es im Körper die gleiche Reaktion.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Eine Kaskade aus Adrenalin, Hydrokortison und anderen Stresshormonen überschwemmt deinen Körper, die Folgen sind Erhöhung der Herzfrequenz und des Blutdrucks, was wiederum dein Blut früher gerinnen lässt (Verklumpung), zu Schäden am Gedächtniszentrum des Gehirns führen kann, die Ablagerung von Fett im Bauchbereich fördert und ganz allgemein verheerend auf deinen Körper wirkt.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;img src=&quot;nie-wieder-stress.webp&quot; alt=&quot;stress-350&quot; width=&quot;350&quot; height=&quot;280&quot; &#x2F;&gt;
&lt;p&gt;Die operative Beschreibung von Stress ist, dass er eine Wahrnehmung ist, bekannt auch als ein Gedanke oder eine Sichtweise. Sicherlich gibt es objektive Faktoren, die Stress auslösen können: Krieg, der Tod eines geliebten Menschen, finanzielle Schwierigkeiten, Hunger oder ein anstehender Vortrag vor Publikum. Aber wie sich das auf uns auswirkt bestimmt unsere körpereigene Stress-Reaktion. Stelle dir Woody Allen und James Bond vor, die beide mit einer Waffe bedroht werden – die gleichen Stress auslösenden Faktoren, aber wohl gänzlich unterschiedliche Reaktionen darauf.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Als ich schwer an einer Entzündung erkrankt war (es war eine chemisch induzierte Kolitis, vermutlich durch falsche Medikamentengabe verursacht), kaum in der Lage zu arbeiten oder mich zu bewegen, dachte ich, ich könne nie wieder richtig arbeiten um meine Familie zu ernähren. Das war sehr stressig, ich konnte nicht mehr richtig schlafen. Dann sagte mir jemand, ich müsse aufhören, mir Sorgen zu machen. Ja, das war mir auch klar, aber wie sollte das gehen angesichts all der Sachen die mir doch erst den Anlass dazu gaben. Aber ich nahm den Rat ernst und begann zu recherchieren und nachzudenken. Letztendlich waren es die Sorgen, die mir zu schaffen machten - als Ursache dafür sah ich all die objektiven Gründe. Aber langsam nahm ich auch wahr, dass ich dieser vermeintlichen Kausalkette nicht ausgeliefert war, sie also gar keine war. Ich würde tatsächlich selber bestimmen können, ob ich mich stressen lasse oder nicht. Aber von einer Möglichkeit zu wissen heißt nicht automatisch, sie auch ausüben zu können. Das musste ich erst noch lernen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Allmählich trainierte ich mich, so dass ich meine Gedanken und Wahrnehmungen beobachten konnte. Wenn ein stressiger Gedanken aufkam, dann hielt ich inne, nahm einen tiefen Atemzug und versuchte, einfach los zu lassen. Das ist wie bei einem Muskel: er wird stärker je mehr man ihn benutzt, aber wenn man ihn locker lässt, dann entspannt er sich.&lt;sup class=&quot;footnote-reference&quot;&gt;&lt;a href=&quot;#2&quot;&gt;2&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;sup&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Das klingt einfacher als es ist. Tatsächlich geht das Leben weiter und es geschehen auch unerfreuliche Dinge: man wird konfrontiert mit Krankheit, Tod, Fristen, Anforderungen und Ansprüchen, blöden Ideen und dämlichen Zeitplänen. Kommt zu viel zusammen, dann verliert man leicht den Fokus und wird von negativen Gedanken überwältigt, die wiederum Stress erzeugen. Nachts wacht man dann öfters auf, hat Verspannungen und man leidet unter Stimmungsschwankungen. Wenn mir das passiert, dann versuche ich durchzuatmen und mich daran zu erinnern, dass der Stress nur in meinem Kopf entsteht. Oft haben wir eine genaue Vorstellungen davon, wie die Dinge sein sollten - oder auch nicht sein sollten, dass wir nicht loslassen können, dass es uns krank macht, wenn es anders ist.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Natürlich reagiere ich trotzdem spontan auf Ungerechtigkeit oder habe intensive Gefühle bei Freude, Glück, Traurigkeit, Verlust oder Schmerz. Ich gebe mich diesen Gefühlen auch vollständig hin, erlebe einem Moment nach dem anderen. In jedem dieser Augenblicke versuche ich so präsent wie möglich zu sein, mit meinem Selbst, meiner Liebe und Aufmerksamkeit.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Einige Menschen um mich herum wundern sich manchmal, dass ich nicht öfters gestresst bin oder zumindest so wirke. Dabei ist es recht einfach: ich versuche mir nicht zu viele Gedanken zu machen. Ich wache auf und mache was anliegt so gut ich kann.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Und wenn die Dinge außer Kontrolle geraten, was sie ja manchmal tun, dann mache ich eine sanfte 180-Grad Wende. Wie bei einem Navi. Das schreit mich auch nicht an oder beschimpft mich, wenn ich mal falsch abgebogen bin. Mit einer sanften Stimme erinnert es mich daran, bei nächsten Gelegenheit umzudrehen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Jeder muss selber herausfinden, wie er in einer solchen Situation am besten umdrehen kann. Hier sind ein paar Dinge, die bei mir wunderbar funktionieren, und von denen ich einige fast jeden Tag mache:&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Sich bewegen.&lt;&#x2F;strong&gt; Der beste Weg um die Stresshormone abzubauen - ohne das Denken zu ändern - ist sich zu bewegen und zu schwitzen. Laufen, tanzen, springen, Fahrrad fahren, schwimmen, sich dehnen oder Seil springen. Tu es mit voller Hingabe. Yoga ist auch sehr gut, da es Bewegung und Atmung kombiniert.&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Atmen.&lt;&#x2F;strong&gt; Viele halten den Atem oft an oder atmen flach und verhalten. Tiefe, langsame und volle Atemzüge haben einen großen Einfluss auf den Abbau von Stress, da der Entspannungsnerv (Vagusnerv) durch das Zwerchfell geht und mit jedem tiefen Atemzug aktiviert wird. Nehme mal fünf tiefe Atemzüge und beobachte, wie du dich danach fühlst.&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Baden.&lt;&#x2F;strong&gt; Für die Bequemen unter uns ist ein spezielles Bad eine Geheimwaffe gegen Stress. Löse 500g Magnesiumchlorid (E511, enthält das Entspannungs-Mineral Magnesium), eine halbe Tasse Natron (wird auch zum Backen verwendet) und 10 Tropfen Lavendelöl (das senkt das Hydrokortison) in einem sehr heißes Bad. Setze dich hinein und lasse das Ganze mindestens 30 Minuten wirken. Dadurch wird die Entspannung eingeleitet.&lt;sup class=&quot;footnote-reference&quot;&gt;&lt;a href=&quot;#3&quot;&gt;3&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;sup&gt;&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Schlafen.&lt;&#x2F;strong&gt; Ein Mangel an Schlaf erhöht die Stresshormone. Verschaffe dir 8 Stunden Schlaf, komme was wolle. Nimm ein Nickerchen wenn dir Schlaf fehlt. Nehme Schlaf ernst.&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Anders denken.&lt;&#x2F;strong&gt; Übe die Kunst den Stress zu erkennen, zu bemerken, wie dein Denken den Stress erzeugt. Übe tiefe Atemzüge und das Loslassen von Sorgen.&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;&#x2F;ul&gt;
&lt;p&gt;Im Internet gibt es noch jede Menge weiterer Tipps, wie man Stress vermeiden oder abbauen kann. Nicht jede Lösung funktioniert für jeden, man muss für sich selber herausfinden, was gut funktioniert und was nicht. Eine Sachen, die mir noch geholfen hat war das Buch von David Allen: &quot;Getting things done&quot;. Das gibt es auch in einer deutschen Übersetzung.&lt;sup class=&quot;footnote-reference&quot;&gt;&lt;a href=&quot;#4&quot;&gt;4&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;sup&gt; Statt die Dinge im Kopf hin und her zu drehen, ohne etwas tun zu können weil man vielleicht schlafen will, kann man u.a. lernen, wie man den Kopf frei bekommt für die Sachen, die man wirklich erledigen kann.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;hr &#x2F;&gt;
&lt;div class=&quot;footnote-definition&quot; id=&quot;1&quot;&gt;&lt;sup class=&quot;footnote-definition-label&quot;&gt;1&lt;&#x2F;sup&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;drhyman.com&#x2F;blog&#x2F;2013&#x2F;04&#x2F;26&#x2F;five-ways-to-never-be-stressed-again&quot;&gt;https:&#x2F;&#x2F;drhyman.com&#x2F;blog&#x2F;2013&#x2F;04&#x2F;26&#x2F;five-ways-to-never-be-stressed-again&lt;&#x2F;a&gt;&lt;br &#x2F;&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;div&gt;
&lt;div class=&quot;footnote-definition&quot; id=&quot;2&quot;&gt;&lt;sup class=&quot;footnote-definition-label&quot;&gt;2&lt;&#x2F;sup&gt;
&lt;p&gt;Yongey Mingyur Rinpoche: &quot;&lt;a href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;www.amazon.de&#x2F;dp&#x2F;3442217792&quot;&gt;Buddha und die Wissenschaft vom Glück&lt;&#x2F;a&gt;&quot;, Arkana Taschenbuch, 2007&lt;br &#x2F;&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;div&gt;
&lt;div class=&quot;footnote-definition&quot; id=&quot;3&quot;&gt;&lt;sup class=&quot;footnote-definition-label&quot;&gt;3&lt;&#x2F;sup&gt;
&lt;p&gt;Marc Sircus: &quot;&lt;a href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;www.amazon.de&#x2F;Transdermal-Magnesium-Therapy-Modality-Maintenance&#x2F;dp&#x2F;1450283543&quot;&gt;Transdermal Magnesium Therapy&lt;&#x2F;a&gt;&quot;&lt;br &#x2F;&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;div&gt;
&lt;div class=&quot;footnote-definition&quot; id=&quot;4&quot;&gt;&lt;sup class=&quot;footnote-definition-label&quot;&gt;4&lt;&#x2F;sup&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;www.amazon.de&#x2F;Wie-Dinge-geregelt-kriege-Selbstmanagement&#x2F;dp&#x2F;3492240607&quot;&gt;Wie ich die Dinge geregelt kriege&lt;&#x2F;a&gt;, ist besser auf &lt;a href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;www.amazon.de&#x2F;Getting-Things-Done-Stress-Free-Productivity&#x2F;dp&#x2F;0142000280&quot;&gt;Englisch&lt;&#x2F;a&gt;&lt;br &#x2F;&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;div&gt;
</content>
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Radikale Veränderung</title>
        <published>2013-04-20T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-04-20T00:00:00+00:00</updated>
        
        <author>
          <name>
            Thomas Weitzel
          </name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://pureandroid.com/blog/radikale-veraenderung/">&lt;p&gt;Erkenntnisse führen zur Notwendigkeit, Konsequenzen zu ziehen. Oft bedarf es einer Änderung der eigenen Position. Wenn man sich radikal ändern möchte, dann muss das Alte sterben, damit das Neue geboren werden kann.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;domino.webp&quot; alt=&quot;Ich weiß zu sagen aber nicht danach handeln ist das Gleiche, wie es nicht zu wissen&quot; width=&quot;350&quot; height=&quot;200&quot; &#x2F;&gt;&lt;br &#x2F;&gt;&lt;strong&gt;Ich weiß&lt;&#x2F;strong&gt; &lt;em&gt;zu sagen aber nicht danach handeln ist das Gleiche, wie es nicht zu wissen&lt;&#x2F;em&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Man wird dabei fünf Stadien&lt;sup class=&quot;footnote-reference&quot;&gt;&lt;a href=&quot;#1&quot;&gt;1&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;sup&gt; durchlaufen:&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Schock und Ablehnung: Man kann nicht glauben, wie dumm man war. Das gibt’s doch gar nicht.&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;Ärger und Wut: Verdammt, wie konnte man sich bloß so irren. Na warte, die Verantwortlichen sollen dafür bezahlen.&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;Depression oder Distanzierung: Man kann doch sowieso nichts tun oder etwas ändern. Das ist zu viel für jemanden wie mich - die Hindernisse sind zu groß, die Gegenspieler sind zu mächtig.&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;Verhandlung: Man erzählt jedem seine Ansichten, ob er sie hören will oder nicht. Man schreibt Blog-Artikel und versuchst so, Leute zu erreichen. Später wird man einsehen, dass es nicht der richtige Weg ist.&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;Akzeptanz: Man bereitet sich vor. Dann ändert man sein Leben.&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;&#x2F;ul&gt;
&lt;hr &#x2F;&gt;
&lt;div class=&quot;footnote-definition&quot; id=&quot;1&quot;&gt;&lt;sup class=&quot;footnote-definition-label&quot;&gt;1&lt;&#x2F;sup&gt;
&lt;p&gt;Nach Elisabeth Kübler Ross: &quot;Five stages of grief&quot;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;div&gt;
</content>
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Wie mein Heuschnupfen verschwand</title>
        <published>2013-04-18T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-04-18T00:00:00+00:00</updated>
        
        <author>
          <name>
            Thomas Weitzel
          </name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://pureandroid.com/blog/mein-heuschnupfen-verschwand/">&lt;p&gt;Manchmal passieren Dinge im Leben, bei denen man sagt: “Das kann ja wohl nicht wahr sein”. Sowohl traurige als auch freudige Ereignisse verdienen sich diese Verwunderung, denn es ist etwas passiert, das man sich zunächst nicht erklären kann. Es hätte nicht passieren sollen. Und dann geschieht es trotzdem.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;img src=&quot;kein-wunder.webp&quot; alt=&quot;Und weg war der Heuschnupfen&quot; width=&quot;350&quot; height=&quot;350&quot; &#x2F;&gt;
&lt;p&gt;Seit meiner Kindheit habe ich Heuschnupfen. Er fängt immer relativ früh im Jahr an und hält sich bis in den späten September. Beschwerdefrei bin ich meistens nur von Anfang Oktober bis Mitte März. In dieser Zeit nehme ich dann auch kein Medikament gegen Heuschnupfen, was ich sonst tue. Wenn ich im März die ersten Anzeichen für meinen beginnenden Heuschnupfen feststelle, dann fange ich an, die Tabletten zu nehmen. Sie wirken nicht sofort, die volle Wirkung stellt sich erst nach ungefähr einer Woche ein. Ab dann nehme ich das Medikament bis zum Schluss der Saison, weil es so einfacher ist. Würde ich zwischenzeitlich mit der Einnahme aufhören um heraus zu finden, ob ich noch Heuschnupfen habe, dann wäre die volle Wirkung auch erst nach ein paar Tagen hergestellt - diese Unannehmlichkeit will ich mir ersparen. Zumal die Tabletten bei mir keine Nebenwirkungen zu haben scheinen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe mir auch nie die Frage gestellt, warum ich Heuschnupfen habe. Also gefragt habe ich mich das schon, aber ich habe keine Möglichkeit gesehen, es heraus zu finden. Was ich tun konnte - und was ich auch getan habe - war, die Symptome zu lindern.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Seit ein paar Jahren achte ich auf meine Ernährung. Dabei versuche ich, möglichst wenig verarbeitet Lebensmittel zu essen und dabei wenig Kohlenhydrate zu mir zu nehmen. Das ist für mich nicht leicht, denn ich esse gerne Schokolade, Kekse und auch Nutella. Vom Verstand her “will” ich das alles nicht essen, aber ich habe manchmal ein so starkes Verlangen danach, dass ich einfach nicht widerstehen kann. Dann gebe ich dem nach, esse was ich will und versuche dann eine längere Zeit, das nicht zu wiederholen. Bis es dann doch wieder passiert. Im Laufe der Zeit habe ich gelernt, mich dann auch nicht schlecht zu fühlen, was den “Genuss” nur mindert.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Vor ein paar Wochen habe ich den Entschluss gefasst, mal für eine längere Zeit ganz auf Kohlenhydrate zu verzichten, weil ich sehen will, wie es ist, wenn der Körper in die Ketose kommt (“Ketose, was ist das”, siehe weiter unten). Ich habe schon öfters einen Anlauf gemacht, aber mehr als 10 Tage habe ich nicht durchgehalten. Diesmal aber habe ich es geschafft und habe nun schon einige Wochen hinter mir.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Dabei hat sich bei mir vieles verändert, aber durch Zufall ist mir etwas aufgefallen. Ich habe mit der massiven Kohlenhydrate-Reduktion angefangen, als draußen teilweise noch Minus-Grade herrschten. Dann wurde es wärmer und die Pollen fingen an zu fliegen. In meiner Familie leiden einige ebenso wie ich unter Heuschnupfen, bei denen die Symptome schon heftig zum Vorschein kamen. Eigentlich bin ich auch schon länger überfällig, aber ich habe immer gewartet, bis die Symptome bei mir auch da waren, bevor ich mein Medikament nahm. Aber bis jetzt kam nichts. Keine Anzeichen von Heuschnupfen. Was ist da los?&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe den starken Verdacht, dass mein Heuschnupfen durch die Kohlenhydrat-haltigen Lebensmittel oder ihre Inhaltsstoffe, die ich jetzt weglasse, zumindest gefördert, wenn nicht gar verursacht wird. Seit ich Gary Taubes Buch über die fragwürdige Art und Weise gelesen habe, wie unsere Empfehlungen für eine gesunde und ausgewogene Ernährung zustande kamen, bin ich Kohlenhydraten verstandesmässig immer weniger zugeneigt - wenn vieles davon bloss nicht so gut schmecken würde (Gary Taubes: &lt;a href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;www.amazon.de&#x2F;Good-Calories-Bad-Controversial-Science&#x2F;dp&#x2F;1400033462&quot;&gt;Good Calories, Bad Calories: Fats, Carbs, and the Controversial Science of Diet and Health&lt;&#x2F;a&gt;, Anchor, 2008, 978-1400033461).&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Vielleicht ist der Zusammenhang zwischen Kohlenhydrat-Verzicht und ausbleibendem Heuschnupfen gar nicht da, es ist keine Kausalität sondern eine Koinzidenz. Aber möglicherweise gibt es doch eine Verbindung. Jedenfalls wäre ich nicht der erste, bei dem es so wäre. Das Internet ist jetzt nicht voll von solchen Geschichten, aber einige berichten von vergleichbaren Fällen. Ich jedenfalls vermute einen Zusammenhang.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Da ich den Kohlenhydrate-Verzicht aus anderen Gründen durchführe und die Ergebnisse sehr positiv sind mache ich natürlich weiter (ich möchte wissen, wie sich die Ketose auf meine Wahrnehmung und mein Denkvermögen auswirkt; ich möchte nicht abnehmen). Vielleicht schreibe ich ein andermal mehr dazu.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Vielleicht hat der Eine oder Andere ähnliche Erfahrungen gemacht: ich würde mich freuen, davon zu hören.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Eine Sache möchte ich noch sagen: mache nie etwas nur deshalb, weil irgend jemand scheinbar damit Erfolg hat. Kläre erst für dich ab, ob es gut oder vertretbar ist, dass du es machst. Informiere dich aus vielen Quellen - am besten seriösen. Spreche mit deinem Arzt. Mache einen Plan, der für dich passt. Achte besonders darauf, dass du dir und deinem Körper, aber natürlich auch anderen keinen Schaden zufügst. Sei vorsichtig - aber auch nicht zu vorsichtig. Sei mutig - aber nicht dumm.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ketose, was ist das?&lt;&#x2F;strong&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Normalerweise verwendet der Körper für die Energieversorgung Kohlenhydrate.  Nimmt man mit der Nahrung zu viele Kohlenhydrate auf, werden die überschüssigen Kohlenhydrate in Fett umgewandelt und im Körper eingelagert, selbst wenn man nur etwas mehr isst als der Körper braucht. Dabei entsteht die sogenannte &quot;Insulin-Hunger-Spirale&quot;.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Der Körper produziert Insulin um Kohlenhydrate abzubauen. Das ausgeschüttete Insulin blockiert sofort die Verbrennung von Fetten für den Energiestoffwechsel.  Außerdem sorgt es dafür, dass die aufgenommenen Kohlenhydrate in Fett umgewandelt und im Körper eingelagert werden.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Dabei wird es zum Problem dass etwas mehr Insulin ausgeschüttet wird als überhaupt Verwendung findet. So werden zwar alle Kohlenhydrate verarbeitet, aber es bleibt noch etwas Insulin übrig. Dann unterzuckert man, da das überschüssige Insulin nach weiteren Kohlenhydraten sucht, um seine Aufgabe zu erfüllen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Deshalb versucht der Körper noch mehr Kohlenhydrate zu bekommen und erzeugt ein Hungergefühl. Obwohl gerade erst die überschüssigen Kohlenhydrate als Fett eingelagert wurde und durch das verbleibende Insulin im Körper nicht verbrannt wurden entsteht eine &quot;Insulin-Hunger-Spirale&quot;.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Jetzt kommen wir zur die Ketose. Durch weitgehenden Verzicht auf Kohlenhydrate aller Art (Industriezucker, Getreide und Getreide-Produkte, Reis, Nudeln, Kartoffeln etc.) wird diese Spirale unterbrochen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Werden keine Kohlenhydrate mehr zugeführt, muss der Körper sich eine andere Energiequelle suchen: die Fette. Für die Muskeln sind Fette eine sehr gute Energiequelle, für das Gehirn aber nicht. Das Gehirn ist das einzige Organ des Körpers, das keine Fette verwerten kann. Da es nun aber keine Kohlenhydrate mehr gibt wandelt der Körper die Fette in sogenannte Ketonkörper um. Und das nennt man dann Ketose.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Es wird vermutet, dass das Gehirn mit dieser Alternative sogar besser arbeiten kann als mit Glucose aus Kohlenhydraten.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Nach einem Beitrag von &quot;Toddy&quot; in &lt;i&gt;https:&#x2F;&#x2F;www.ketoforum.de&#x2F;thema&#x2F;was-ist-ketose.16522#post-207454&lt;&#x2F;i&gt; vom 29.03.2004.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;blockquote&gt;
</content>
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Gebrochene Versprechen</title>
        <published>2012-08-12T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-08-12T00:00:00+00:00</updated>
        
        <author>
          <name>
            Thomas Weitzel
          </name>
        </author>
        
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        <id>https://pureandroid.com/blog/gebrochene-versprechen/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://pureandroid.com/blog/gebrochene-versprechen/">&lt;p&gt;Nicht nur als Kinder erziehender Mensch weiß man, dass es wichtig ist, seine einmal gegebenen Versprechen auch einzulösen. Schließlich braucht man das Vertrauen des Kindes, auch damit man ihm selber vertrauen kann.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Viele Menschen handeln instinktiv nach der &lt;a href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;de.wikipedia.org&#x2F;wiki&#x2F;Tit_for_tat_(Spieltheorie)&quot; title=&quot;wikipedia.org | Tit-for-Tat&quot;&gt;Tit-for-Tat Strategie&lt;&#x2F;a&gt; oder einer leicht modifizierten Variante, die sich in der Spieltheorie als erfolgreichste Methode erwiesen hat: ich beginne wohlgesonnen und beantworte die Aktionen meines Gegenüber in gleicher Weise.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Wenn ich also einem Kind gegebene Versprechen auch einlöse, dann darf ich erwarten, dass es mir gegenüber seine Versprechen ebenfalls hält. Denn ansonsten läuft es Gefahr, dass auch ich mich nicht mehr an meine Versprechen gebunden fühle. Soweit erscheint alles klar.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;img src=&quot;broken-promisses.webp&quot; alt=&quot;Broken promisses&quot; title=&quot;broken-promisses&quot; width=&quot;350&quot; height=&quot;174&quot; &#x2F;&gt;
&lt;p&gt;In der Kindererziehung trifft man mit seinen Kindern häufig Vereinbarungen, an die sich dann alle zu halten haben, z.B. eine etwas detaillierte Version von &quot;Jeden Sonntag wird das Kinderzimmer aufgeräumt&quot; (Versprechen oder Erwartung).  Gleichzeitig wird verabredet, was passiert, wenn sich jemand nicht daran hält (Fehlverhalten). Sollte es dazu kommen, wird eine Strafe verhängt (Konsequenz des Fehlverhaltens).&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Hierbei ist äußerstes Feingefühl erforderlich: einerseits soll die Strafe davon abschrecken, das Versprechen nicht zu erfüllen - man will ja nicht die Strafe verhängen, sondern das Versprechen soll erfüllt werden. Andererseits muss man die Strafe so wählen, dass sie auch mühelos verhängt werden kann. Dazu muss sie dem Fehlverhalten angemessen sein und dem Kind - nicht auch noch den Eltern - Umstände bereiten. Angesichts der Anforderungen kann man sicher sein, dass man ohne einige Überlegungen keine geeignete Strafe finden wird.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Schnellschüsse gehen häufig nach hinten los: der 7-jährige Sohn legt eine Tüte Gummibären auf das Förderband an der Kasse, der Vater fordert ihn auf, die Süßigkeit wieder zurück ins Regal zu bringen. Der Sohn verweigert. Nachdem sich das folgende Wortgefecht über einige Zeit hinzieht, droht der entnervte Vater: Wenn du nicht augenblicklich machst was ich sage, dann hast du eine Woche Hausarrest. Der Sohn verweigert komplett, der Vater bringt die Ware zurück.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Bei bestem Sonnenschein draußen und während der Schulferien will man bestimmt kein gelangweiltes Kind zu Hause haben. Die Strafe bedeutet eine hohe nervliche Belastung der Eltern - eine, die sie in der Regel nicht aushalten.  Möglicherweise wird die Strafe dann nicht umgesetzt. &quot;Nicht so schlimm&quot; meinen vielleicht einige. Aber das wäre dann Wortbruch.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Denn nicht gezogene Konsequenzen sind gebrochene Versprechen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Ich bin bei der Androhung von Strafen deshalb sehr zurückhaltend, denn dazu muss ich etwas nachdenken können. Meine Kinder sollen sich schließlich auf mich verlassen können.&lt;&#x2F;p&gt;
</content>
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Das ist Sparta</title>
        <published>2012-07-06T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-07-06T00:00:00+00:00</updated>
        
        <author>
          <name>
            Thomas Weitzel
          </name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://pureandroid.com/blog/das-ist-sparta/">&lt;p&gt;Ich kenne einige Menschen, die fest daran glauben, dass man alleine durch “Positives Denken” das Erreichen eines Ziels wahrscheinlicher macht. Doch zu dieser Gruppe gehöre ich nicht.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Positives Denken baut oft nur eine dünne Fassade auf, hinter der man sich für einige Zeit verstecken kann. Dadurch erreicht man seine Ziele nicht, manchmal ist sogar das Gegenteil der Fall. Wenn man sich nur den Erfolg - das Erreichen eines Ziels - vorstellt, dann kann diese Vorstellung zur Täuschung werden, in der man das Ziel ja schon erreicht hat, denn unser Lustzentrum im Gehirn kann nicht zwischen der reinen Vorstellung und dem Erreichen eines Ziels unterscheiden. Das führt dann zu Inaktivität.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Das Vorstellen des Erfolges hilft deshalb selten dabei, ihn auch zu erlangen. Dennoch ist es hilfreich, beispielsweise wenn man herausfinden will, ob man das angestrebte Ziel überhaupt erreichen möchte, ob man die dazu erforderlichen Handlungen auch tatsächlich ausführen will. Wenn wir nicht sicher sind, uns aber die vorgestellte Erreichung des Ziels glücklich macht, dann sollten wir die dazu erforderlichen Schritte auch unternehmen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;480 v. Chr. stand ein persisches Heer vor den Thermopylen, einem Engpass zwischen dem Kallidromos-Gebirge und dem Golf von Malia. Die weit zahlreicheren Perser konnten den Durchbruch erzwingen und die verbliebenen griechischen Kräfte aufreiben. Der Großteil der Griechen zog sich rechtzeitig zurück.&lt;sup class=&quot;footnote-reference&quot;&gt;&lt;a href=&quot;#1&quot;&gt;1&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;sup&gt; Historiker glauben heute, dass König Leonidas mit seinen ca. 300 Spartiaten den Vorstoß der Perser solange aufhalten wollte, dass sich die restlichen Griechen in Sicherheit bringen konnten. Obwohl alle verbleibende Spartiaten getötet wurden, gilt dieses geschichtliche Ereignis bis heute als Beleg für Mut und Tapferkeit im Angesicht der unvermeidlichen Niederlage und des eigenen Todes.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Manchmal kommen wir an einen Punkt, an dem wir - um weiter zu kommen - etwas machen müssen, was wir noch nie zuvor gemacht haben, von dem wir uns nicht vorstellen können, dass wir es überhaupt können. Dann brauchen wir die Einstellung eines Kriegers, der in völliger Unterzahl gegen einen übermächtigen Gegner antritt. Er kann nicht wissen, ob er sein Ziel erreichen wird, aber er akzeptiert die Möglichkeit der Niederlage. Und dann wischt er jeden Gedanken daran zur Seite und kämpft aus voller Kraft: “Möglicherweise gewinne ich nicht, aber ich kämpfe”!&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Bei manchen Menschen kommt es zu einem Blackout, wenn sie sich vorstellen zu versagen, weil sie große Angst kriegen. Dann erstarren sie wie ein Kaninchen aus Angst vor einer Schlange. Versagen aus Angst vor dem Versagen wird durch die gleichen Mechanismen ausgelöst wie Versagen durch die Vorstellung eines positiven Ergebnisses: in beiden Fällen verbringen wir unsere Zeit damit, uns vorzustellen, was passiert, wenn alles vorbei ist. Dadurch konzentrieren wir uns nicht auf die Handlungen, die erforderlich sind, um unser Ziel zu erreichen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Das Geheimnis, alle Angst los zu werden, lautet: es spielt keine Rolle. Die Konsequenzen des Versagens ereignen sich nicht, bevor es passiert ist, deshalb können sie uns jetzt nichts anhaben. Die Angst davor schadet uns nur, wenn wir sie zulassen. Und das ist etwas, was jeder von uns kontrollieren lernen kann.&lt;sup class=&quot;footnote-reference&quot;&gt;&lt;a href=&quot;#2&quot;&gt;2&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;sup&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;hr &#x2F;&gt;
&lt;div class=&quot;footnote-definition&quot; id=&quot;1&quot;&gt;&lt;sup class=&quot;footnote-definition-label&quot;&gt;1&lt;&#x2F;sup&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;de.wikipedia.org&#x2F;wiki&#x2F;Schlacht_bei_den_Thermopylen_(Perserkriege)&quot;&gt;Wikipedia: Die Schlacht bei den Thermopylen&lt;&#x2F;a&gt;&lt;br &#x2F;&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;div&gt;
&lt;div class=&quot;footnote-definition&quot; id=&quot;2&quot;&gt;&lt;sup class=&quot;footnote-definition-label&quot;&gt;2&lt;&#x2F;sup&gt;
&lt;p&gt;Christa Laser: “Goals: The Philosophy and Science of Achieving Your Dreams”, CreateSpace, June 2012, 978-1468163414&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;div&gt;
</content>
        
    </entry>
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        <title>Fußgängerampel als Arduino-Projekt</title>
        <published>2012-02-12T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-02-12T00:00:00+00:00</updated>
        
        <author>
          <name>
            Thomas Weitzel
          </name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://pureandroid.com/blog/fussgaengerampel-arduino/">&lt;p&gt;Meine Tochter Jade (1. Klasse) hat auf ihrem Schulweg eine Straße mit einer Fußgängerampel zu überqueren. Damit sie das Konzept in allen Aspekten versteht, haben wir ein „Projekt“ daraus gemacht und die Ampel mit einem Arduino (Microcontroller) nachgebaut. So wurde für sie ein weniger interessantes Thema plötzlich richtig spannend.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;img src=&quot;jades-schulweg.webp&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;jades-schulweg&quot; width=&quot;350&quot; height=&quot;233&quot; &#x2F;&gt;
&lt;p&gt;Begonnen haben wir mit der Frage, was an der Ampel denn passiert, was der normale Ablauf dort ist. Der Schwerpunkt ihrer Erzählung lag zuerst auf den Aspekten, die für sie als Fußgänger relevant sind. Ich habe die Fragestellung dann erweitert: Warum gibt es eigentlich überhaupt einen Zebrastreifen und eine Fußgängerampel. So sind wir dann darauf gekommen, dass der Grund wohl eine Anforderung ist: &quot;Fußgänger sollen trotz relativ schnell fahrender Fahrzeuge sicher von einer auf die andere Straßenseite gelangen&quot;. Die Fußgängerampel haben wir dann als eine mögliche Lösung der Anforderung erkannt, wobei wir auch andere Lösungsmöglichkeiten gefunden haben.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Durch die reine Überlegung alleine entsteht aber noch keine Fußgängerampel, sie muss erst noch gebaut werden und sie muss dann auch funktionieren. Wie sie zu funktionieren hat, hatte Jade zuvor erst in einer Art Prosatext dargelegt, aus dem wir dann zusammen die sechs verschiedenen Zustände und ihre Abfolge abgeleitet haben. In einer kleinen Skizze haben wir für jede Phase sowohl ein Bild der Anzeige der Fußgängerampel als auch der Autoampel aufgemalt. Und Jade hat anschließend noch den Zeitpunkt identifiziert, an dem sie auf den Knopf drückt, der dem Ampelsystem mitteilt, dass jetzt ein Fußgänger die Straße überqueren möchte.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;img src=&quot;jades-ampel-projekt-mit-arduino.webp&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;jades-ampel-projekt-mit-arduino&quot; width=&quot;350&quot; height=&quot;263&quot; &#x2F;&gt;
&lt;p&gt;Damit der Aufbau recht einfach und zügig möglich ist, habe ich einen Arduino und ein TinkerKit-Shield mit passenden LEDs, Schaltern und weiteren Komponenten besorgt. Wir hätten auch ein Breadboard mit Widerständen, LEDs und einem Schalter bestücken und verdrahten können, aber das erschien mir für ein erstes Projekt dieser Art mit meiner 7 Jahre alten Tochter zu komplex. Wir werden das bestimmt später in einem anderen Projekt machen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Da Jade gerade erst lesen und schreiben lernt, und - außer ein wenig mit Kudo für die XBOX 360 - noch nicht programmiert hat, habe ich das Programm für das Ampelprojekt geschrieben. Natürlich nach ihren Vorgaben - der Skizze mit den verschiedenen Ampelphasen. Dazu habe ich mich an den Beispiel-Programmen, die bei der Arduino Entwicklungsumgebung dabei sind, orientiert. Herausgekommen ist eine Ampelsteuerung, die jeder Arduino-Anfänger so oder so ähnlich schreiben würde. Sie funktioniert und verwendet für die Dauer der verschiedenen Ampelphasen reichlich die &lt;code&gt;delay()&lt;&#x2F;code&gt; Funktion.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;pre class=&quot;giallo z-code&quot;&gt;&lt;code data-lang=&quot;c&quot;&gt;&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-definition z-comment z-comment&quot;&gt;&#x2F;*&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-comment&quot;&gt; * Pedestrian light project (loop cycle slowed down by delay()), 2012&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-comment&quot;&gt; * An Arduino 1.0 project&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-comment&quot;&gt; * Copyright Jade Garcia Manalo and Thomas Weitzel&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-comment&quot;&gt; * This work is licensed under a Creative Commons License&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-comment&quot;&gt; * https:&#x2F;&#x2F;creativecommons.org&#x2F;licenses&#x2F;by&#x2F;3.0&#x2F;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-definition z-comment z-comment&quot;&gt; *&#x2F;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-definition z-comment z-comment&quot;&gt;&#x2F;&#x2F;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-comment&quot;&gt; Digital pin no.&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword&quot;&gt;#&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword&quot;&gt;define&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-entity z-name z-function&quot;&gt; CR&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-constant z-constant z-numeric&quot;&gt;     13&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-definition z-comment z-comment&quot;&gt; &#x2F;&#x2F;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-comment&quot;&gt; CAR_RED&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
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&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-entity z-name z-function&quot;&gt;    pinMode&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt;(&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-variable&quot;&gt;lights&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt;[&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt;i&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt;]&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-separator&quot;&gt;,&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt; OUTPUT&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt;)&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-terminator&quot;&gt;;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
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&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-storage z-type&quot;&gt;void&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-entity z-name z-function&quot;&gt; loop&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-section&quot;&gt;(&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-section&quot;&gt;)&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt; {&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-entity z-name z-function&quot;&gt;  setLightsAndWait&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt;(&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-constant z-constant z-numeric&quot;&gt;0&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt;)&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-terminator&quot;&gt;;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt;  currentButton &lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword z-keyword z-operator&quot;&gt;=&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-entity z-name z-function&quot;&gt; digitalRead&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt;(&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt;BUTTON&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt;)&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-terminator&quot;&gt;;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword&quot;&gt;  if&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt; (&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt;currentButton &lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword z-keyword z-operator&quot;&gt;!=&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt; lastButton&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt;)&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt; {&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword&quot;&gt;    for&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt; (&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-storage z-type&quot;&gt;int&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt; i &lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword z-keyword z-operator&quot;&gt;=&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-constant z-constant z-numeric&quot;&gt; 1&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-terminator&quot;&gt;;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt; i &lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword z-keyword z-operator&quot;&gt;&amp;lt;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt; numStates&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-terminator&quot;&gt;;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt; i&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword z-keyword z-operator&quot;&gt;++&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt;)&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt; {&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-entity z-name z-function&quot;&gt;      setLightsAndWait&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt;(&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt;i&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt;)&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-terminator&quot;&gt;;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
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&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt;    lastButton &lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword z-keyword z-operator&quot;&gt;=&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt; currentButton&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-terminator&quot;&gt;;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
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&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword&quot;&gt;  for&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt; (&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-storage z-type&quot;&gt;int&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt; i &lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword z-keyword z-operator&quot;&gt;=&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-constant z-constant z-numeric&quot;&gt; 0&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-terminator&quot;&gt;;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt; i &lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword z-keyword z-operator&quot;&gt;&amp;lt;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt; numLights&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-terminator&quot;&gt;;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt; i&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword z-keyword z-operator&quot;&gt;++&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt;)&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt; {&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-entity z-name z-function&quot;&gt;    digitalWrite&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt;(&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-variable&quot;&gt;lights&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt;[&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt;i&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt;]&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-separator&quot;&gt;,&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-variable&quot;&gt; states&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt;[&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt;s&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt;]&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt;[&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt;i&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt;]&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt;)&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-terminator&quot;&gt;;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt;  }&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-entity z-name z-function&quot;&gt;  delay&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt;(&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-variable&quot;&gt;delays&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt;[&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt;s&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt;]&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt;)&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-terminator&quot;&gt;;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-definition z-comment z-comment&quot;&gt; &#x2F;&#x2F;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-comment&quot;&gt; TODO: get rid of the delay() function&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt;}&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;code&gt;&lt;&#x2F;pre&gt;
&lt;p&gt;Jetzt wird&#x27;s ein klein bisschen technischer - wir verlassen jetzt das eigentliche Ampelprojekt: ein Microcontroller kann, während sich das Programm in der &lt;code&gt;delay()&lt;&#x2F;code&gt; Funktion befindet, nichts machen - er wartet nur auf den Ablauf der beim Aufruf übergebenen Zeit (das ist nicht ganz korrekt: er kann auf Interrupts reagieren). Auf diese Art kann ein Microcontroller nur eine unabhängige Ampel steuern, aber keine weitere, die sich irgendwo anders befindet - oder einen gänzlich anderen Prozess. Dabei hätte er durchaus das Potential dazu, wenn ihn nur mein ungeschickt geschriebenes Programm nicht daran hindern würde. Die Verwendung der &lt;code&gt;delay()&lt;&#x2F;code&gt; Funktion ist letztlich daran schuld.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Bei einem Microcontroller kommt es darauf an, dass er seine &lt;code&gt;loop()&lt;&#x2F;code&gt; Funktion möglichst schnell durchläuft, am besten viele Male pro Sekunde.  Nur so kann er schnell viele Zustandsänderungen erkennen und behandeln.  Das erfordert jedoch einen Verzicht auf die &lt;code&gt;delay()&lt;&#x2F;code&gt; Funktion. Nachfolgendes Arduino-Programm implementiert diese Anforderung. Eine weitere Laufzeitverbesserung könnte man beispielsweise erreichen, wenn &lt;code&gt;setLights()&lt;&#x2F;code&gt; in der &lt;code&gt;loop()&lt;&#x2F;code&gt; Funktion nur bei einer Änderung der Variable &lt;code&gt;state&lt;&#x2F;code&gt; aufgerufen würde.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;pre class=&quot;giallo z-code&quot;&gt;&lt;code data-lang=&quot;c&quot;&gt;&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-definition z-comment z-comment&quot;&gt;&#x2F;*&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-comment&quot;&gt; * Pedestrian light project (fastest loop cycle), 2012&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-comment&quot;&gt; * An Arduino 1.0 project&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-comment&quot;&gt; * Copyright Jade Garcia Manalo and Thomas Weitzel&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-comment&quot;&gt; * This work is licensed under a Creative Commons License&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-comment&quot;&gt; * https:&#x2F;&#x2F;creativecommons.org&#x2F;licenses&#x2F;by&#x2F;3.0&#x2F;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-definition z-comment z-comment&quot;&gt; *&#x2F;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-definition z-comment z-comment&quot;&gt;&#x2F;&#x2F;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-comment&quot;&gt; Digital pin no.&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword&quot;&gt;#&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword&quot;&gt;define&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-entity z-name z-function&quot;&gt; CR&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-constant z-constant z-numeric&quot;&gt;     13&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-definition z-comment z-comment&quot;&gt; &#x2F;&#x2F;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-comment&quot;&gt; CAR_RED&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword&quot;&gt;#&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword&quot;&gt;define&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-entity z-name z-function&quot;&gt; CY&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-constant z-constant z-numeric&quot;&gt;     12&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-definition z-comment z-comment&quot;&gt; &#x2F;&#x2F;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-comment&quot;&gt; CAR_YELLOW&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword&quot;&gt;#&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword&quot;&gt;define&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-entity z-name z-function&quot;&gt; CG&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-constant z-constant z-numeric&quot;&gt;      8&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-definition z-comment z-comment&quot;&gt; &#x2F;&#x2F;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-comment&quot;&gt; CAR_GREEN&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword&quot;&gt;#&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword&quot;&gt;define&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-entity z-name z-function&quot;&gt; PR&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-constant z-constant z-numeric&quot;&gt;      7&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-definition z-comment z-comment&quot;&gt; &#x2F;&#x2F;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-comment&quot;&gt; PEDESTRIAN_RED&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword&quot;&gt;#&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword&quot;&gt;define&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-entity z-name z-function&quot;&gt; PG&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-constant z-constant z-numeric&quot;&gt;      4&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-definition z-comment z-comment&quot;&gt; &#x2F;&#x2F;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-comment&quot;&gt; PEDESTRIAN_GREEN&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword&quot;&gt;#&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword&quot;&gt;define&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-entity z-name z-function&quot;&gt; BUTTON&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-constant z-constant z-numeric&quot;&gt;  2&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-definition z-comment z-comment&quot;&gt; &#x2F;&#x2F;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-comment&quot;&gt; THE BUTTON&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-storage&quot;&gt;const&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-storage z-type&quot;&gt; int&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span&gt; numLights &lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword z-keyword z-operator&quot;&gt;=&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-constant z-constant z-numeric&quot;&gt; 5&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-terminator&quot;&gt;;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-storage&quot;&gt;const&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-storage z-type&quot;&gt; int&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span&gt; lights&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-storage&quot;&gt;[]&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword z-keyword z-operator&quot;&gt; =&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt; {&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt; CR&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-separator&quot;&gt;,&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt; CY&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-separator&quot;&gt;,&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt; CG&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-separator&quot;&gt;,&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt; PR&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-separator&quot;&gt;,&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt; PG &lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt;}&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-terminator&quot;&gt;;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-storage&quot;&gt;const&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-storage z-type&quot;&gt; int&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span&gt; numStates &lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword z-keyword z-operator&quot;&gt;=&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-constant z-constant z-numeric&quot;&gt; 6&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-terminator&quot;&gt;;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-storage&quot;&gt;const&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-storage z-type&quot;&gt; double&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span&gt; stateSeconds&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-storage&quot;&gt;[]&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword z-keyword z-operator&quot;&gt; =&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt; {&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-constant z-constant z-numeric&quot;&gt; 10&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-constant z-constant z-numeric&quot;&gt;.&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-constant z-constant z-numeric&quot;&gt;0&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-separator&quot;&gt;,&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-constant z-constant z-numeric&quot;&gt; 3&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-constant z-constant z-numeric&quot;&gt;.&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-constant z-constant z-numeric&quot;&gt;0&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-separator&quot;&gt;,&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-constant z-constant z-numeric&quot;&gt; 3&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-constant z-constant z-numeric&quot;&gt;.&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-constant z-constant z-numeric&quot;&gt;0&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-separator&quot;&gt;,&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-constant z-constant z-numeric&quot;&gt; 10&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-constant z-constant z-numeric&quot;&gt;.&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-constant z-constant z-numeric&quot;&gt;0&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-separator&quot;&gt;,&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-constant z-constant z-numeric&quot;&gt; 5&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-constant z-constant z-numeric&quot;&gt;.&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-constant z-constant z-numeric&quot;&gt;0&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-separator&quot;&gt;,&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-constant z-constant z-numeric&quot;&gt; 3&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-constant z-constant z-numeric&quot;&gt;.&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-constant z-constant z-numeric&quot;&gt;0&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt; }&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-terminator&quot;&gt;;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-storage&quot;&gt;const&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span&gt; boolean states&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-storage&quot;&gt;[]&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span&gt;[&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span&gt;numLights&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span&gt;]&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword z-keyword z-operator&quot;&gt; =&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt; {&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
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&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt;  {&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt;  LOW&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-separator&quot;&gt;,&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt;  LOW&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-separator&quot;&gt;,&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt; HIGH&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-separator&quot;&gt;,&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt; HIGH&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-separator&quot;&gt;,&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt;  LOW &lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt;}&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-separator&quot;&gt;,&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
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&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span&gt;boolean lastButton &lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword z-keyword z-operator&quot;&gt;=&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span&gt; LOW&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-terminator&quot;&gt;;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span&gt;boolean currentButton &lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword z-keyword z-operator&quot;&gt;=&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span&gt; LOW&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-terminator&quot;&gt;;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span&gt;boolean buttonPressed &lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword z-keyword z-operator&quot;&gt;=&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-constant z-constant z-language&quot;&gt; false&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-terminator&quot;&gt;;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-storage z-type&quot;&gt;long&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span&gt; savedMillis &lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword z-keyword z-operator&quot;&gt;=&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-entity z-name z-function&quot;&gt; millis&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-section&quot;&gt;(&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-section&quot;&gt;)&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-terminator&quot;&gt;;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-storage z-type&quot;&gt;int&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span&gt; state &lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword z-keyword z-operator&quot;&gt;=&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-constant z-constant z-numeric&quot;&gt; 0&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-terminator&quot;&gt;;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-definition z-comment z-comment&quot;&gt; &#x2F;&#x2F;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-comment&quot;&gt; Initial state is state 0; it&amp;#39;s also the default state&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-storage z-type&quot;&gt;void&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-entity z-name z-function&quot;&gt; setup&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-section&quot;&gt;(&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-section&quot;&gt;)&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt; {&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-entity z-name z-function&quot;&gt;  pinMode&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt;(&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt;BUTTON&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-separator&quot;&gt;,&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt; INPUT&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt;)&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-terminator&quot;&gt;;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword&quot;&gt;  for&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt; (&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-storage z-type&quot;&gt;int&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt; i &lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword z-keyword z-operator&quot;&gt;=&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-constant z-constant z-numeric&quot;&gt; 0&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-terminator&quot;&gt;;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt; i &lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword z-keyword z-operator&quot;&gt;&amp;lt;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt; numLights&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-terminator&quot;&gt;;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt; i&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword z-keyword z-operator&quot;&gt;++&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt;)&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt; {&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-entity z-name z-function&quot;&gt;    pinMode&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt;(&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-variable&quot;&gt;lights&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt;[&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt;i&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt;]&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-separator&quot;&gt;,&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt; OUTPUT&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt;)&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-terminator&quot;&gt;;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt;  }&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt;}&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-storage z-type&quot;&gt;void&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-entity z-name z-function&quot;&gt; loop&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-section&quot;&gt;(&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-section&quot;&gt;)&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt; {&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-entity z-name z-function&quot;&gt;  setLights&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt;(&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt;state&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt;)&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-terminator&quot;&gt;;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword&quot;&gt;  if&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt; (&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-constant z-constant z-numeric&quot;&gt;0&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword z-keyword z-operator&quot;&gt; ==&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt; state&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt;)&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt; {&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword&quot;&gt;    if&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt; (&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword z-keyword z-operator&quot;&gt;!&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt;buttonPressed&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt;)&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt; {&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-definition z-comment z-comment&quot;&gt;      &#x2F;&#x2F;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-comment&quot;&gt; Monitor button presses only in state 0&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt;      currentButton &lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword z-keyword z-operator&quot;&gt;=&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-entity z-name z-function&quot;&gt; digitalRead&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt;(&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt;BUTTON&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt;)&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-terminator&quot;&gt;;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword&quot;&gt;      if&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt; (&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt;currentButton &lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword z-keyword z-operator&quot;&gt;!=&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt; lastButton&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt;)&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt; {&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt;        buttonPressed &lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword z-keyword z-operator&quot;&gt;=&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-constant z-constant z-language&quot;&gt; true&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-terminator&quot;&gt;;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt;      }&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword&quot;&gt; else&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt; {&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt;        lastButton &lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword z-keyword z-operator&quot;&gt;=&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt; currentButton&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-terminator&quot;&gt;;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt;      }&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt;    }&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword&quot;&gt; else&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt; {&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt;      state &lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword z-keyword z-operator&quot;&gt;=&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-entity z-name z-function&quot;&gt; nextState&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt;(&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt;state&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt;)&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-terminator&quot;&gt;;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt;    }&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt;  }&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword&quot;&gt; else&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt; {&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt;    buttonPressed &lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword z-keyword z-operator&quot;&gt;=&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-constant z-constant z-language&quot;&gt; false&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-terminator&quot;&gt;;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt;    state &lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword z-keyword z-operator&quot;&gt;=&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-entity z-name z-function&quot;&gt; nextState&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt;(&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt;state&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt;)&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-terminator&quot;&gt;;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt;  }&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt;}&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-definition z-comment z-comment&quot;&gt;&#x2F;&#x2F;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-comment&quot;&gt; Sets the lights according the state provided&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-storage z-type&quot;&gt;void&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-entity z-name z-function&quot;&gt; setLights&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-section&quot;&gt;(&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-storage z-type&quot;&gt;int&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-variable z-variable z-parameter&quot;&gt; s&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-section&quot;&gt;)&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt; {&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword&quot;&gt;  for&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt; (&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-storage z-type&quot;&gt;int&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt; i &lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword z-keyword z-operator&quot;&gt;=&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-constant z-constant z-numeric&quot;&gt; 0&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-terminator&quot;&gt;;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt; i &lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword z-keyword z-operator&quot;&gt;&amp;lt;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt; numLights&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-terminator&quot;&gt;;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt; i&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword z-keyword z-operator&quot;&gt;++&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt;)&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt; {&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-entity z-name z-function&quot;&gt;    digitalWrite&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt;(&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-variable&quot;&gt;lights&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt;[&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt;i&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt;]&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-separator&quot;&gt;,&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-variable&quot;&gt; states&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt;[&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt;s&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt;]&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt;[&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt;i&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt;]&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt;)&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-terminator&quot;&gt;;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt;  }&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt;}&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-definition z-comment z-comment&quot;&gt;&#x2F;&#x2F;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-comment&quot;&gt; Returns the state for the next loop cycle&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-storage z-type&quot;&gt;int&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-entity z-name z-function&quot;&gt; nextState&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-section&quot;&gt;(&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-storage z-type&quot;&gt;int&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-variable z-variable z-parameter&quot;&gt; s&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-section&quot;&gt;)&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt; {&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-storage z-type&quot;&gt;  long&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block&quot;&gt; currentMillis &lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-keyword z-keyword z-operator&quot;&gt;=&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-entity z-name z-function&quot;&gt; millis&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt;(&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-section&quot;&gt;)&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-block z-punctuation z-terminator&quot;&gt;;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
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&lt;p&gt;Jade hat nach Abschluss der Implementierung noch einige Zeit mit der Ampel, Spiel-Autos und Spiel-Fußgängern gespielt. Es hat ihr anscheinend großen Spaß gemacht.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h2 id=&quot;kommentare&quot;&gt;Kommentare&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Kelk1ng, 2015-09-18 um 10:15 Uhr&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Sehr interessant.&lt;&#x2F;p&gt;
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        <title>Amazon trau&#x27; ich nicht</title>
        <published>2011-08-29T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-08-29T00:00:00+00:00</updated>
        
        <author>
          <name>
            Thomas Weitzel
          </name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://pureandroid.com/blog/amazon-trau-ich-nicht/">&lt;p&gt;Unsere Beziehung ist nicht unrettbar verloren, aber ich werde seit kurzem den Verdacht nicht los, dass Amazon mich auch noch belügt. Schon der Verdacht kann eine Beziehung nachhaltig belasten. Ich fühle mich jetzt jedenfalls nicht mehr wohl.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Früher habe ich gerne bei Amazon bestellt, denn ich fühlte mich gut betreut. Ja, dass waren noch Zeiten. Dann kam der Dezember 2010 und Amazon hat Wikileaks rausgeschmissen. Man munkelte es war politischer Druck dahinter. Kann man die Cloud-Services von Amazon nur dann mieten, wenn es für Amazon politisch opportun ist? Solange es zu einem Anbieter Alternativen gibt ist das sicher schlimm, aber man kann sich helfen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Dann habe ich im Internet einen Autor gefunden, der sein Buch über Amazon für Amazons Reader - den Kindle - publik machte. Ich wollte es kaufen. Neben einem Konto bei der deutschen Dependance von Amazon habe ich auch eines bei Amazon in den USA. Schließlich habe ich über das US-Konto auch mein Kindle gekauft, als das in Deutschland noch nicht möglich war. Und im Laufe der Zeit auch einige elektronische Bücher, die mir dann direkt auf den Kindle geladen wurden.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;img src=&quot;amazon-1.webp&quot; alt=&quot;Buch mit Preis&quot; title=&quot;Image-1&quot; width=&quot;369&quot; height=&quot;164&quot; &#x2F;&gt;
&lt;p&gt;Das Buch hatte ich schnell gefunden - als elektronische Version, die man über das Internet auf sein Kindle laden kann. Also kein Buch mit Seiten aus Papier. Ab in den Warenkorb und dann wollte ich bezahlen. Dazu musste ich mich natürlich anmelden, damit Amazon meine Kreditkarte belasten kann. Leider kam es nicht zum Kauf, da Amazon mir mitteilte, dass ich das Buch in Deutschland wegen Copyright-Beschränkungen nicht erwerben kann.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;img src=&quot;amazon-2.webp&quot; alt=&quot;Du kannst es nicht kaufen&quot; title=&quot;Image-2&quot; width=&quot;498&quot; height=&quot;144&quot; &#x2F;&gt;
&lt;p&gt;Welche Copyright-Beschränkungen denn bitte? Da das Copyright wohl beim Autor liegt, der seinerseits dann wieder Verwertungsrechte abtreten kann, habe ich einfach mal beim Autor des Buches nachgefragt. Er jedenfalls schien von solchen Beschränkungen nichts zu wissen. Andererseits ist er anscheinend der Meinung, dass das Buch auch bei Amazon in Deutschland erhältlich sein sollte. Vermutlich alles nur eine Frage der Zeit.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;img src=&quot;amazon-3.webp&quot; alt=&quot;Was der Autor sagt&quot; title=&quot;Image-3&quot; width=&quot;561&quot; height=&quot;72&quot; &#x2F;&gt;
&lt;p&gt;Wie dieser Zustand allerdings mit Copyright-Beschränkungen zusammenhängen soll, bleibt mir schleierhaft. Vermutlich gibt es eine komplizierte Begründung, die einen einfach gestrickten Menschen nur in seinem Glauben bestärkt, dass da etwas faul ist. Wenn etwas konstruiert klingt, dann ist es dass nach meiner Erfahrung meistens auch.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Naja, um solcherlei gleich zu Beginn zu vermeiden zeigt Amazon einem Besucher aus Deutschland gleich an, dass es zu dem von mir gesuchten Buch keinen Preis gibt. Das klingt erstmal unverfänglicher. Da denkt man, das wird schon noch mit der Zeit. Um einen Preis zu sehen muss man schon über einen US Proxy-Server auf die Seiten von Amazon USA surfen. Was war nochmal die Definition von “Diskriminierung”?&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;img src=&quot;amazon-4.webp&quot; alt=&quot;In Deutschland ohne Preis&quot; title=&quot;Image-4&quot; width=&quot;375&quot; height=&quot;106&quot; &#x2F;&gt;
&lt;p&gt;Ach Amazon, unsere besten Zeiten haben wir wohl hinter uns.&lt;&#x2F;p&gt;
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        <title>Fakten reichen nicht</title>
        <published>2011-08-26T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-08-26T00:00:00+00:00</updated>
        
        <author>
          <name>
            Thomas Weitzel
          </name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://pureandroid.com/blog/fakten-reichen-nicht/">&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Eine Tatsache aufzuzeigen ist unzureichend und oft sogar unnötig, um jemanden von der eigenen Sichtweise zu überzeugen.&lt;br &#x2F;&gt;
-- &lt;a href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;sethgodin.typepad.com&#x2F;seths_blog&#x2F;2011&#x2F;08&#x2F;the-facts.html&quot; title=&quot;The facts | typepad.com&quot;&gt;Seth Godin&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Seth Godin wollte es bei der Äußerung dieser Tatsache bewenden lassen, als er feststellte, dass sie alleine auf der Grundlage ihrer eigenen Aussage kaum etwas bewirken wird. Deshalb eine kleine Motivation dazu: Wenn man beim Monopoly-Spiel die Schlossallee gegen die Badstrasse tauschen will, dann wird kaum ein Mitspieler dieses Angebot ausschlagen. Schließlich ist die Schlossallee viel wertvoller als die Badstrasse. Das ist eine Tatsache. Aber wenn der Besitzer der Badstrasse partout nicht tauschen will, dann hilft diese Tatsache nicht.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Umgekehrt gibt eine passende Geschichte den Ausschlag. Die kleine Tochter ist am Verlieren und braucht die Schlossallee. Die Mutter nimmt das Angebot der Tochter an und tauscht ihre Schlossallee ohne zu zögern gegen die Badstrasse der Tochter. Die Mutter macht das, nicht weil es richtig ist, sondern weil es sich richtig anfühlt. Soweit Seth Godin dazu.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;img src=&quot;running-elephant.webp&quot; alt=&quot;No matter what the rider wants, the elephant gets his way.&quot; title=&quot;running-elephant&quot; width=&quot;350&quot; height=&quot;273&quot; &#x2F;&gt;
&lt;p&gt;In die gleiche Kerbe hauen die Gebrüder Heath mit ihrem Buch &lt;a href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;www.amazon.de&#x2F;Switch-Change-Things-When-Hard&#x2F;dp&#x2F;1847940323&quot; title=&quot;Switch: How to Change Things When Change is Hard | amazon.de&quot;&gt;Switch&lt;&#x2F;a&gt;.&lt;sup class=&quot;footnote-reference&quot;&gt;&lt;a href=&quot;#1&quot;&gt;1&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;sup&gt; Um zu zeigen, wie wir funktionieren, und wie wir trotz Widerstände Veränderung bewirken können, bedienen sie sich zweier Metaphern: dem Elefanten und seinem Reiter. Der Reiter steht für den Verstand und die Vernunft. Er kann auf der Grundlage von Fakten und Annahmen analysieren und ggf. Entscheidungen treffen. Der Elefant steht für Gewohnheiten und Emotionen, für das Wollen. Reiter und Elefant sind also etwa wie Hirn und Bauch.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Im Gegensatz zu Hirn und Bauch ist das Bild vom Elefanten und seinem Reiter gut gewählt, denn schon aufgrund der physischen Verhältnisse ist klar, wer hier letztendlich das Sagen hat. Der Reiter kann vielleicht kurzzeitig durch eine enorme Kraftanstrengung den Elefanten von seinem Weg abbringen, aber wenn der Elefant nicht will, dann bleiben des Reiters Mühen chancenlos.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Mit Fakten wird also allenfalls der Reiter beeindruckt. Den Elefanten interessieren ganz andere Dinge. Aber die Mitarbeit des Elefanten wird gebraucht, wenn wirklich etwas bewegt oder verändert werden soll. Ich nehme fast an, dass Seth Godin das Buch der Gebrüder Heath im Sinn hatte, also er seinen kurzen Blogbeitrag schrieb. Wie dem auch sei, ich habe jedenfalls sofort daran denken müssen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;hr &#x2F;&gt;
&lt;div class=&quot;footnote-definition&quot; id=&quot;1&quot;&gt;&lt;sup class=&quot;footnote-definition-label&quot;&gt;1&lt;&#x2F;sup&gt;
&lt;p&gt;Chip and Dan Heath: &quot;Switch: How to Change Things When Change is Hard&quot;, Random House, März 2011, ISBN 9781847940322&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;div&gt;
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        <title>Unser Continental&#x2F;Boxspring-Bett</title>
        <published>2011-08-23T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-08-23T00:00:00+00:00</updated>
        
        <author>
          <name>
            Thomas Weitzel
          </name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://pureandroid.com/blog/unser-continentalboxspring-bett/">&lt;p&gt;Meine Frau und ich überlegen uns die Anschaffung eines neuen Bettes. Das alte Bett ist jetzt schon über 15 Jahre alt. Es ist ein Bett mit Taschenfederkern und etwas hart. Mit 160x200 ist es zwar gerade groß genug, aber das neue Bett soll größer werden. Im Großen und Ganzen habe ich kaum Probleme beim Schlafen gehabt, außer gelegentlichen Verspannungen im Schulterbereich, die ich aber auf eine ungünstige Armposition geschoben habe: ich schlafe eher auf dem Bauch, bzw. der Seite; wenn ich auf der Seite schlafe, dann liege ich schon mal ungünstig auf meinem Arm. Auch meine Frau war zufrieden mit dem alten Bett.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Noch während unseres Türkei-Urlaubs haben wir über die Anschaffung eines Continental&#x2F;Boxspring-Bettes nachgedacht, da auch diesmal unser Hotel mit solchen Betten ausgestattet war. Ich schlafe in diesen Betten gefühlt besser als zu Hause, meiner Frau war das Bett aber etwas zu hart. Ich habe dann nach dem Urlaub dazu einiges im Internet recherchiert. Erstaunt war ich, dass selbst günstigere Anbieter doch deutlich über meinen Preisvorstellungen lagen. Das mag auch daran liegen, dass die Preise für Betten vor 15 Jahren noch deutlich anders aussahen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;img src=&quot;boxspring-bed.webp&quot; alt=&quot;Continental-Bett Matri Aurea&quot; title=&quot;boxspring-bed&quot; width=&quot;350&quot; height=&quot;219&quot; &#x2F;&gt;
&lt;p&gt;Da wir weniger als 20 Km von hier eine &lt;a href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;www.fennobed.de&#x2F;standorte&#x2F;fennobed-frankfurt&#x2F;&quot; title=&quot;Fennobed Showroom Frankfurt | fennobed.de&quot;&gt;Niederlassung von Fennobed&lt;&#x2F;a&gt; haben, habe ich auch die Webseiten von fennobed.de besucht und mir einen Überblick über die Angebote und Preise gemacht. Wir haben einen Besuch für den 21. Juni 2011 bei Fennobed in Frankfurt geplant.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h2 id=&quot;dienstag-21-juni-2011&quot;&gt;Dienstag, 21. Juni 2011&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;Der Showroom von Fennobed in Frankfurt war verwaist, als wir gegen 15:30 Uhr dort eintrafen. Wir sind ein paar Schritte umher gegangen, um uns einen Überblick zu verschaffen. Wenige Augenblicke später war ein Verkäufer - wie sich später herausstellte war es der Geschäftsführer - zur Stelle, der uns seine Beratung anbot, die wir gerne annahmen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Wir haben dann die Modelle Domus und Aurea in verschiedenen Härtegraden (Unterbett&#x2F;Boxspring und Matratze) und mit verschiedenen Auflagen ausprobiert. Sowohl meine Frau als auch ich haben zusammen mit dem Verkäufer beim Liegen in den verschiedenen Positionen den Verlauf der Körperachse bewertet und kamen dann zu einer Auswahl bei den Härtegraden. Auch die Auflage haben wir in mehrfacher Hinsicht besprochen: welche Erfahrung haben wir mit den verschiedenen Materialien (Latex, Schurwolle, Kaltschaum) und was entspricht davon auch den Erfahrungen des Verkäufers.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Man darf nicht vergessen, dass die wenigen Minuten Probe liegen im Showroom vermutlich kaum Relevanz für das tatsächliche Schlaferlebnis später im heimischen Schlafzimmer haben werden. Aber ich denke, mehr kann man aus einem Besuch in einem Showroom mit Probe liegen nicht wirklich machen. Ein paar Nächte auf seinem Wunschbett zu schlafen wäre wünschenswert, aber dazu muss man das Bett entweder schon zu Hause haben, oder es in einem Hotel finden und dann da übernachten. Mit diesem Bett-Typ (nicht jedoch mit diesem Modell) haben wir das jedenfalls schon für mehrere Wochen gemacht.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Für mich stand nach dem Probe liegen fest, dass ich mich hier und jetzt für ein Bett des Modells Aurea entscheide. Meine Frau sah das genauso. Danach folgte die Auswahl des Zubehörs (Kopfteil, Skirt und Matratzenschoner), sowie der Formen (Kopfteil und Beine), Materialien (Stoffe und Beine) und Farben (Stoffe). Besonders bei den Farben und der Materialbeschaffenheit fällt die Auswahl nicht leicht, da hier ein großes Angebot besteht. Es ist wie so oft: je enger zwei Alternativen zusammen liegen, desto schwerer fällt die Entscheidung. Wir haben es trotzdem geschafft und sind auch sehr zufrieden damit.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Die Beratung unseres Verkäufers war zu jeder Zeit kompetent und hilfreich, außerdem sehr angenehm. Wir waren auch für weit über eine Stunde die einzigen Kunden, was die ganze Angelegenheit sehr entspannt gestaltete. Der endgültige Preis war keine Überraschung, da ich mich ja schon vorher über die Webseiten informiert hatte. Jetzt heißt es sich zu gedulden, denn die Lieferzeit beträgt 6-8 Wochen. Wir sind jedenfalls gespannt und freuen uns schon auf unser neues Bett: Aurea 200x200 mit hartem Unterbett und Medium-Matratze, Auflage Mio, Stella-Bettskirt und -Kopfteil und Beinen in Eiche und Edelstahl.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h2 id=&quot;freitag-12-august-2011&quot;&gt;Freitag, 12. August 2011&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;Für heute ist die Anlieferung unseres neuen Bettes avisiert. Der Liefertermin liegt im angekündigten Zeitfenster, es wäre aber früher geworden, wenn die Beine früher fertig geworden wären. Jetzt sind sie es  - es kann also losgehen. Jedenfalls sah es so aus. Wir haben aber am heutigen Morgen einen Anruf erhalten, aus dem sich ergab, dass das Skirt nicht da ist. Bei der Prüfung der Artikel wurde es vergessen. Es kann frühestens am kommenden Mittwoch geliefert werden. Uns wurde angeboten, die Lieferung entweder auf Mittwoch zu verschieben, oder die Anlieferung und den Aufbau heute durchzuführen, jedoch das Skirt erst am Mittwoch zu ergänzen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Die Wahl fiel uns recht leicht, hatten wir doch das alte Bett schon abgebaut und es seinen neuen Besitzern übergeben. Noch ein Nacht auf der Gästematratze wollten wir uns nicht antun. Mit geschlossenen Augen bemerken wir aus dem neuen Bett heraus das Skirt sowieso nicht: weil es erstens gar nicht da ist, und weil es zweitens keinen Beitrag zum Schlafkomfort leistet.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Das Bett wurde also angeliefert und von zwei freundlichen Herren aufgebaut. Jedoch waren die Beine doch nicht dabei, sodass einer der beiden diese noch holen musste. Schließlich waren sie da. Acht Beine, je vier für jedes der beide Unterbetten. Vier waren dunkelbraun, vier hellbraun. Eiche&#x2F;Hellbraun war eigentlich die Wunschfarbe. Egal, am Mittwoch kann man auch die vier Beine mit der falschen Farbe noch austauschen. So haben wir es beschlossen. Letztendlich tut es der Funktion des Bettes keinen Abbruch.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Im Showroom wirkte das Bett anders: da der Showroom recht weitläufig im Vergleich zu unserem Schlafzimmer ist, muss man sich erst an die Höhe gewöhnen. Über 60 cm Betthöhe sind im Vergleich zu unserem alten Bett wahre Wolkenkratzer-Dimensionen. Wir haben das noch unverkleidete Bett deshalb erst mal “Weißer Riese” getauft. Eine halbe Stunde Probe liegen hat die Vorfreude auf unsere erste Nacht in diesem Bett nochmals gesteigert. Wir werden ja sehen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h2 id=&quot;donnerstag-18-august-2011&quot;&gt;Donnerstag, 18. August 2011&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;Das Skirt und die Beine sind immer noch nicht da. Wir haben schon ein paar Mal nachgefragt, aber Fennobed in Frankfurt hat noch keinen Wareneingang verzeichnet, der unser unfertiges Bett betrifft. Man hat jedoch versprochen, sich bei uns zu melden, sobald sich das ändert. Der Lieferzeitraum von maximal acht Wochen ist jedenfalls ausgeschöpft. Wir würden uns sehr freuen, wenn uns der Anblick unseres Bettes nicht mehr an ein Provisorium erinnert.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Die Schlafqualität hat sich erst mal subjektiv verbessert. Ich habe das Gefühl, tiefer zu schlafen. Verspannungen habe ich keine mehr, obwohl diese auch früher nur vereinzelt auftraten. Natürlich werde ich dieses Thema weiter beobachten.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Objektiv ist die Schlafqualität jedenfalls ausgezeichnet: Messungen mit dem &lt;a href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;www.fitbit.com&quot; title=&quot;FitBit-Tracker | fitbit.com&quot;&gt;FitBit-Tracker&lt;&#x2F;a&gt; ergeben regelmäßig eine &quot;Schlaf-Effizienz&quot; von über 95%. Dabei werden Bewegungs- und Wachphasen den Schlafphasen gegenübergestellt. In einer durchschnittlichen Nacht bewege ich mich nach einer ca. 10-minütigen Einschlafphase zwischen 5 und 10 Mal relativ kurz, z.B. wenn ich mich umdrehe.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Für ein Fazit ist es noch zu früh, dafür werde ich erst mal die Fertigstellung des Bettes abwarten. Aber auch ein paar weitere Tage für die Schlaferfahrungen - subjektiv und objektiv - werde ich verstreichen lassen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h2 id=&quot;dienstag-23-august-2011&quot;&gt;Dienstag, 23. August 2011&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;Gestern haben wir einen Anruf erhalten, der die Lieferung und Montage der Beine sowie des Skirts angekündigt hat. Tatsächlich war zum angegebenen Termin alles erforderliche vorhanden: Manpower, die eichenfarbenen Beine und das Skirt für Kopfteil und Bett. Die Anbringung der Beine und des Skirts waren problemlos, so dass nach ungefähr einer halben Stunde alles erledigt war. Unser Bett ist nun vollständig geliefert.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Trotz der leichten Verzögerung was die Beine und das Skirt betrifft, sind wir mit der Abwicklung des Auftrags durch Fennobed in Frankfurt sehr zufrieden. Wir hatten immer einen Ansprechpartner und auch jederzeit das Gefühl, dass man sich um uns bemüht.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Mittlerweile haben wir mehr als 10 Nächte im neuen Bett geschlafen. Meine Frau und ich wiegen beide unter 80 Kg, deshalb ist für uns eine Medium-Matratze auch optimal. Trotzdem muss man sich beim Schlafen in einem solchen Bett umgewöhnen, da man mehr im Bett denn auf dem Bett liegt. Die Matratzen sind deutlich weicher und der Körper sinkt ein wenig ein. Ich habe in keiner Position Probleme zu schlafen: weder auf dem Rücken, dem Bauch oder auf der Seite. Und bisher habe ich auch keinerlei Verspannungen bekommen. Die subjektive Schlafqualität ist sehr gut.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;img src=&quot;sleep-pattern.webp&quot; alt=&quot;FitBit Spleep-Pattern&quot; title=&quot;sleep-pattern&quot; width=&quot;350&quot; height=&quot;152&quot; &#x2F;&gt;
&lt;p&gt;Wie schon oben erwähnt messe ich meine Bewegungen im Schlaf mit einem FitBit-Tracker. Eine durchschnittliche Nacht in unserem neuen Bett zeichnet er - wie im Bild zu sehen - auf. Diese mehr objektiven Werte deuten ebenfalls auf eine sehr gute Schlafqualität hin. Aber das gilt natürlich nur für mich. Ob ein Continental&#x2F;Boxspring-Bett etwas für einen ist, musst man schon selber herausfinden.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h2 id=&quot;kommentare&quot;&gt;Kommentare&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Sören, 2011-10-17 um 11:13 Uhr&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Vielen Dank für diesen ausführlichen Bericht über Ihren Bettenkauf. Auch meine Frau und ich schlafen seit einigen Jahren auf einem Boxspringbett mit Taschenfederkernmatratze. Nachdem wir im Westin Hotel Leipzig sehr gut geschlafen haben, haben wir einfach an der Rezeption nach dem Hersteller gefragt, und man nannte uns die https:&#x2F;&#x2F;www.hotelbetten.com Web-Adresse des Boxspringbetten-Herstellers. Der Ablauf der Bestellung und die Lieferzeit war dann so ähnlich wie hier dargestellt. Auch bei uns mußte der Skirting lustigerweise nachgeliefert werden, das tat der Sache aber keinen Abbruch. Denn bis jetzt sind wie sehr zufrieden, so dass wir im Dänemarkurlaub immer unsere schönen Boxspringbetten vermissen. Dort werden in den Ferienhauskatalogen zwar immer „Boxbetten“ angepriesen, die sich dann aber als eine unbequemes Etwas mit Unterteil und Matratze in einem Stück entpuppen. Da ist man froh, wenn man endlich wieder zuhause schlafen kann.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Tom, 2011-11-18 um 15:47 Uhr&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Auch von meiner Seite aus vielen Dank für diesen Bericht. Nach einem 3-wöchigen USA-Urlaub wollten meine bessere Hälfte und ich nicht mehr auf diesen Schlafkomfort verzichten.Nach langwieriger Recherche im Internet und Besuch unterschiedlichster Händler haben wir gestern unser Aurea bei Fennobed in Stuttgart geordert und freuen uns nun auch wahnsinnig auf das Bett.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Sarah, 2012-03-26 um 22:03 Uhr&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Ich habe mit Interesse Deinen Artikel gelesen. Wir suchen uns gerade ein Aurea aus. Uns wurde das Ausstellungsbett mit Rabatt angeboten, jetzt zweifeln wir aber an der Federquali, weil wir nicht wissen, wie lange das Bett schon im Showroom genutzt wurde. Wie ist es denn bei Eurem Bett? Seht ihr schon Einbuchtungen an der Stelle, wo man einsteigt?&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Thomas Weitzel, 2012-03-26 um 22:52 Uhr&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Bei unserem Bett ist bei abgenommener Auflage und Skirt nichts zu sehen oder zu fühlen, also auf der Oberfläche der eigentlichen Matratze. Auch haben sich bisher keine Mulden gebildet, wo wir schlafen. Wir drehen die Auflage ca. alle 6 Wochen – uns wurde das bei der Aufstellung gegen „Mulden-Bildung“ in der Auflage und der Matratze so empfohlen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Showroom-Bett da so schnell Spuren zeigt – vielleicht reicht aber auch einfach meine Fantasie nicht …&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Sabine, 2012-04-13 um 11:02 Uhr&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Ich habe 2001 einen Bandscheibenvorfall im LWS-Bereich diagnostiziert bekommen. Daraufhin kaufte ich mir auf anraten meines Physiotherapeuten in der Kur ein Wasserbett. Darauf schlief ich auch 6 Jahre gut. Im siebten Jahr bekam ich zunehmend Rückenschmerzen so heftig dass ich erst den Wasserkern erneuerte und danach irgendwann aufgab. Es war ein Estrella Wasserbett – also nicht wirklich Billigware.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Auf anraten meines Heilpraktikers entschied ich mich für flexibella Lattenroste, die für mich angefertigt wurden und einer flexibella Matratze mit Viscoauflage. Keine 2 Jahre sind vorbei und ich bekomme schon wieder Verspannungsschmerzen. Vom Orthopäden bekomme ich lediglich muskelentspannende Mittel und Schmerztabletten verschrieben. Er meint ich hätte ein Rundrücken und Hohlkreuz … super, das weiß ich selber. Ich mache regelmäßig Sport und bin auch regelmäßig beim Physiotherapeuten, doch wenn ich beschwerdefrei ins Bett gehe wache ich morgens mit Schmerzen im LWS-Bereich auf. Nachts durchschlafen tue ich schon lange nicht mehr.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Jetzt war ich im Januar in Mexiko und habe auf den amerikanischen Matratzen geschlafen. Ich habe schon lange nicht mehr so beschwerdefrei geschlafen. Ich weiß Urlaub ist nochmal was anderes, aber zuerst dachte ich, dass diese Riesenmatratze ohne Lattenrost viel zu hart sei aber nein es ging perfekt auch als Bauchschläfer, der ich leider bin.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;In Deutschland wieder angekommen machte ich mich schlau und bekam heraus, dass es Boxspringbetten sind. Ich war in einem Laden in Esslingen der neu aufgemacht hat und diese Betten verkauft von der Firma schwedenbett. Klar jeder will verkaufen und jeder garantierte mir beschwerdefreien Schlaf, aber das habe ich leider schon zu oft gehört.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Zudem war ich bei fennobed in Stuttgart, die Beratung riet mir ein Aurea Bett mit Mio Auflage zu kaufen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Nun meine Frage: wie ist bei euch der Schlafkomfort bei diesem Bett?&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Und was heißt die Auflage wenden? Ist damit die Mio Auflage gemeint oder die Matatze selbst? Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Krieger Peter, 2012-06-10 um 11:31 Uhr&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Haben ein Fennobed. Schlafe herrlich. Leider ist das Skirting beim Waschen bei 30 Grad eingegangen. Wiener Vertretung behauptet, man kann es nur putzen lassen. Auf der Fennobed-Webseite steht: Waschen 40 Grad.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Hat jemand Erfahrung? Gibt es eine Zentrale, wohin man sich wenden kann?&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Hannes, 2012-07-25 um 14:59 Uhr&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Habe ein Bett in Zürich bestellt, über CHF 5’000 dafür bezahlt.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Eine Seite des Bettes ist viel weicher als die andere. Ich habe vom Bett Rückenschmerzen in der Lendenwirbelsäule. Ist wirklich nicht lustig sondern ernsthaft.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Fennobed hat auf erste Beschwerde (gegen CHF 200!) die Box ausgetauscht. Das Ergebnis ist nicht zufriedenstellend die eine Seite des Bettes ist immer noch viel weicher als die andere, Rückenschmerzen sind immer noch da.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Da mich meine Rückenschmerzen wirklich quälen haben ich mit meiner Frau (Bett)Seiten getauscht und plötzlich war der rücken wieder gut. Jedoch hat meine Frau nach ca. 1 Woche auf der anderen Seite ebenfalls Rückenschmerzen bekommen – d.h. ich bilde mir das nicht ein sondern das Bett ist auf der einen Seite tatsächlich Defekt!&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Fennobed hat bis jetzt sehr verhalten reagiert, die Sache ist jedoch noch nicht zu Ende diskutiert.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Zur Zeit kann ich nur alle Käufer vor Fennobed warnen. Für mich ist das eine riesen Abzocke mit schöner Werbung und super Design Prospekten zu werben und dann Betten ausliefern welche Rückenschmerzen produzieren.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Ich hoffe ich bekomme das mit Fennobed noch hin und werde dann hier ein Update posten.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;FENNOBED, 2012-08-11 um 12:48 Uhr&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Liebe Leser,&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;vielen Dank für sämtliches Feedback zu unseren Produkten. Selbstverständlich freut uns zu lesen, dass viele Kunden mit unseren Produkten sehr zufrieden sind, bedauern aber natürlich auf der anderen Seite auch, das einige von Ihnen unzufrieden sind.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Kundenservice betrachten wir als höchstes Gut, welches sich nicht nur in einem Verkaufsgespräch niederschlägt, sondern natürlich auch in der Betreuung nach einem Kauf. Daher ist uns jedes Feedback sehr wichtig, denn auch wir arbeiten stetig an unseren Produkten und unserem Kundenservice um diesen nachhaltig zu verbessern.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Im Falle, dass ein Kunde unzufrieden mit unserer Leistung war, können wir nur wiederholt Bitten sich direkt mit unseren Beratern in Ihrer Nähe in Verbindung zu setzen, um etwaige Fragen zu klären.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Zu erwähnen bleibt, das wir nebst der gesetzlichen Regelung zu Garantien beispielsweise gerne darüber hinaus stets bemüht sind eine gemeinsame Lösung zu finden.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Liebe Grüsse, Ihr FENNOBED Team, Marcel Meyer&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Gabriele Klann, 2012-10-04 um 20:13 Uhr&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Wir haben seit April 2011 ein FENNOBED Bett und nur Ärger. Weil mein Mann und ich durch einen Motorradunfall Probleme beim Liegen haben, wollten wir etwas Gutes kaufen und entschieden uns für das Spitzenmodell AUREA mit der Komfortauflage MONDO, nach einer Beratung im Showroom in Hamburg. Das Unterteil in hart, das Andere in medium, die Matratze durchgängig hart, da es anders nicht möglich war, die MONDO Auflage in hart&#x2F;medium. Als das Bett geliefert wurde, war das Kopfteil beschädigt und der Bezug war zu groß, wurde dann getauscht und war in Ordnung. Total tolles Liegen, bis wir nach ca. 2 Monaten dann in einer Senke lagen, die sich auch durch drehen, wenden und aufschütteln nicht beseitigen ließ. Kurzum die große Matratze wurde bisher einmal getauscht, bei den Auflagen haben wir mittlerweile die Vierten, die eine 7 cm zu kurz und wie ich meine auch in hart, medium wird nicht mehr hergestellt wie man mir mitteilte, die Andere aus der Ausstellung, gebraucht und angeschmutzt. Das war bis zum November 2011. Im Januar diesen Jahres habe ich dann mal angerufen und nachgefragt, wie die Sache nun weitergeht. Die Mitteilung, dass man uns vergessen habe, tröstete uns wenig, aber wir haben abgewartet und es passierte nichts. Darauf hin habe ich mich schriftlich beschwert und vorgeschlagen vom Kauf zurück zu treten. Darauf hin bekamen wir das Angebot über eine Vereinbarung über die Rückabwicklung des Kaufes zugesand, indem wir immerhin noch 40% unseres Kaufpreises angeboten bekamen. Auf unsere weiteren Schreiben wurde erst gar nicht geantwortet, uns wurde aber eine Pflegeanweisung zugeschickt. Z. Zt. hat sich die große Matratze gestaucht und die Auflagen haben Wannencharakter, weil die Federn nicht wieder hochkommen. Das nennt man lt. Hamburg Körperanpassung. Wir stehen jeden Morgen total gerädert, mit Schmerzen auf, aber die FENNOBED Niederlassung in Hamburg interessiert das herzlich wenig, denn sie haben ja bereits ihr Geld erhalten. Das Bett hat ja „nur“ die lächerliche Summe von rd. 3.250 EUR gekostet, selbstverständlich kommen da noch die Kosten für das Kopfteil, den Bezug und das Skirt dazu. Wenn Kundenzufriedenheit das höchste Gut ist (siehe Kommentar FENNOBED), dann trifft das leider nicht für Hamburg zu, denn die sitzen das einfach aus.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Lisa, 2012-10-19 um 23:10 Uhr&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Nachdem einige von Euch bereits Langzeiterfahrung mit einem Fennobed haben: Wie fällt das Urteil nun aus? Stimmt es, dass sich Topper und Matrazen schnell durchliegen? Sich also Kuhlen bilden? Habe nach durchforsten diverser Foren nun doch Angst, so viel Geld in ein Fennobed zu investieren, auch weil der Kundenservice oft sehr schlecht dargestellt wird.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Ich finde die Betten nach einem Showroom Besuch echt traumhaft. Aber die Beurteilungen schrecken mich wirklich ab. Was sagt ihr?&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Kerstin, 2012-11-03 um 10:01 Uhr&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Habe auch ein Aurea in medium (es gibt nur medium und hart).&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Ich hoffe, dass sich das Bett noch einliegt, denn mir ist es zu hart (weiblich, 60 kg, schlafe meistens alleine darauf). Mein Körper findet keine Entspannung, wälze mich die halbe Nacht rum.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Daniel, 2013-01-21 um 16:02 Uhr&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Meine Erfahrungen mit Fennobed Zürich.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Die Beratung im Laden war sehr freundlich, aufschlussreich und zuvorkommend.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Haben uns nach dem Besuch im Laden dazu entschieden ein AUREA Continetal 210x210 zu kaufen. Gesamtpreis mit allem Schnickschnack für 11.000 CHF.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Haben im Laden gefragt wie es sei betreffend Rabatt. Es wurde verneint mit der Begründung dass kein Zwischenhändler existiere, kein Lager etc. Man hat uns 2% Skonto angeboten. Ich habe dankend abgelehnt und mich für die Zahlung bei der Lieferung entschieden.  Eine Woche vor der Lieferung habe ich dann die Hälfte angezahlt obwohl uns mitgeteilt wurde das doch noch nicht alles geliefert werden kann. Als die Lieferung kam bestätigte sich mein Misstrauen den Gesamtbetrag zum Voraus zu bezahlen um die „Grosszügigen“ 2% Skonto zu bekommen. Die Lieferung war nicht komplett und ich sah mich schon auf der Couch Schlafen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Zum guten Glück hat der Lieferant&#x2F;Monteur genügend Eigeninitiative an den Tag gelegt und sein Missgeschick noch am gleichen Tag in Ordnung gebracht. Habe Ihm die Ware bezahlt die geliefert wurde. Es fehlten noch diverse Artikel, was auch, wie oben erwähnt, ca. 10 Tage vor der Lieferung telefonisch mitgeteilt wurde. So weit so gut.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Die erste Teillieferung klappte, die zweite war leider falsch. Ich hatte mehrmals mit Fennobed Telefoniert und Mailkontakt mit Herr Meyer. Dieser Herr Meyer der immer und überal erwähnt, Zitat: „Kundenservice betrachten wir als höchstes Gut, welches sich nicht nur in einem Verkaufsgespräch niederschlägt, sondern natürlich auch in der Betreuung nach einem Kauf“.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Herr Meyer hat „Grosszügigerweise“ das Porto der Rücksendung bezahlt. Jedoch wurde nie darauf eingegangen uns entgegenzukommen wegen dem Umtrieb und dem Ärger den wir hatten. Ich musste am Liefertag 1 Stunde früher von der Arbeit weg, weil in der vereinbarten Zeit nicht alles geliefert wurde. X mal mit Fennobed telefonieren wegen Fehlern oder Lieferungen die verspätet ankommen, Emails und zu guter letzt noch Paket auf die Post bringen. Dann wird von Fennobed heute noch behauptet man habe die Lieferfrist von 6 bis 8 Wochen eingehalten. Am 09.10 Auftragsbestätigung, am 07.12 Lieferung komplett, klar ein wenig kleinlich, aber die Lieferfrist wurde nicht eingehalten auch wenn Fennobed etwas anderes behauptet.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Fennobed Zürich hatte jederzeit die Gelegenheit dazu anständig Stellung zu nehmen und uns ein Entgegenkommen zu signalisieren. Stattdessen wurde jedes Mal darauf verwiesen dass kein Zwischenhändler, kein Lager etc. existiere und das die Lieferfrist ja eingehalten wurde.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Fazit: Beratung im Laden sehr gut, Montagepersonal sehr gut, freundlich und engagiert. Kundenbetreuung sehr schlecht. Man reagiert nur anstatt zu agieren und das sehr verhalten oder gar nicht. Ich erwarte von einem Geschäftsführer ein proaktives Handeln da man ja bei Fennobed nicht gerade wenig Geld bezahlt, was angesichts des guten Produktes aber gerechtfertigt ist.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Ich von meiner Seite habe mich dazu entschieden dass ich in Zukunft lieber nach Stuttgart zu Fennobed fahre anstatt nach Zürich.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Freundliche Grüsse, D.F.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Kerstin, 2013-02-23 um 10:24 Uhr&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Ja, das mit der freunlichen Beratung im Ladengeschäft habe ich auch so erlebt. Als ich dann jedoch gerne Rückabwickeln wollte, da ich definitiv schlecht in diesem Bett schlafe, hat man sich nicht mehr gemeldet (es gab zwischendurch mehrfach Kontakt und auch einen Matratzentausch). Man scheint hier wirklich dir Aussitz-Strategie zu verfolgen und leider hat es ja in meinem Falle wirklich geklappt. Ich habe nun ein sehr teures Bett, auf dem ich schlecht liege&#x2F;schlafe und morgens nicht erholt sondern mit Rückenschmerzen aufwache. Ich kann Fennobed mitnichten empfehlen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Norbert, 2013-03-03 um 13:36 Uhr&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Hallo, wir wollen uns gerade ein Boxpringbett kaufen (180×200). Wir überlegten Aubing Boxton ca. EUR 4.700,00 (Hier hat mich der Verkäufer sehr unsicher damit gemacht, da er der Meinung war, dass ich unbedingt die „Superfest“ Matratze brauche, obwohl ich nur 94 kg wiege) und die oben angesprochene Version von Fennobed mit Aurea und Topper Mondo. (ca. EUR 4.500,00) Das Angebot aus Hamburg lag so 10% über den mitgegebenen Preislisten (Hat mich schon mal verwirrt) Wegen der abnehmbaren Hussen tendieren wir eigentlich zu Fennobed. Nach den Kommentaren kommen wir ins überlegen. Vielleicht doch besser King-Coil? Oder besser xxx? Hat jemand einen Tip?&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;mfg, Norbert&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Daniel, 2013-03-05 um 17:27 Uhr&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Hallo Norbert. Also ich von meiner Seite bin mit dem Produkt Fennobed zufrieden. Was lediglich stört ist die lausige Unterstützung respektive wie von Kerstin beschrieben das „Aussitzen“ wenns ein Problem gibt. Nach dem Motto, dem Kunden sein Geld haben wir, alles andere interessiert uns nicht. Ich kann nur die Filiale Zürich beurteilen, wies in den anderen Geschäftstellen ist kann ich nicht beurteilen. Ich hoffe es ist besser an den anderen Orten. Eigentlich Schade in anbetracht der, meiner Meinung nach, guten Qualität des Produkts.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;mfg, Daniel&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Kerstin, 2013-03-06 um 07:58 Uhr&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Ich würde mir einfach versichern lassen, dass wenn es Problrme gibt, Du rückabwickeln kannst. Es ist einfach zu viel Geld, um auf einem Produkt sitzen zu bleiben, das für einen nicht passt (was bei mir offenkundig der Fall ist). Ich werde es noch mal bei Fennobed versuchen und an deren Geschäftgebaren appelieren, denn ich brauche definitiv eine andere Matratze, für mich ist das zu hart. Aber man hört ja, viele sind super-zufrieden. Ob Du allerdings mit unter 100 kg die harte Variante brauchst….&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Daniel, 2013-03-07 um 10:37 Uhr&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Kerstin, darf man fragen welche Fennobedfiliale du bemängelst?&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Kerstin, 2013-03-08 um 08:05 Uhr&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Ich bitte um Verständnis wenn ich mich an dieser Stelle bedeckt halten möchte, da ich den Umtausch- bzw. Rückgabeprozess noch vor mir habe und auf deren „goodwill“ angewiesen bin :-)&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;buecherimschrank, 2014-09-12 um 17:19 Uhr&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Hallo Fennobed Besitzer, es wäre interessant wie es mit Ihrem Schlafgefühl weitergegangen ist, da wir uns auch mit der Absicht tragen ein Fennobed zu erwerben.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Vielen Dank im voraus.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Thomas Weitzel, 2014-09-12 um 21:14 Uhr&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Wir haben unser Bett jetzt etwas über 3 Jahre, so dass wir in dieser Zeit einige Erfahrung sammeln konnten: sowohl meine Frau als auch ich schlafen immer noch sehr, sehr gerne in diesem Bett und haben unsere damalige Entscheidung nicht bereut – im Gegenteil. Verspannungen im Nacken oder Rücken hatte ich in dieser Zeit nie, aber das kam auch vorher nur selten vor. Manchmal habe ich noch einen eingeschlafenen Arm – wenn ich auf der Seite einschlafe, dann auf den Bauch kippe, so dass der Arm unter meinem Oberkörper zu liegen kommt. Dafür kann aber das Bett nichts.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Die Auflage hat mittlerweile ein paar Mulden, die auch durch Wenden nicht mehr gänzlich verschwinden. Diese sind jedoch kaum wahrnehmbar und stören nicht. Die Matratze hat keine sichtbaren oder fühlbaren Mulden.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Durch meinen Beruf muss ich öfter in Hotels übernachten. Zwar schlafe ich auch dort in der Regel sehr gut, aber ich freue mich trotzdem noch immer auf den Schlaf in unserem Bett.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Da ich das FitBit schon lange nicht mehr verwende, aber seit ca. einem Jahr ein Basis Band B1 hier die Aufzeichnung einer typischen Nacht:&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;img src=&quot;sleep-quality-2014.webp&quot; alt=&quot;Durchschnittliche Schlafqualität 2014&quot; width=&quot;547&quot; height=&quot;314&quot; &#x2F;&gt;
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        <title>Vibram FiveFingers: Erster Eindruck</title>
        <published>2011-07-31T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-07-31T00:00:00+00:00</updated>
        
        <author>
          <name>
            Thomas Weitzel
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        <content type="html" xml:base="https://pureandroid.com/blog/vibram-fivefingers-erster-eindruck/">&lt;p&gt;Es klingt schon logisch: der menschliche Fuß ist wohl den größten Teil seiner Evolutionsgeschichte ohne Schuhe ausgekommen. Das nutzt mir jetzt aber nichts, weil ich wiederum den größten Teil meines Läuferlebens in Schuhen mit reichlich Dämpfung verbracht habe. Dementsprechend sind ein großer Teil meiner Bänder und Muskeln im Fuß nicht so trainiert, wie sie sein könnten - vielleicht sollten.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Für die Entwicklung der Fußmuskulatur wäre barfuß laufen das Beste, aber in den Zivilisationsgebieten ist die Verletzungsgefahr doch recht hoch. Zudem sind die Böden durch großflächige Versiegelung nicht so weich wie ein Wald- oder Wiesenboden. Deshalb laufe ich auch am liebsten im Wald, der bei mir fast direkt vor der Wohnungstür anfängt. Jetzt muss ich nur noch die gedämpften Schuhe loswerden.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Nach ein wenig Recherche beschloss ich, einen Versuch mit Vibram FiveFingers Komodo Sport zu machen. Ich habe zwei exakt gleich lange Füße, jeweils 273 mm lang. Das ergibt seit einiger Zeit die regelmäßige Vermessung beim Kauf neuer Laufschuhe in diversen Runners Point-Filialen. Mit den Vibram-Größentabellen komme ich auf Schuhgröße 43 beim Komodo Sport, den ich so dann auch übers Internet bestelle.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;img src=&quot;vibram-komodo-sport.webp&quot; alt=&quot;So sieht der Schuh am Fuß aus&quot; title=&quot;vibram-komodo-sport&quot; width=&quot;350&quot; height=&quot;225&quot; &#x2F;&gt;
&lt;p&gt;Nachdem die Schuhe eingetroffen sind, hat eine Anprobe ergeben, dass die Größe genau richtig gewählt war: die Schuhe passen wie angegossen. Das Anziehen ist etwas gewöhnungsbedürftig, denn man muss zunächst alle fünf Zehen in den dafür vorgesehenen Taschen verstauen. Das ist eine ganz neue Erfahrung und dauert etwas länger als das Anziehen traditioneller Schuhe. Erst nachdem die Zehen einsortiert sind, wird die Fersenkappe über die Ferse gezogen. Abschließend werden die Klettverschlüsse geschlossen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Ich weiß, dass man sich einige Monate Zeit für die Umstellung nehmen muss. Deshalb werde ich mich erst nach dieser Zeit abschließend äußern können. Auch sollte man es langsam angehen lassen, denn die Füße werden in nie dagewesener Weise beansprucht werden. Die von ihnen zu verrichtende Anpassungsarbeit braucht eben Zeit.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Also bin ich losgelaufen. Nur so 10 Minuten in leichtem Dauerlauf sollten es werden. Irgendwie habe ich mich dann doch für meine sogenannte Mini-Runde (4 Km) entschieden. Jetzt weiß ich: das war für den Anfang zu viel. Insbesondere der Rücken schmerzt etwas, aber auch die linke Achillessehne macht sich bemerkbar. Der nächste Lauf wird deutlich kürzer werden. Mein übliches Laufpensum muss ich in der Zwischenzeit ohnehin noch mit den gedämpften Schuhen ablaufen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Mit den Vibram-Schuhen läuft man am angenehmsten auf dem Vorderfuß, jedenfalls hat man dann die beste Dämpfung. Nicht durch den Schuh - der hat absolut keine Dämpfung - sondern durch die eigenen Muskeln. Das ist aber auch sehr anstrengend, jedenfalls am Anfang. Mit dem Mittelfuß aufkommen geht auch noch, das ist aber lange nicht so angenehm für meinen Rücken. Wohl deshalb habe ich auch ein paar Probleme im Moment. Jedoch war ich nach einiger Zeit nicht mehr in der Lage, ausschließlich auf dem Vorderfuß zu laufen. Deshalb werde ich die nächsten Läufe auf zunächst 10 Minuten beschränken, und die Zeit dann langsam erhöhen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Der Schuh selber ist angenehm zu tragen. Ich habe ihn ohne Socken direkt am Fuß getragen, ohne dass er sich in irgendeiner Weise unangenehm bemerkbar gemacht hätte. Nach einiger Zeit merkt man nicht mehr, dass man überhaupt Schuhe trägt. Zumindest nicht direkt. Indirekt schon, da der Schmerz beim Tritt auf Steine ausbleibt. Man hat einen viel besseren Kontakt zum Untergrund, weil man selbst die kleinsten Unebenheiten spürt. Das hat einen deutlich spürbaren Einfluss auf das Gleichgewichtsempfinden.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Das Fazit des ersten Einsatzes ist durchweg positiv, die aufgetretenen Probleme sind auf meine Selbstüberschätzung zurückzuführen. Es ist klar, dass ich mich hier erst am Anfang eines langen Weges befinde. Aber ich werde dran bleiben, und ab und zu auch meine Fortschritte dokumentieren.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h2 id=&quot;kommentare&quot;&gt;Kommentare&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;calle, 2012-08-25 um 16:18 Uhr&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Und wie sind die Schuhe nach einigen Monaten?&lt;&#x2F;p&gt;
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        <title>Wirklichkeit entsteht im Kopf</title>
        <published>2011-07-13T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-07-13T00:00:00+00:00</updated>
        
        <author>
          <name>
            Thomas Weitzel
          </name>
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        <content type="html" xml:base="https://pureandroid.com/blog/wirklichkeit-entsteht-im-kopf/">&lt;p&gt;Durch die Neurowissenschaft wissen wir, dass das menschliche Gehirn an der Gestaltung und Konditionierung der Wahrnehmung der “Wirklichkeit” aktiv beteiligt ist. Nichts an den eigenen Gedanken, Gefühlen oder Empfindungen ist so festgelegt und unveränderbar, wie es scheint. Die Wahrnehmungen sind nur sehr grobe Annäherungen an die wahre Natur der Dinge. Die Welt in der wir leben bildet mit unserem Geist ein integriertes Ganzes.&lt;sup class=&quot;footnote-reference&quot;&gt;&lt;a href=&quot;#1&quot;&gt;1&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;sup&gt; Was soviel heißt, dass zumindest ein Teil dessen, was für uns die Realität darstellt, erst in unserem Kopf entsteht. Dabei ist das, was das eigene Gehirn konstruiert, nicht immer zwingend, sondern eine Möglichkeit aus einer Vielzahl an Möglichkeiten. Was daraus folgt: unser Gehirn hätte genau so gut auch eine andere Möglichkeit wählen können, wodurch sich diese andere Wirklichkeit dann von der ersten unterscheiden würde.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;img src=&quot;wirklichkeit.webp&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;wirklichkeit-entsteht-im-kopf&quot; width=&quot;350&quot; height=&quot;350&quot; &#x2F;&gt;
&lt;p&gt;Dr. Constantin beschreibt in seinem Blog einen Versuch, der vor vielen Jahren an der Stanford University durchgeführt wurde.&lt;sup class=&quot;footnote-reference&quot;&gt;&lt;a href=&quot;#2&quot;&gt;2&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;sup&gt; Dieser Versuch belegt unter anderem, dass unser Gehirn bei der Wahrnehmung der Wirklichkeit eine große Rolle spielt. Und was wir für wirklich halten, das beeinflusst uns auch in unseren Gefühlen und Empfindungen. Wenn wir schlecht träumen, dann empfinden wir Stress, Schmerz und Ärger so, als wäre der Traum real. Erst wenn wir aufwachen und erkennen, dass wir nur geträumt haben, fallen die schlechten Gefühle von uns ab.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Ohne dass der Buddhismus irgend etwas von den Erkenntnissen der Neurowissenschaft gewusst hat, ist er über andere Wege zur gleichen Einsicht gelangt. Dabei versteht sich der ursprüngliche Buddhismus nicht als Religion so wie wir sie üblicherweise kennen, sondern mehr als eine “in der Praxis angewandten Denktradition oder Philosophie”.&lt;sup class=&quot;footnote-reference&quot;&gt;&lt;a href=&quot;#3&quot;&gt;3&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;sup&gt; Diesen ursprünglichen Buddhismus meint auch Albert Einstein, wenn er sagt: “Wenn es eine Religion gibt, die dem Anspruch moderner Wissenschaft standzuhalten vermag, dann ist es der Buddhismus”.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir nun mit der Wirklichkeit, in der wir zu leben glauben, Probleme haben, dann sollten wir vielleicht der Frage auf den Grund gehen, welche dieser Probleme erst in unserem eigenen Kopf entstehen. Ob man dieser Frage mit den Mitteln des Buddhismus auf den Grund geht und Abhilfe schafft, oder das anderweitig tut, ist letztendlich nicht entscheidend. Entscheidend ist, dass man seine eigenen Möglichkeiten erkennt und nutzt.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;hr &#x2F;&gt;
&lt;div class=&quot;footnote-definition&quot; id=&quot;1&quot;&gt;&lt;sup class=&quot;footnote-definition-label&quot;&gt;1&lt;&#x2F;sup&gt;
&lt;p&gt;Yongey Mingyur Rinpoche: “&lt;a href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;www.amazon.de&#x2F;dp&#x2F;3442217792&quot;&gt;Buddha und die Wissenschaft vom Glück&lt;&#x2F;a&gt;”, Arkana Taschenbuch, 2007&lt;br &#x2F;&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;div&gt;
&lt;div class=&quot;footnote-definition&quot; id=&quot;2&quot;&gt;&lt;sup class=&quot;footnote-definition-label&quot;&gt;2&lt;&#x2F;sup&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;www.mind-steps.de&#x2F;2010&#x2F;09&#x2F;27&#x2F;wirklichkeit-entsteht-erst-in-unserem-kopf&quot;&gt;https:&#x2F;&#x2F;www.mind-steps.de&#x2F;2010&#x2F;09&#x2F;27&#x2F;wirklichkeit-entsteht-erst-in-unserem-kopf&lt;&#x2F;a&gt;&lt;br &#x2F;&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;div&gt;
&lt;div class=&quot;footnote-definition&quot; id=&quot;3&quot;&gt;&lt;sup class=&quot;footnote-definition-label&quot;&gt;3&lt;&#x2F;sup&gt;
&lt;p&gt;Buddhismus auf Wikipedia: &lt;a href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;de.wikipedia.org&#x2F;wiki&#x2F;Buddhismus&quot;&gt;https:&#x2F;&#x2F;de.wikipedia.org&#x2F;wiki&#x2F;Buddhismus&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;div&gt;
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        <title>Blog vs Facebook</title>
        <published>2011-07-02T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-07-02T00:00:00+00:00</updated>
        
        <author>
          <name>
            Thomas Weitzel
          </name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://pureandroid.com/blog/blog-vs-facebook/">&lt;p&gt;In &lt;a href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;www.scientificamerican.com&#x2F;article.cfm?id=long-live-the-web&quot; title=&quot;scientificamerican.com | Long live the web&quot;&gt;Long live the web: a call for continued open standards and neutrality&lt;&#x2F;a&gt; schreibt Tim Berners-Lee, dass in den sozialen Netzwerken wie Facebook die eigenen Daten (Videos, Bilder, Nachrichten, etc.) wie in Silos verborgen sind: solange man drinnen ist kann man etwas damit machen, von außen aber sind sie unerreichbar.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;img src=&quot;silo.webp&quot; alt=&quot;Deine Daten sind auf Facebook so unerreichbar wie in einem Silo&quot; title=&quot;facebook-silo&quot; width=&quot;350&quot; height=&quot;280&quot; &#x2F;&gt;
&lt;p&gt;Die Kontrolle über die eigenen Daten als auch die Regulierung des Zugriffs liegt in den Händen der Betreiber dieser Plattformen: &lt;a href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;www.facebook.com&quot;&gt;Facebook&lt;&#x2F;a&gt;, &lt;a href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;plus.google.com&quot;&gt;Google&lt;&#x2F;a&gt;, etc. Wenn ich ein Photo auf Facebook hochlade, dann können das nur meine Freunde oder - je nach Einstellung - auch andere Facebook-Teilnehmer sehen, aber nur innerhalb von Facebook. Ich kann keinen Link darauf in einer E-Mail an jemanden schicken, der mit Facebook nichts am Hut hat. Jedenfalls würde er das Bild nicht sehen können. So entsteht ein Netz im Netz, das uns die echte Kontrolle über unsere Inhalte entzieht.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Viele Sachen sind in solchen abgeschlossenen Räumen sicherlich gut aufgehoben, denn sie interessieren nur für den Moment - und auch nur wenige. Was interessiert mich, dass ein Mensch auf meiner Freundesliste etwas in FarmVille macht und dort “meine Hilfe braucht”. Wenn mir auf der Toilette das Papier ausgeht, dann sehe ich das nicht als etwas für Facebook an. Wie es scheint sehen das viele offenbar anders. Sollen sie doch. Und dafür ist Facebook dann auch die geeignete Plattform.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Wenn ich aber Inhalte produziere, die ich mit anderen Menschen auch außerhalb dieser Silos teilen möchte, dann brauche ich eine Plattform, bei der ein Link genügt, damit andere meinen Content erreichen können und er auch über die Zeit hinweg im eigentlichen Web erreichbar bleibt. Wenn ich mir auf Facebook mein eigenes Profil ansehe, dann finde ich fast ausschließlich Links auf externe Inhalte - teils von mir selber produziert, teils von anderen. Aber der wichtigste Punkt ist: diese Inhalte existieren außerhalb von Facebook. Und das ist auch richtig so.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Deshalb brauchen die Menschen aus dem Web heraus erreichbare Plattformen, wenn sie etwas mitteilen wollen. Für Texte wie diesen wäre es ein Blog. Für Fotos und Videos gibt es ebenfalls geeignete Plattformen. Der Name Facebook taucht dabei nie auf. Im Idealfall würde Facebook zu einer Art Twitter verkommen. Google+ hat im Moment mit Huddle (Gruppen-Texting fürs Smartphone) und Hangout (Gruppen-Videochat) etwas mehr zu bieten, was aber auch nur für den Moment lebt.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Deshalb: wenn du etwas mittels des Web zu sagen hast, dann lege dir ein Blog zu. Und das wichtigste dabei: mache es dann auch – sag und schreib es! Und dann kannst du einen Link darauf immer noch auf Facebook hinterlassen.&lt;&#x2F;p&gt;
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        <title>Menschen wie wir</title>
        <published>2011-06-28T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-06-28T00:00:00+00:00</updated>
        
        <author>
          <name>
            Thomas Weitzel
          </name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://pureandroid.com/blog/menschen-wie-wir/">&lt;p&gt;Vor einiger Zeit habe ich eine interessante Geschichte gehört:&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Ein junges Paar will in eine kleine Stadt ziehen und sucht dort mit Hilfe eines Maklers nach einer Wohnung. Eine der Fragen des Paares an den Makler ist: Wie sind denn die Menschen in der neuen Stadt? Der Makler stellt eine Gegenfrage: Wie sind denn die Menschen in der Stadt, aus der sie wegziehen wollen? Das Paar sagt, dort leben nette Menschen, die sich gegenseitig helfen und sich umeinander kümmern. Der Makler freut sich sagen zu können, dass die Menschen hier in der neuen Stadt genauso sind wie diejenigen in der alten Stadt.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Wenig später kommt ein anderes Paar zu ihm, das ebenfalls aus einer anderen Stadt in die Stadt des Maklers ziehen will. Auch dieses Paar interessiert sich dafür, wie die Menschen in der neuen Stadt sind. Und wieder stellt der Makler die Gegenfrage, wie denn die Menschen in der alter Stadt sind. Das Paar berichtet, dass dort die Menschen schlecht übereinander reden und es viel Neid und Streit um Nichtigkeiten gibt. Deshalb wollen sie auch von dort wegziehen. Der Makler bedauert ihnen sagen zu müssen, dass die Menschen in der neuen Stadt leider genauso sind.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Menschen gesellen sich häufig zu anderen Menschen, die im Grunde genau so sind, wie sie selber. Deshalb wird jedes der beiden Paare den Typ Menschen anziehen, der ihrem eigenen Typ entspricht. Das war schon in der alten Stadt so, und wird auch in der neuen Stadt nicht anders. Es liegt nicht an den Menschen in den jeweiligen Städten, es liegt an einem selber.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;!-- &lt;img src=&quot;view-into-mirror.webp&quot; alt=&quot;Blick in den Spiegel&quot; title=&quot;view-into-mirror&quot; width=&quot;175&quot; height=&quot;380&quot; &#x2F;&gt; --&gt;
&lt;p&gt;Wenn man sich von einem “Tapetenwechsel” eine Verbesserung verspricht, dann sollte man nicht vergessen, dass man das größte Problem damit unter Umständen nicht loswird. Die eigenen schlechten Verhaltensmuster werden einen solange begleiten, wie man sich ihnen nicht stellt und sich ändert. Sich ein anders Umfeld zu suchen ist in Ordnung, solange man es nicht hauptsächlich deshalb tut, um vor sich selber wegzulaufen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Andererseits werden auch die guten Verhaltensmuster dazu führen, das sie unser Umfeld gestalten. Es wird vielleicht nicht immer leicht sein und auch nicht ohne Rückschläge bleiben, aber letztendlich können wir nur so zu wahrhaft glücklichen Menschen werden.&lt;&#x2F;p&gt;
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        <title>Sich (nicht) zum Affen machen</title>
        <published>2011-06-24T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-06-24T00:00:00+00:00</updated>
        
        <author>
          <name>
            Thomas Weitzel
          </name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://pureandroid.com/blog/sich-nicht-zum-affen-machen/">&lt;p&gt;Wenn man von der Gültigkeit der Evolution überzeugt ist, dann hat man vermutlich eine ungefähre Vorstellung davon, wie die Entwicklung des Menschen ausgehend von einfachen organischen Verbindungen aussah. Es hat lange gedauert, aber unzweifelhaft ist die Evolution heute beim Menschen angekommen. Also kann man gedanklich die Zeitachse verlängern und sich fragen: “Wie könnte es weitergehen?”&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;img src=&quot;human-evolution.webp&quot; alt=&quot;Die menschliche Evolution&quot; title=&quot;human-evolution&quot; width=&quot;350&quot; height=&quot;175&quot; &#x2F;&gt;
&lt;p&gt;Wenn der Mensch und seine evolutionären Nachfahren es schaffen, sich dem Aussterben zu entziehen, dann ist eine Situation denkbar, in der diese Wesen genau wie wir heute zurückschauen. In dieser Rückschau nähmen wir Menschen dann vielleicht eine ähnliche Rolle ein, wie aus unserer Sicht heute die Affen oder deren Vorfahren.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Angesichts der Probleme, die sich der Mensch hier auf der Erde selber schafft, scheint allerdings nicht mehr genug Zeit zu bleiben. Die Wahrscheinlichkeit für die Option “Aussterben” scheint von Tag zu Tag größer zu werden. Der Mensch wird seine Weiterentwicklung wohl kaum der biologischen Evolution überlassen, denn würde das nicht zu lange dauern? Zudem scheint der Evolutionsdruck beim Menschen immer geringer zu werden. Er wird nachhelfen oder gar versuchen zu steuern. Wahrscheinlich wird er die Technik benutzen. Aber was könnte die Richtung sein, was das Ziel?&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Hochkomplexe organische Lebensformen sind sehr zerbrechlich und zumeist an ein Lebensumfeld gebunden, dass in den meisten seiner Parameter keine großen Schwankungen verträgt. Dies sind denkbar ungünstige Bedingungen, um größtmögliche Überlebenschancen zu haben. Die natürliche Evolution wird ihn vermutlich nur immer besser an seine tatsächliche Umgebung anpassen, aber nicht darauf vorbereiten, was zweifellos kommen wird: radikale Veränderungen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Im Moment geht es erst mal “nur” um das Überleben in den nächsten paar Jahren. Aber irgendwann - sollte es mit dem Vermeiden des Aussterbens tatsächlich klappen - werden die Nachkommen der Menschen zuerst ihren Planeten, und dann auch ihr Sonnensystem verlassen müssen, um zu überleben. Aber wenn sie das schaffen, dann besteht kein Grund zur Annahme, dass sie da draußen alleine sein werden. Wie diese Anderen hat auch sie die Notwendigkeit getrieben, zu überleben. Keine günstigen Umstände für ein friedfertiges und kooperatives Zusammentreffen, wenn das Ziel die Verringerung von Risiken bei der Erreichung dieses Überlebens-Ziel sein muss.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Aus diesen Überlegungen können ein paar weitere abgeleitet werden:&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;wir sollten aufhören, uns irgendwie außerhalb unseres Sonnensystems bemerkbar zu machen&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;die natürliche Evolution hilft dem Menschen nicht beim Überleben außerhalb seines angestammten Lebensraums, was aber später erforderlich wäre&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;auf absehbare Zeit ist der Planet Erde der einzige Lebensraum, der uns zur Verfügung steht, wir sollten deshalb zu unserem eigenen Wohl viel besser damit umgehen&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;&#x2F;ul&gt;
&lt;p&gt;Wenn nur einer dieser Punkte missachtet wird, dann sind wir irgendwann nicht die Affen, sondern die Dinosaurier.&lt;&#x2F;p&gt;
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        <title>Dinge, die ich ändern kann</title>
        <published>2011-05-31T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-05-31T00:00:00+00:00</updated>
        
        <author>
          <name>
            Thomas Weitzel
          </name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://pureandroid.com/blog/dinge-die-ich-andern-kann/">&lt;p&gt;Für die Klasse meiner Tochter findet ein Elternabend statt: für einen großer Teil der Schüler dieser 11. Klasse der gymnasialen Oberstufe einer Gesamtschule ist die Versetzung gefährdet. Es sind noch ungefähr zwei Monate bis zum Ende des Schuljahres. In dieser Klasse sind Schüler zusammen, von denen ein Teil sein Abitur in 12 Schuljahren, ein Anderer in 13 Schuljahren macht. Es ist das erste Jahr von G8 - Gymnasium bis zum Abitur in 8 statt bisher 9 Jahren. Und deshalb sind sogenannte G8-Schüler mit G9-Schülern in einer Jahrgangsstufe zusammen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;img src=&quot;don-quixote.webp&quot; alt=&quot;Don Quixote kämpft gegen Windmühlen&quot; title=&quot;donquixote&quot; width=&quot;350&quot; height=&quot;300&quot; &#x2F;&gt;
&lt;p&gt;Die Befürchtung vor Beginn des Schuljahres war, dass es die G8-Schüler schwerer haben werden als die G9-Schüler, die ja schließlich schon ein ganzes Jahr mehr Zeit für den Lernstoff hatten. Die Schule hat durch Informationsveranstaltungen und Elterngespräche versucht, den Eltern die Angst vor den vermuteten Problemen zu nehmen. Sie hat versucht, die Eltern mit Informationen möglichst gut auf das anstehende Jahr vorzubereiten. Für viele Schüler verlief es dann nicht so, wie von den Eltern erwartet: die Leistungen sind massiv eingebrochen. Überraschenderweise waren es nicht mehrheitlich die G8-Schüler, die Schwierigkeiten hatten.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Der Elternabend sucht Antworten auf die Frage, warum die Klasse so schlecht ist. Einige Schüler sind eingeladen. Auch der Klassenlehrer hat Verstärkung mitgebracht. Die Eltern sehen die Schuld bei der Schule, dem System (G8), den Lehrern, die zu hart benoten. Die Lehrer berichten von Disziplin- und Respektlosigkeit, mangelndem Leistungswillen, ja sogar einer Verweigerungshaltung mancher Schüler. Einige Eltern denken laut darüber nach, wie man das „Ruder noch herumreißen“ kann. Schüler-Lerngruppen, vielleicht weitere Angebote der Lehrer? Man ist sich einig: alles viel zu spät – es bleibt eigentlich zu wenig Zeit. Und überhaupt hätte man schon viel früher informiert werden müssen, dann hätte man noch etwas tun können. Hier liegt doch eindeutig Versagen der Schule vor! Moment – wessen Kinder gehen hier nochmal Tag für Tag zur Schule und sind damit im Bilde, oder könnten es sein? Vielleicht hilft es auch, mal mit seinem Kind über die eigene Situation in der Schule zu sprechen?&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Es ist wie fast immer: die Gründe für die Situation sind vielfältig, eine eventuelle Lösung sehr komplex. Nichts wofür man Zeit oder Nerven zu haben scheint. Auch die Verantwortung dafür, dass es so gekommen ist, würde sich letztendlich als weit gestreut erweisen. Doch so etwas kann keiner gebrauchen, wenn schnelle Lösungen her müssen. Also die besten Voraussetzungen dafür, dass das Richtige weder gefunden noch gesucht werden wird.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Ich schreibe das hier nicht aus einer entspannten Situation heraus, denn auch für meine Tochter steht es auf des Messers Schneide. Aber wenn ich wirklich das Schulsystem ändern möchte, dann nähme ich einen Kampf auf, der weit über die Zeit hinaus andauernd würde, in der meine Kinder noch zur Schule gehen werden.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Sicherlich kann man das Schulsystem ändern, wenn auch nicht alleine. Nicht jedoch zusammen mit den meisten Eltern dieses Elternabends, denen es nur solange um eine Veränderung ernst ist, solange das eigene Kind betroffen ist. Doch für Opportunisten ist es der falsche Kampf. Das ihre Kinder dieses Schuljahr mit weitaus besseren Noten überstehen als es ihre Leistung rechtfertigt wird damit nicht erreicht. Und das wären dann auch noch die falschen Gründe.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Mir fällt dazu das &lt;a href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;de.wikipedia.org&#x2F;wiki&#x2F;Gelassenheitsgebet&quot; title=&quot;Gelassenheitsgebet | wikipedia.org&quot;&gt;Gelassenheitsgebet&lt;&#x2F;a&gt; ein, das ich zum letzten Mal im Film „&lt;a href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;de.wikipedia.org&#x2F;wiki&#x2F;Mr._Brooks&quot; title=&quot;Mr. Brooks | wikipedia.org&quot;&gt;Mr. Brooks – Der Mörder in Dir&lt;&#x2F;a&gt;“ gehört habe:&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen,&lt;br &#x2F;&gt;
die ich nicht ändern kann,&lt;br &#x2F;&gt;
den Mut, Dinge zu ändern,&lt;br &#x2F;&gt;
die ich ändern kann,&lt;br &#x2F;&gt;
und die Weisheit,&lt;br &#x2F;&gt;
das eine vom anderen zu unterscheiden.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;-- Reinhold Niebuhr&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Was viele Menschen - hier die Schüler und auch die Eltern - nicht verstehen ist die eigene Rolle: vieles in unserem Leben ist wie ein Paar-Tanz. Das Ganze funktioniert immer nur solange, wie auch wir unsere Schritte machen. Letztendlich: wir müssen unseren Beitrag leisten, dass eine schlechte Situation auch eine bleibt. Jede Situationen, deren Teil wir sind, ändert sich, wenn wir selber unser Verhalten ändern. Und die Macht uns selber, unser eigenes Verhalten zu ändern, liegt ganz allein bei uns. Systeme oder andere Menschen zu ändern ist da ungleich schwerer. Und trotzdem scheint es immer wieder das zu sein, was wir am ehesten versuchen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Übrigends: ich mag Filme nicht – häufig sind es amerikanische - in denen die Moral der erzählten Geschichte am Ende immer nochmal explizit ausgesprochen werden muss ...&lt;&#x2F;p&gt;
</content>
        
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        <title>Das Universum erschaffen</title>
        <published>2010-05-18T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-05-18T00:00:00+00:00</updated>
        
        <author>
          <name>
            Thomas Weitzel
          </name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://pureandroid.com/blog/das-universum-erschaffen/">&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Wenn man einen Apfelkuchen&lt;br &#x2F;&gt;
von Grund auf selber machen wollte,&lt;br &#x2F;&gt;
so müsste man zuerst&lt;br &#x2F;&gt;
das Universum erschaffen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;-- Dr. Carl Sagan&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Im Laufe der Zeit werde ich hier einfache Texte veröffentlichen, normalerweise nicht schwerer als ein Apfelkuchen. Dazu werde ich mich vieler Quellen bedienen um mir Anregungen zu holen. Wo möglich werde ich dann darauf verweisen. Bezüglich meiner weiteren Gedanken dazu bleibt zu vermuten, dass ich nicht immer der Erste bin, der darüber nachdenkt. Ich kann gut damit leben und der Leser sollte damit rechnen. Wer nicht auf der Arbeit Anderer aufbauen will, der wird nichts gebacken bekommen - oder sich selbst belügen.&lt;&#x2F;p&gt;
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